Roland_Krebs
Aktives Mitglied
Hallo,
wenn man sich die Modellpalette von Dachkant-Spitzenferngläsern anschaut, stellt man fest, daß es auffällige Parallelen bei den Kenndaten Vergrößerung und Objektivdurchmesser gibt, was bestimmt kein Zufall ist. So führen sowohl Leica, Nikon (HG), Swarovski und Zeiss Ferngläser mit 20, 25, 32, 42 sowie 50 bzw. 56 mm (nicht Nikon HG) Objektivdurchmesser.
Bei den 10-fach vergrößernden Modellen existiert eine recht feine Abstufung von 25, 32, 42 und 50 bzw. 56 mm.
Bei den 8-fach vergrößernden Modellen gibt es die gleiche Abstufung wie bei den 10-fach-Modellen jedoch keine Gläser mit 25 mm- dafür mit aber mit 20 mm-Objektiven. Zwischen den 8-fach Modellen mit 20 und 32 mm-Objektiven klafft dementsprechend eine ziemlich große Lücke, was sich insbesondere an Gewicht, Transportvolumen, Lichtstärke und Gesichtsfeld aüßert.
Von Nikon gibt es für ca. 80 € mit dem Sportstar III ein in China gebautes 8x25 Dachkantmodell, dass mit ca. 300 g kaum schwerer ist als die die 8x20 mm Edelgläser und zugleich noch über ein großes Eigengesichtsfeld von 65° verfügt. Leider ist die optische Qualität nach meinen kurzen Erfahrungen mit diesem Teil eher bescheiden und weit von den 8x20-Modellen der o.g. Hersteller entfernt.
Für diese Hersteller sollte es m.E. eine leichte Übung sein, ein kompaktes, qualitativ hochwertiges 8x25-Glas gegebenenfalls auch in Revers-Porro-Bauweise zu entwickeln, dass im Vergleich zu den 8x20-Modellen ein spürbares Plus an Lichtstärke und Gesichtsfeld aufweist und gegenüber den 8x32-Gläsern erheblich leichter, kompakter und etwas preiswerter wäre und aus meiner Sicht dem Ideal des „Immer-Dabei-Fernglases“ sehr nahe käme.
Was führt die vier Hersteller eigentlich dazu, so etwas nicht anzubieten?
1. Zu hohe Entwicklungskosten
2. Befürchtung mangelnder Nachfrage
3. Annahme der Verkauf des 8x25 würde zu Lasten der 8x20 bzw. 8x32 gehen
4. …Andere Gründe
Eigentlich müsste man die Hersteller fragen
CS
wenn man sich die Modellpalette von Dachkant-Spitzenferngläsern anschaut, stellt man fest, daß es auffällige Parallelen bei den Kenndaten Vergrößerung und Objektivdurchmesser gibt, was bestimmt kein Zufall ist. So führen sowohl Leica, Nikon (HG), Swarovski und Zeiss Ferngläser mit 20, 25, 32, 42 sowie 50 bzw. 56 mm (nicht Nikon HG) Objektivdurchmesser.
Bei den 10-fach vergrößernden Modellen existiert eine recht feine Abstufung von 25, 32, 42 und 50 bzw. 56 mm.
Bei den 8-fach vergrößernden Modellen gibt es die gleiche Abstufung wie bei den 10-fach-Modellen jedoch keine Gläser mit 25 mm- dafür mit aber mit 20 mm-Objektiven. Zwischen den 8-fach Modellen mit 20 und 32 mm-Objektiven klafft dementsprechend eine ziemlich große Lücke, was sich insbesondere an Gewicht, Transportvolumen, Lichtstärke und Gesichtsfeld aüßert.
Von Nikon gibt es für ca. 80 € mit dem Sportstar III ein in China gebautes 8x25 Dachkantmodell, dass mit ca. 300 g kaum schwerer ist als die die 8x20 mm Edelgläser und zugleich noch über ein großes Eigengesichtsfeld von 65° verfügt. Leider ist die optische Qualität nach meinen kurzen Erfahrungen mit diesem Teil eher bescheiden und weit von den 8x20-Modellen der o.g. Hersteller entfernt.
Für diese Hersteller sollte es m.E. eine leichte Übung sein, ein kompaktes, qualitativ hochwertiges 8x25-Glas gegebenenfalls auch in Revers-Porro-Bauweise zu entwickeln, dass im Vergleich zu den 8x20-Modellen ein spürbares Plus an Lichtstärke und Gesichtsfeld aufweist und gegenüber den 8x32-Gläsern erheblich leichter, kompakter und etwas preiswerter wäre und aus meiner Sicht dem Ideal des „Immer-Dabei-Fernglases“ sehr nahe käme.
Was führt die vier Hersteller eigentlich dazu, so etwas nicht anzubieten?
1. Zu hohe Entwicklungskosten
2. Befürchtung mangelnder Nachfrage
3. Annahme der Verkauf des 8x25 würde zu Lasten der 8x20 bzw. 8x32 gehen
4. …Andere Gründe
Eigentlich müsste man die Hersteller fragen
CS