Jupiter??

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Murdock

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Hallo


Heute war FirstLight meines DS Mak 150/1900. Also das Mak um 19 Uhr auf die Terasse gestellt und gegen 22.30 beobachtet.

Da ich noch von meinem ehemaligen 200/1000 Newton die Okulare hatte, nahm ich das Vergrößerungsschwächste um zunächst dem Mond zu betrachten (Celestron SMA 25mm).

Im Vergleich zum Newton, wo der Mond durch dieses Okular schön "von weitem" zu sehen war, füllte er diesmal ziemlich das ganze Gesichtsfeld aus.


Das Fokussieren am Mond war geradezu spielerisch leicht. Kein Shifting und butterweiche Einstellung.


Dann wollte ich Jupiter in den Fokus nehmen. Bei gleichem Okular war jedoch ein exaktes scharf stellen nicht möglich.

Nun frage ich mich woran das liegen kann?


Könnte es Tubusseeing sein? Hat vielleicht noch jemand heute die gleichen Feststellungen?


Am Mond war auch ein leichtes Wabern der Luft zu sehen. Aber Jupiter war einfach nicht scharf zu bekommen?



Gruß Dirk

 
Hallo Dirk

Das kann an allem gelegen haben.
Ich würde mal sagen von allem etwas.
Besonders die durchsicht ist wohl schuld daran,da Jupiter sehr tief steht,ist gutes Seeing von nöten.
Da du auch berichtest das am Mond ein Wabern zu erkennen war,ist der Tubus wohl nicht richtig ausgekühlt,was eben zu Tubusseeing führt.
1 Stunde auskühlzeit sollten mindestens angesagt sein.
Ich glaube keine besorgnis ist angesagt.
Ich hatte hier Abende gehabt da war selbst bei schwachen Vergrößerungen nichts zu machen,einfach alles verschwommen.

Grüße
Manfred
 
Hallo Dirk,

Jupiter steht derzeit einfach zu tief und kommt kaum aus dem horizontnahen Dunst heraus.
Mit 8" F/6 hatte ich kürzlich Mal Glück. Bei 100fach noch ein gutes Bild mit Details in den Wolkenbändern und einen schönen schwarzen Schattendurchgang aber 150fach war nur noch Matsch, trotz Lüftung und allem pipapo.
Es ist einfach derzeit und auch die nächsten jahre weder Planetenzeit noch die Zeit für Planetenteleskope.

CS
*entfernt*
 
Hallo Dirk,
neulich in der STernwarte bei 16" Richy-Cretien ging der Jupi auch nicht! Das sind Momente wo der kleine Astromann fast glücklich sein könnte....weil nix verpasst und die Röhre wohl doch in Ordnung sein muss.
Ich mache mich an Jupi mit meinem 10 Zöller fast täglich ran, soweit es die Bewölkung zulässt. Mal sehe ich mehr, mal weniger...auf jeden Fall mache ich bei häufigeren Beobachten mehr Erfahrungen....grosse Vergrösserungen bringen heuer eher weniger was....im 10ner Oku macht sich bei mir Jupi gerade am besten....
Grüssle von Anette
 
Hi Anette


Ich dachte zuerst wirklich das mit der Optik etwas nicht simmte. Wie gesagt ich konnte Jupiter einfach nicht scharf stellen, und das bei relativ schwacher Vergrößerung (76x).

Wenn es aber am Teleskop liegen würde, dann könnte ich den Mond doch sicherlich auch nicht scharf stellen, oder?


Heute habe ich mal versucht eine weit entfernte Tanne einzufangen (habe nix anderes in der Nähe). Sie war so scharf abgebildet das ich die Nadeln habe zählen können.


Habe beim fokussieren sehr weit drehen müssen, aber das lief wirklich butterweich und ohne jegliches Shifting.



Gruß Dirk




 
Moin

Am Mond fällt die schlechte durchsicht nicht so auf.
Der sehr warme April zbs.wo es lange nicht mehr geregnet hatte,war die Luft voll von Dunst und Staub.
Da konnte ich mit meinem 12"RCX400 selbst DS Objekte nicht scharf stellen,war richtig schlimm.
Selten so ein schlechtes Seeing erlebt.
Wie gesagt,der tiefe stand des Jupiter,wo das licht durch dichtere Luftschichten muß,tut sein übriges.
Planetenbeobachtungen sind erst mal leider für eine ganze Zeit nicht so angesagt.
Probiere das nächste mal das Teleskop an DS wie an Kugelsternhaufen aus.

Grüße
Manfred
 
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