Kein oder Groß ?

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stoertebeker

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Als Einsteiger schwanke ich zwischen einem 200/1000 Skywatcher mit EQ6-Montierung und einem kleinen Teleskop wie z.B. 102/500 oder 600 mit EQ2 oder 3 .
Ich möchte auf jeden Fall eine Canon 300D aufsetzen (max 125mm) .Ich glaube ein großes Teleskop wird von mir sichelich nicht so oft genutzt wie ein Kleines,
nur möchte ich von der Optik und Montierung nicht enttäuscht werden und das Hobby ablegen.
Ein Kleines wäre dann sofort fällig , für ein Großes musste ich noch etwas sparen.
Und welches würdet Ihr mir empfehlen
Was soll ich machen
 
Hallo!
Also ich würde dir eine andere Montierung empfehlen (habe so manch Schlechtes über die EQ-2 gehört).
Ich selbst besitze eine Astro-5 und bin sehr zufrieden damit. Und für die Astrofotographie reicht diese allemal!

Marinus
 
@Marinus: Die EQ-2 ist durchaus eine gute und stabile Montierung. Nur wird sie ständig überlastet von verschiedenen Anbietern, da ist es kein Wunder, wenn man "schlechtes" hört. Wenn ich mir einen 5" Refraktor auf eine EQ-2 schnalle, werde ich wohl auch nur schlechtes erzählen können.

Betreffs Einstieg: Ich würde erstmal klein anfangen. Gleich so dick einsteigen kann zu Verdruß führen, wenn dann ein 1.000€ Gerät zum Staubfänger nach der 2.Nacht wird. Da rate ich von ab.

Ich würde sagen, schau erstmal wie dir die Astronomie dauerhauft liegt, dazu würde ich einen 6" oder 8" Newton (in dem Fall einen Dobson) empfehlen. Wenn dir deine visuellen Beobachtungen zusagen, kannst Du auch größere und speziellere Gerät nehmen. Ansonsten ist ein guter 8" Dob oder ein 6" Newton auf EQ-5 ein sehr schöner Einstieg, der eher universell ausgelegt ist. Besonders eben dieses Gerät kann auch mit RE & DEC Motoren ausgestattet werden, was für deine Astrofotoansprüche sehr geeignet wäre (ganz im Gegensatz zum Dob).

Grüße

Florian

 
Hi,
auch dir kann ich in diesem Fall nur eines empfehlen. Wähle ein ED80 und nimm dazu eine HEQ5. Mit dieser Kombination wirst du für den Anfang mit einer tollen Optik bedient, kannst mit kleineren Objektiven wie vorgehabt auch fotografieren und später kannst du die Monti mit einem größeren Gerät auch verwenden.
Das bringt dir dann den Vorteil, daß du mit einem ED80 auch ein transportables Gerät hast (Urlaub), eine motorisiert und ausbaufähige Monti bekommst, die auch noch einiger maßen leicht ist (im Vergleich zur EQ6).

Gruß
 
Bitte nicht persönlich nehmen (!!)

Aber langsam bricht hier der Größenwahn aus, was Einsteigern schon alles empfohlen wird, sprengt alle Grenzen. Demnächst wird jeder Neuling im Alter von 12 Jahren mit einem C11 bedient werden.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Warum kann man nicht erstmal mit einem einfachen 4,5" Newton anfangen? Wir reden hier über Einsteiger, nicht über private Sternenwartenbesitzer, mal pointiert gesprochen. Je dicker das Teleskop, umso größer die Gefahr der Fehlinvestition, selbst meine beiden Vorschläge oben sind schon dicke Kanonen aus Sicht eines Einsteigers und durchaus von brauchbarer Qualität.

Naja, muss letztlich selber wissen, ich kann das jedoch nicht befürworten.

Grüße

Florian

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Nochmals die Anmerkung: Das war nicht persönlich gemeint, sondern absolut allgemein gesprochen und betrifft jeden hier.
 
Hallo!
Der Synta wiegt incl. allem ca. einen Zentner. Dies sollte man berücksichtigen.
Ein kleineres Rohr ist für den Anfang sicher empfehlenswerter, aber wenn der Sinn nach Photographie steht, dann schau dir mal eine Vixen GPE oder GP an. Mit der Montierung bist du für die Photographie besser bedient.

Klaus
 
Denke ich auch.
Was will er denn mit einem ED80? Für einen Einsteiger überdimensioniert, außerdem hat er da noch nicht mal viel Öffnung für Deepsky und Fotografie ist auch nur begrenzt möglich.
Mein Vorschlag wäre ein 6" Newton auf einer stabilen Montierung, damit man auch mal die 300D ranhängen kann.
Ich will jetzt keine Werbung machen, aber ich hab mich mal bei TS umgeschaut, da gibt es günstige Newtons von GSO und Celestron jeweils auf einer Astro5 für 450 bzw 500€.
Hat allerdings noch ein paar Mankos: um die 300D ranhängen zu können wäre ein 2" Auszug wohl schon Voraussetzung (denke ich mir zumindest mal) lässt sich aber sicherlich mit dem jeweiligen Händler verhandeln, sodass der schon direkt rangebaut wird (gegen Aufpreis). Der Sucher ist leider nur ein 6x30 und für Fotografie müsstest du nochmal ein Motorenset draufrechnen das dann nochmal 220€ extra kostet.
Vielleicht schaust du dich auch einfach mal auf dem Gebrauchtmarkt um, dann musst du nicht gleich soviel Geld ausgeben.
Einen Dobson würde ich in diesem Fall nicht empfehlen, zumindest wenn Fotografie angestrebt ist. Ansonsten wäre das allerdings die günstigere Lösung.
Überleg dir vielleicht mal ob dir die Fotografie wirklich sooo wichtig ist. Das ist nämlich mit sehr viel Aufwand Verbunden. Für ernsthafte Fotografie bräuchtest du z.B. noch ein Leitrohr, Adapter für die Kamera evtl. sogar Komakorrektor.
Wenn du die Fotografie erstmal weglässt, könntest du dir z.B. einen 8" Dobson holen. Den kannst du später auch noch auf eine Montierung packen und Fotografie betreiben wenn du das wirklich willst. Der hat dann zwar f6 d.h. du bräuchtest schon etwas längere Belichtungszeit aber es ginge noch gerade so. Bei 8 Zoll müsstest du dann aber schon mindestens ne (für Fotografie modifizierte) EQ6 hernehmen.
Ein 6" Dobson wäre für Fotografie aber ungeeignet, da er mit seinem großen Öffnungsverhältnis ziemlich langsam ist.
Du siehst.. alles nicht so ganz einfach mit der Fotografie, ich hoffe aber dich nicht entmutigt zu haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Und nimm nicht gleich am Anfang ne EQ6, die wirst du viel seltener aufbauen als z.B. nen Dobson oder eine leichtere Montierung. Denn das beste Teleskop ist das, welches am häufigsten genutzt wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Viele Grüße,
Florian
 
Hallo!

Vielleicht solltest du dich, wenn möglich, mit Sternfreunden aus deiner Umgebung treffen und dich beraten lassen. Meist kannst du dann auch durch verschiedene Teleskope schauen und dir selbst ein Bild machen.

Hast du schon eine Ahnung, was du beobachten oder fotografieren möchtest?
Hast du dir schon ein Buch zugelegt und ein bisschen Theorie gepaukt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi!

Naja, ich würde auch erstmal kleinere Brötchen backen ... zum Reinschnuppern, zum "Bekanntwerden" mit der Technik und zum Herausfinden, was man denn schwerpunktmässig eingentlich so machen möchte. Und, man sollte zunächst auch erstmal nicht gleich 1000e € raushauen.

Also erster Tip:
Woanders mitbeobachten: was liegt einem?
Dafür (wenns geht) zum ITV am Vogelsberg kommen (in 6 Wochen) und hier satt Teleskope angucken und testen! Eine bessere Möglichkeit gibts nicht.
Dann, wenns ums Kaufen geht, den ATT abwarten (Mitte Mai in Essen).Hier kannste weitere Beratung einholen, es gibt tonnenweise gebrauchte und neue Geräte zu z.T sehr günstigen Preisen!
Also: Geduld. Kann Dich nur weiterbringen und bares Geld sparen.
Dann: ggf gebraucht kaufen. Die Geräte sind i.d.R genauso gut, wie neue!
Dann: nicht gleich dem Öffnungswahn verfallen. Öffnung ist längst nicht alles. Dieses Argument hat häufig marketingmässigen Charakter, weil es an Gegebenheiten und Vorlieben vorbeigeht. Zudem kommt der i.d.R früh genug. Erstmal mt ner kleineren Öffnung (bis max 15 cm) an die Materie rantasten.

Falls es Dich nun juckt, sofort zu kaufen, dann eher (abhängig vom Geld natürlich) in bessere Qualität investieren; heisst: stabilere Montierung und bessere Optik.
So was wie eine EQ3-2 abwärts werden schnell zu Abgebemodellen und damit zu verbranntem Geld.
H-EQ5 aufwärts.
Dann: von wo beobachtest Du? Stadt oder Land (also; besteht Notwendigkeit der Transportabilität und wenn, wie sind Deine Möglichkeiten?)
Ist nicht so lustig, im "Transportabilitätsfalle" eine schwere Ausrüstung herumzuzerren (ich weiss wovon ich spreche; 175er Refraktor auf ner WAM-400 Monti ...mit Stativ und allem Gedöns ca. 80-90 kg); gebe das Zeug nur nicht ab, weils einfach zu gut ist ...)
Wenns dann an einen konkreten Tip gehen soll:

150/1200er Newton auf H-EQ5
150/1500 (bzw. 1800er) Mak (Intes MK67) auf ner EQ-5 (H-EQ5)
80/600er ED-Refraktor auf ner EQ-5/H-EQ5
102/1000er (bzw 1300) FH-Refraktor auf ner H-EQ-5

Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile; die müssen hier jetzt nicht wieder aufgekocht werden; suche mal etwas, dann wirst Du reihenweise Infos dazu finden. Und ... kauf Dir jetzt ein Gerät, dass Du ggf. auch gerne als Zweitgerät (oder z.B. fürn Urlaub) nutzen kannst.

Aber als aller erstes: Geduld!

Gruss und willkommen im Hobby, Hannes
 
Bitte auch nicht persönlich nehmen, aber der Einstieg mit kleinem Gerät ist unter Umständen auch der teuerst mögliche, weil man ständig den Gedanken im Hinterkopf hat, ob man mit diesem oder jenem anderen Gerät den Spass nicht noch steigern könnte.

Kauft nicht jeder langjährige Sternenfreund früher oder später das maximal Mögliche, also den teuersten APO den die Geldbörse noch zulässt, oder den grössten Spiegel der noch in's Auto passt, den man noch heben kann, etc? Stehen nicht auf jedem Teleskoptreffen hervorragende Geräte zum Verkauf weil der Rücken des Besitzers das Tragen nicht mehr verträgt?

Wer also schon vor dem Erstkauf weiss was ihn oder sie erwartet, sollte nicht zum Einsteigerteleskop greifen, sondern gleich etwas potentiell Endgültiges ins Auge fassen, also z.B. 8-10" Spiegel oder einen entsprechenden Refraktor, Maksutov, usw.

Einsteigern hingegen, die überhaupt keine Erfahrung mit dem Hobby haben, kann man meiner Meiung nach überhaupt kein Teleskop guten Gewissens empfehlen. Da bietet sich der Kontakt mit anderen Sternfreunden oder Sternwarten an und dann fallen diese Einsteiger eben in die vorige Kategorie. Wenn es denn unbedingt Hardware sein muss, dann vielleicht ein 8x50 Fernglass, ggf. auf Fotostativ. Das ist eine Anschaffung, die ein Leben lang nützlich ist, egal ob man das Hobby wieder aufgibt oder dabei bleibt. Ganz besonders das Empfehlen von Geräten der 4" Öffnungsklasse finde ich kritisch, da jeder Deep-Sky Interessierte sehr bald mehr Öffnung haben will. Wer M13 mal mit +10" gesehen hat, wird mit 4" nicht mehr glücklich, von schwierigeren Objekten gar nicht erst zu reden.

zzzip
 
Hallo an beide Florians,

sicher nehme ich eure Einwände nicht persönlich, schliesslich diskutieren wir hier ganz entspannt.
Aber, ich will einfach nicht verstehen, weshalb einem Anfänger immer eine Ware "aufs Auge" gedrückt werden soll, die sowieso Geld kostet. Sicher soll der Anfänger, wenn er sich nicht sicher ist ob er beim Hobby bleibt, mit einem Anfangsgerät um die 200 - 300 Euro auskommen. Aber wenn nach ein größeres Gerät direkt gefragt wird, welches auch noch fotografisch genutzt werden soll, dann sehe ich es nicht, daß dieser Fragesteller sich nicht einig ist beim Hobby zu bleiben. Und weshalb soll er so viel Lehrgeld zahlen, nur um eines Tages auf den Trichter zu kommen....mensch, ich hätte das doch von anfang an kaufen sollen, hätte etlich Geld gespart. Also ist meine Empfehlung, soweit die vernünftigste gewesen, zumal sollte er ein weiteres Teleskop später mal kaufen wollen, mit dem ED80 immer ein Teleskop da ist, welches sowohl Zuhause, als auch im Urlaub damit hätte arbeiten können.

So sehe ich die sache nun mal und bleibe dabei.

Schönen Gruß
 
Hallo,

bevor Du Dich auf eine Montierung festlegst, bitte unbedingt die Teile mal life vorher anschauen. Ich hatte mich vor einiger Zeit für eine EQ6 entschieden und bin dann im Laden doch sehr über die wahre Größe und noch mehr über das immense Gewicht erschrocken. Ich hab sie dann trotzdem genommen, aber das Teil ist echt grenzwertig für den regelmäßigen Transport. Es kommen dann auch noch Gegengewichte und Stativ hinzu.
Bezüglich der Fotografie reicht es für den allerersten Anfang sogar aus, Mond und helle Planeten so abzulichten, dass die Kamera einfach von Hand ans Okular gehalten wird.
Dies würde auch beispielsweise am Dobson gehen. Fotografie vernünftig betrieben ist recht aufwändig und kostenintensiv.
Erfahrungsgemäß geht der Weg so: Vernünftiges, transportables Einsteigerteleskop für den Beginn. Danach stellen sich die Weichen entweder gegen das neue Hobby oder dafür. Wenn man weitermachen will, bleiben nach einiger Beobachtungspraxis erfahrungsgemäß die Wünsche nach Vergrößerung des Equipments nicht aus.
Nur wenige schaffen es, über mehrere Jahre hinweg mit ein und derselben Kleinausrüstung zufrieden zu bleiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> . Es ist natürlich empfehlenswert, mal durch andere Teleskope durchzuschauen, aber manchmal lässt einen der Direktvergleich mit dem eigenen Rohr ins Grübeln kommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Mein Tipp für den Einstieg: 114/900 oder 150/750 Newton auf mindestens EQ3 oder ein 6-8" Dobson. Bitte den Etat für das ganze Drumrum nicht vergessen (Sternkarten, Okulare, warme Klamotten, Rotlichtlampe, Barlow-Linsen ...)
Auch hier im Gebrauchtmarkt gibt es viele gute Angebote.

Grüße
Rolf
 
Hi!

Ich glaub, das ist der gute Stoertebecker etwas falsch verstanden worden... er schrieb das er mit einer EOS und max. 125mm Fotos machen will. Das heißt für mich Piggyback Fotographie mit leichtem Tele und Teleskop zum Nachführen nehmen.

Komisch ist natürlich schon das Monstrum EQ6 gegenüber einer EQ2 oder 3 zu stellen. Wenn es wirklich darauf ankommt, das man transportabel sein möchte, ist eine EQ5 oder gebrauchte EQ4 auf einem vernünftigen Stativ sicher eine gute Wahl. Sie sollte die Kamera mit Objektiv und einem 4"er z.B. ganz gut tragen.
Von einem Newton kann man dann aber nur abraten... bei geringen Brennweiten an der EOS ist man sonst u.U. selber mit drauf. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Thema Anfänger: Ich selber hab die Erfahrung gemacht, das ein "Anfängergerät" (hier war das mal der berühmte NP80L von Vixen) schnell mal zu klein wird und man dann was größeres kauft. Nur, wenn man da vorher gründlich drüber nachdenkt, kann man einen Menge sparen.
Also gründlich nachdenken, wie sehr interessiert man an dem Hobby ist und vielleicht zu Anfang ein mittelpreisige Teleskop gebraucht kaufen.

Man muß es ja auch so sehen... ein kleines Teleskop, vielleicht dazu noch ein Wackeldackel kann einem schnell auch die Freude am Hobby wieder nehmen.

Gruß...
Vader

Gruß...
Vader
 
"Kein oder groß" ist doch überhaupt keine Frage! Bei dieser Alternative natürlich groß, ist immer noch besser als gar nischt.

Mit Gruß von Roland Morgenstern
 
Ich wollte mir vor kurzem auch eine EQ6 kaufen, aber glücklicherweise habe ich mir die Montierung vorher in echt angeschaut. Das Ding war mir einfach viel zu unhandlich/groß/schwer.
Ich habe mir dann statt dessen die Celestron Advanced Goto gekauft. Ist dieselbe Preisklasse, aber leichter und mit Goto (natürlich trägt sie auch einiges weniger).
Ich kann dir auch nur den Tip geben das Equipment, das du kaufen willst vorher mal anzuschauen...

Grüße,
Jens
 
Hallo Stoertebeker,


Wenn Dir z.B. der Robert von House of Optics Germany, der Dir alles, bis zu einigen Tausend € aus seinem Angebot verkaufen könnte, oder der Hannes Hase - Bergen der schon X Teleskope mit Montierungen in Händen und vor den Augen hatte, zu einem 80 ED für Dein Vorhaben raten, steckt da mit Sicherheit eine starke Portion Erfahrung dahinter.
Denn die Kombination mit der H-EQ5 oder jetzt der Orion Sky - Pro (mit Kugelgelagerter Antriebsschnecke) bietet schon ein erhebliches Maß an Stabilität für den Fotographischen Einsatz und lässt auch noch Spielraum für eine Erweiterung mit größeren Optiken. Wie Planeten MAC, 4" - 8" Foto Newton oder Mac-Newton.
Mit dem entsprechenden Zubehör läst sich die fotographische Verwendbarkeit noch steigern. Dann ist mit z.B. Radial - Guider oder sogar mit CCD - Guider (WebcamGuiding)
per automatischer Nachführung fokal durchs Teleskop einiges mit der 300 D möglich, wie man schon in den Astroforen an guten Beispielen sehen kann.
Hier kannst Du mal sehen was so mit kleiner Optik alles geht. http://www.ccd-astrofotografie.de/ z.B. bei CCD Ikeya Zhang oder M51 und M101 Neu
und hier http://www.teleskop-service.de/Astro/Reflektor/SKN1145/skn1145.htm
Also allemal eine Kombination die sich noch sehr gut für den beabsichtigten Einsatz Händeln lässt.

Gruß Günter
 
Hallo,

wenn Die Astrofotografie für Dich die Hauptanwendung ist, dann brauchst Du "eigentlich" kein riesen Gerät, sondern eher ein Leitfernrohr. Wichtig ist dann sicher eine gescheite Montierung und nicht unwichtig: Gutes Stativ. Sollte es Dich dann packen, auch mehr direkt sehen zu wollen, dann kannst Du auf die Montierung auch einen größeren Tubus packen. Vielleicht ist ein 5 Zöller oder kleinerer Maksutov das richtige.
Ich würde auch empfehlen, diese Dinge gebraucht zu kaufen. Dann kann man sie normalerweise mit geringem Wertverlust wieder weiterverkaufen, sollte man aufrüsten.
Für ein paar hundert Euro kann man so auf jeden Fall eine gute Ausrüstung zum Anfangen und für jahrelangen Spaß erwerben und wirft auch kein Geld zum Fenster hinaus.

Gruß
Moriarty
 
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