Kommt bald .. ED 180mm f/6,2 ... bei TS

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Hallo Andreas

am Bildfeldrand haben die meisten Okulare auch erhebliche Farbfehler und ob die Farbkorrektur wirklich schlechter ist als bei den China ED wird das Firstlight zeigen. Ich habe gute Hoffnung :-)

grüße aus Tucson von Lunt, wo ich gerade bin, daher auch Posting bei euch in der nacht :-)

 
Hallo Markus,

vielen Dank, ich werde die Angaben in meiner Bewerbung übernehmen.

Übrigens ... zum Auszug:

ich bevorzuge deshalb den William Auszug, weil auch der William Flattener dran passt und der Flattener funktioniert gut auch an anderen Teleskopen, außer den beiden Fluorstars. Ich habe da schon ausgezeichnete Ergebnisse z.B. mit den TMB Apos oder den Scopos TL 90 gesehen.

Wenn jemand einen anderen Auszug möchte, kann er ihn natürlich gerne auch haben.

Viele Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Zitat von KaStern:
Da ich mit sehr vielen von den Naglern schon beobachtet habe weis ich daß sie aus Japan oder Taiwan kommen.
...
Außerdem habe ich nirgends gesehen daß William den Produktionsort Taiwan genannt hat. Auf dem Teleskop wird aber der Eindruck erweckt daß es ein US Teleskop sei.

Wenn Fluortie drauf steht, aber kein Fluortie drinnen ist, ist das nicht in Ordnung. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Du weisst dass die Naglers aus Taiwan kommen, ich weiss es auch, weil wir beide welche verwenden und es auf den Okularen drauf steht. Ich habe aber auch nirgends gesehen, dass TeleVue den Produktionsort Taiwan vorab genannt hätte. Auf der TeleVue-Webseite wirst Du da keinen Hinweis finden - ein unbedarfter Käufer glaubt auch hier, ein US-Produkt zu kaufen, und bekommt eines, das in Taiwan gefertigt wurde. Ich sehe da keinen großen Unterschied zu "William US" (wenn man davon augeht, dass am Produkt dann auch "Made in Taiwan" draufsteht).

Wenn die Qualität stimmt, kann es dem Kunden auch letztlich egal sein, ob das Produkt in den USA, in Taiwan, in Tschibuti oder in der EU hergestellt wurde. Es sei denn, der Konsument möchte bewusst regionale Produkte kaufen um seine Kaufkraft der heimische Wirtschaft zukommen zu lassen. Aber da ist die Auswahl am Astromarkt dann ohnehin recht begenzt.

Ich hoffe, ich konnte klar machen, was ich gemeint habe?

Grüße, Herbert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hallo Herbert,

TeleVue Produkte tragen allesamt einen Herkunftsnachweis.
Bislang ist mir noch nicht 1 Produkt untergekommen bei dem
das nicht der Fall war.
Televue behauptet nirgends, weder auf seiner Webseite noch
durch Aufschrift auf dem Produkt, daß die 2made in USA" seien.

Ganz anders aber bei William. Schau mal bei Ebay unter der
Nummer 160143147106 nach, da findest du auf dem Produkt die
Aufschrift William Optics USA welche impliziert daß es ein
US-Produkt ist, was aber nicht zutrifft.

Wenn die Qualität stimmt, kann es dem Kunden auch letztlich egal sein, ob das Produkt in den USA, in Taiwan, in Tschibuti oder in der EU hergestellt wurde.

Falls die Qualität stimmt...
Das kann aber leider nicht vorrausgesetzt werden, das haben
mir eigene Vergleiche immer wieder gezeigt.

Deshalb findest du in meinen Okularkoffern 6x Pentax Okulare,
3x U.O. und 1x Vixen Orthos, 3x TV und U.O. Klee Barlows,
2x TeleVue Plössl "made in Japan".
Angereichert mit 2x "made in USA", 2 Filter "made in Germany",
2 Plössl "made in Taiwan" und 1 Plössl made in China.

Aber jedem das Seine.

Es sei denn, der Konsument möchte bewusst regionale Produkte kaufen um seine Kaufkraft der heimische Wirtschaft zukommen zu lassen.

Leider hat Zeiss die Produktion von Astrooptik für Amateure
eingestellt. Gute Okulare aus heimischen Landen wären mir
sehr willkommen.

CS,Karsten
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hi allerseits,

kann mir als "Astro-Frischling" mal einer klar machen, wieso so ein einzelnes Messdiagramm zur Werbung für die Qualität einer ganzen Serie oder ähnliches taugen soll ... ebenso die "Herkunft" diverser (Bau-)Teile von "Marken"-Hersteller ?)

Ich kann da aus anderen Branchen Stories erzählen, da schlackert man nur noch mit den Ohren ... warum sollte das hier anders sein bzw. werden?

Wer sagt denn, dass der Zulieferer von z.B. TV oder sonst wem nicht längst selber einen Zulieferer aus der hintersten Mongolei hat ... von dem niemenad (bisher) nix weiss ... und der brav das Glas oder die Linsen "weiterreicht"?

Solche Sachen gehen seit einer Weile in recht vielen Branchen ab ... und manchmal ist die "Angelegenheit" nicht ganz ungefährlich (Bremssysteme, Flugzeugsysteme, Anlagensteuerungen etc.).

Letztendlich zählt hier, was der Kunde vors Auge kriegt, und ob er meint, die Qualität und Performance passt zum Preis.
Sollte das nicht der Fall sein - also die "Gurken" zur Regel werden, und nicht die Ausnahme sein - spricht sich sowas ja wohl in einem engen Konsumermarkt ziemlich schnell rum ... und die "Marke" ist out of market ;)


Und das "Madigmachen" diverser Hersteller, die Teile in oder aus fernen Ländern fertigen ist bald eh hinfällig, denn dann gibts alles "Relevante" eines Systems nur nur aus diesen Fertigungsregionen ... auch wenn da zehnmal Made in sonstwo draufsteht (siehe Zulieferer der Zulieferer der Zulieferer etc.) :)

In spätestens 5 Jahren gibt es 'ne Linsenschwemme aus Indien ... und die haben dann qualitätsmässig mit Sicherheit was drauf (wie der relativ rasch übernommene Diamantenschleifermarkt zeigt).
Bin gespannt, wie ihr/der Markt damit klarkommt ;)


 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hallo Herbert,

das stimmt nicht so ganz, wer die TeleVue-Seite durchliest und das Material über das Familienunternehmen durchliest, stößt auch auf die Beschreibung, dass die Okulare aus Japan und Taiwan dann in den USA am altbekannten Firmensitz einer letzten Prüfung unterzogen werden, wenn ich mich recht erinnere, an einem Firmeneigenen f/4 Teleskop.
Man muss schon zugeben, dass TeleVue derlei Infos anbietet, zwar nicht besonders offensichtlich, aber für den Interessierten keineswegs versteckt.

Clear Skies
Sven
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hi Sven,

das ist/wäre der eigentliche "Knackpunkt":
Eine permanente und konsequente Qualitätskontrolle ... wenn sie denn (nicht nur stichprobenhaft) durchgeführt würde ... :)

Aber ob das hilft, wenn dann ein Zulieferer ein in einem System "verbautes" Teil plötzlich nicht mehr selber in gewohnter Qualität herstellt, sondern sich selber "kostengünstiger" zuliefern lässt ... usw. ?)

Bei Teleskopen ist sowas noch "harmlos" ... bei anderen Systemen u.U. bedrohlich ...
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Zitat von Sven_Wienstein:
das stimmt nicht so ganz, wer die TeleVue-Seite durchliest und das Material über das Familienunternehmen durchliest, stößt auch auf die Beschreibung, dass die Okulare aus Japan und Taiwan dann in den USA am altbekannten Firmensitz einer letzten Prüfung unterzogen werden

Mag sein, dass es irgendwo steht - ich hab's jedenfalls nicht gefunden. Nehme hiermit alles zurück und behaupte ab sofort das Gegenteil. :pfeif:

Und als Buße werde ich mich den Rest des Tages mit der Frage beschäftigen, ob es auch "Kundenverarsche" ist, wenn die Teleskope, die Mxxxx Europe verkauft, nicht in Europa gefertigt wurden. :/ :D

Grüße, Herbert
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hi,

naja, es ist schon klar daß euch Händlern solche Diskussionen
nicht recht schmecken können.
Ich behaupte ja auch nicht daß alle William schlecht seien.
Es gab beispiels weise mal einen sehr schönen ölgefügten Dreilinser
mit Objektiv von TEC. Oder den 80mm Dreilinser mit russischem
Luftspaltobjektiv.

Nur was die Darstellung der Handelsmarke William Optics betrifft
bin ich von denen reichlich vergrätzt. Wenn sie Taiwanobjektive
und Chinaobjektive einbauen dann sollten sie das ebenso erwähnen
wie wenn sie TEC oder Russische Objektive verbauen, denn das
stellen sie auf der Webseite nämlich immer ganz groß raus.

Rumsprechen? Nein, das glaube ich nicht. Ich kann mich noch
daran erinnern daß ich seinerzeit von Händler und Besitzern
ziemlich angemacht worden bin als ich auf das "nicht-fluorite"
Objektiv des "fluorite" Zweilinsers hingewiesen hatte.

Ich trete seit Jahren für eine zutreffende Bewerbung von Teleskopen
und Zubehör ein. Aber es ändert sich nach meinem Gefühl
leider nur wenig.
Da wo der Hersteller umfassende Information bietet wie etwa
im Falle von Optiken mit werksseitigem Interferogramm ist
man als Käufer auf der sicheren Seite.
Orion UK hat das bei seinen Topspiegeln gelernt, andere wie
Lomo hatten das zuvor schon so gemacht.

CS,Karsten
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hi Karsten,

nur damit da kein falscher Irrtum aufkommt ;) ... ich bin kein Händler.
Habe aber - was sich nicht leugnen lässt - ein gewisses Faible für William Optics und deren hervorragende Produkte :pfeif: ;)

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine eigentliche Frage unbeantwortet blieb ... ?)

Denn selbst diese schönen "ausgesuchten" Diagramme in der Bewerbung schützen nicht vor "fluktuierender" Qualität ... was aber dann niemand mehr wahrhaben will oder kann - Markenimage ist ja auch nix anderes als ein sehr intensives Vorurteil :biggrin:

... und da beginnt dann die eigentliche "Verarxche".



 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hallo Ralf,

Denn selbst diese schönen "ausgesuchten" Diagramme in der Bewerbung schützen nicht vor "fluktuierender" Qualität ... was aber dann niemand mehr wahrhaben will oder kann - Markenimage ist ja auch nix anderes als ein sehr intensives Vorurteil

ähm, da scheint ein Mißverständnis vorzuliegen. Die Diagramme
wie sie hier im Thread zu sehen sind geben an wie die Optik
idealerweise wie gerechnet mit den Farben umgeht. Daß es da
in der Praxis zu Abweichungen kommen kann und wird ist klar.
Und an genau der Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen.
Manche Firmen schaffen es daß nur wenige Teleskope nur wenig
von der Rechnung abweichen, manche Hersteller haben mehr
Abweichungen bei mehr Teleskopen.

Was ich aber meinte ist ein individuelles Interferogramm
welches von manchen Herstellern angefertigt und beigelegt
wird und welches anahnd der Seriennummer eindeutig der Optik
zugeordnet werden kann. Das ist dann wasserdicht und der Kunde
weis genau was er bekommt. Es sei denn die Linsenfassungen
wären nicht gut und das Teleskop würde sich beim Transport
zum Kunden dejustieren oder dezentrieren.

Habe aber - was sich nicht leugnen lässt - ein gewisses Faible für William Optics und deren hervorragende Produkte

Öhm, hatten die nicht auch mal einen "Semi-Apo" welcher nur
ein Achromat war?

Markenimage ist ja auch nix anderes als ein sehr intensives Vorurteil

Stimmt zwar, aber:
- bei manchen beruht es auf vielen guten ausgelieferten Optiken
- bei manchen auf viel Werbung und güldenen Zierringen

Das solls nun aber von meiner Seite aus gewesen sein.

CS,Karsten
 
Re: Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hi Karsten,

OK, das langt schon ... ;)

Deinen Punkt mit den Diagrammen habe ich jetzt kapiert (hätte das nur etwas aufmerksamer lesen müssen) ...

Es gibt heute noch Leute, die haben sich vor 25 Jahren 'nen "Japaner" zugelegt und ihre entsprechenden Erfahrungen damals damit gemacht - die reden heute noch vom billigen Japan-Schrott, was sie sich bis zum jüngsten Tage niemals wieder anschaffen würden und kriegen jedesmal 'nen Anfall, sobald so ein "Nix ist unmöglich"-Ding in der Werbung auftaucht ... die Rede ist von Autos, wo ich persönlich meine "Vorurteile" über die Jahre zumindest etwas der Realität angepasst habe :)

Ich denke auch, dass die Händler ein evidentes Interesse daran haben, dass ihnen die "Hersteller" (passender wäre ja wohl "Zusammenschrauber") eine gleichmässige Qualität nach best. Spezifikationen liefern ... aber selbst eine gleichbleibend mittelmässige Qualität für jedes Einzelstück zu garantieren ist ziemlich kostspielig ... daher wird es wohl beim Spruch "Qualität hat ihren Preis" noch ein Weile bleiben - wenn denn dann auch jeder immer fleissig kontrolliert - wenn nicht, dann hat eben auch "Murks seinen Preis" - und der Händler anschliessend den Ärger, zunächst mit dem Kunden, dann mit seinem Lieferanten :)


 
:-)

ne der 180er wurde komplett ausradiet aus Glasproblemen. DasGeld wurde uns zurück erstattet.Der Chinese, heut ekann ich es ja sagen wer es war, Sharpstar, hat den Mund zu voll genommen.


Die Flatfield Apos kommen aus Russland von LZOS , nur Jahre verspätet, da Putin noch immer dazwischen funkt. Ich bin abe rguter Hoffnung noch in diesem Jahrzehnt das Ergebniss zeigen zu können :-)
 
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