Re: mal was Neues diesen Winter ...
Hi!
Also, man darf pneumatisch nicht mit hydraulisch verwechseln.
Bei beiden geht es um Fluide. Aber die Pneumatik umfaßt die Gase, und die Hydraulik umfaßt die Flüssigkeiten.
Pneumatik würde ich für Feinbewegungen nicht nehmen, weil Gase eben stark kompressibel sind. Es gibt hochgenaue Pneumatikanlagen, bei denen aber Kostenfaktor der Regeltechnik den der eigentlichen Aktoren (Zylinder, Schwenkflügelmotoren etc) bei weitem übersteigt.
Hydraulik ist da besser.
Flüssigkeiten sind zar auch kompressibel, aber eben bei weitem nicht so stark, und schon gar nicht bei den Drücken, bei denen die Anlage später arbeiten soll. Das erhöht die Genauigkeit. (auch die Schläuche sind Quellen von ungenauigkeit, weil sie sich dehnen, ihr Volumen vergrößern und damit Volumen aufnehmen, was eigentlich für den Aktor bestimmt ist.)
Den Druck müßte man ausrechnen, den der ist ja einzig und alleine von der Belastung abhängig, da Pumpen ja keinen Druck erzeugen, sondern lediglich einen Volumenstrom liefern.
Ich denke, dass man mit kleinen Modellbaupumpen (schau mal unter www-leimbach-modellbau.de oder so nach, da sieht man kleine Hydraulikbauteile in Aktion), die gegen einen Druck von 30bar noch ankommen, arbeiten kann.
Das sollte reichen, die laufen mit 12V.
Dem "Viskositätsproblem" von Wasser (DIE Bezeichnung habe ich noch nie gehört.

) beabsichtige ich mit normalem Frostschutzmittel beizukommen.
Nur was die Genauigkeit der Bauteile angeht, gibt es noch Klärungsbedarf.
Problematisch ist halt: Bei weitem nicht jede Hydraulikanlage läßt sich auf Wasserbetrieb umstellen, aber das muß man klären.
Bis dann!
Grüße
Thomas