Kompakt-Tele + Monti

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Fire_Bird

Moin

also ich bin auf der Suche bzw. auf Entscheidungsfindung für ein kleines sehr gut transportables Teleskop. Meinen jetzigen 8" Dobson würde ich nicht gerade als sehr Transportabel bezeichnen. Passt weder ins Handgepäck noch...

Recht kompakt - da dachte ich als Erstes z.B. an den 90er Travelmax oder den 102er TS Mak wobei ich den 90er wegen kürzerer Brennweite und Grösse bevorzugen würde. Und der 102er theorettisch halt besser DS tauglich zum gleichen Preis (1400 Brennweite wiederum nicht ?!). Sehen ja beide recht schick aus aber das ist ja nicht das Kaufargument Nummer eins.

Als "grösstes" Problem stell ich mir noch die Monti samt Stativ vor. Wie gross ist so eine (passende) Monti? PAsst die in einen Rucksack?
Astro 3 oder reicht EQ2? Ich als Dobson Besitzer hatte bisher nicht das Vergnügen mit was anderen als 'ner Holzkiste <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Naja das sind meine ersten (wilden?) Gedanken zum Gerät und es ist ja auch schon recht spät - also bitte bitte nicht zu sehr zuschlagen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Für Hinweise, Kritik etc. bin ich sehr dankbar.
(Rechtschreibfehler zählen nicht...)
 
Hallo Feuervogel,
ich habe das MTO-11CA, die sog. Russentonne, eigentlich ein Fotoobjektiv (Maksutov) mit M42 Fotogewinde, dazu einen Adapter auf 1,25" und einen Zenithspiegel, das ganze ist 24cm lang und hat eine freie Öffnung von 100mm,1000mm Brennweite und ist problemlos im Rucksack transportabel. Ein ordentliches Fotostativ dazu, und Du kannst es problemlos mitnehmen. Das Teil hat zwei handelsübliche Fotogewindeanschlüsse, an dem einen habe ich einen Sucherschuh montiert, und am anderen wird das Teleskop auf dem Stativ bzw an der Montierung befestigt. Man kann es natürlich auch auf eine Montierung bauen, ich benutze dafür eine EQ2 (mit Motorantrieb), was das ganze natürlich vielseitiger und deutlich stabiler macht. Nur, so eine Montierung würde ich nicht im Rucksack mitschleppen wollen. Nachteil der Russentonne ist die Focussierung mittels Objektivring, aber das ist nach kurzer Eingewöhnungszeit kein Problem. Die Abbildungsleistung ist beachtlich, auf jeden Fall besser als im 70/700 und auch die Bildhelligkeit an DeepSky-Objekten ist deutlich besser. Ich habe etliche Messierobjekte damit beobachtet, Komet T7, und natürlich immer wieder die Planeten Jupiter und Saturn.
 
Hallo Detlev,

kannst du mit deiner Russentonne die Cassiniteilung sehen. Ist mir noch nicht gelungen. Meine Tonne hat 760mm Brennweite (ohne Bildfeldebnungslinse und kurz angebautem Zenitspiegel). Weder mit 10mm noch mit 6mm kann ich Cassini sehen. Jupiter kommt aber ganz ansehnlich.


Gruss Gerd
 
Hallo Trierischer Feuervogel,
also ich bekomme mein Reiseteleskop + Vixen SP-Montierung + Steuerung etc. alles schön in einen billigen Fotorucksack rein. Der hat den Vorteil, dass die Sachen auch gut gepolstert sind. lediglich das Stativ für die Monti geht extra.
Als Fernrohr verwende ich das kleine 75er Pentax, dessen Tubus man in der Mitte nochmal auseinander schrauben kann. Dann hat man zwei kurze handliche Stücke. Die ganze Angelegenheit wiegt natürlich ordentlich, so ca. 10-12 kg komplett. Aber für einen erprobten Rucksackträger kein Problem. Das einzige Problem ist natürlich, dass in den Fotorucksack sonst nix mehr reinpasst, keine Verpflegung oder Klamotten, nicht mal eine Kamera...
Oh ja, so einen ganz billigen Fotorucksack würde ich heute nciht mehr nehmen, die Plastiksteckschnallen halten nicht. Die erste ist beim ersten Aufsetzen der volllen Ladung zerbrochen... Aber ein guter Lowe oder so etwas tuts prima.
Gruß,
René
 
Hallo Tom,
ich habe auch vor, mir demnächst ein Reisegerät zu kaufen, entweder der ED80 Refraktor auf einer leichten Reisemonti, oder einen kompakten MAK - TS 102 oder den von Skywatcher. Das was ich hier bei Dir sehe sieht aber auch sehr interessant aus. Eine EQ1 hatte ich auch mal, nur auf einem langen Stativ...wie zufrieden bist du mit dem Tischstativ - so von wegen gewackel und so, besitzt dein Travelmax von Haus aus eine Prismenschiene, bzw. ich erinnere mich dass die EQ1 solche "Flügelmuttern" hatte mit denen damals meine Rohrschellen bei meinem alten Newton festgeschraubt wurden...Wäre schön wenn du mir ein paar Sätze Erfahrung mit deinem Tischstativ mitteilen kannst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> gern auch per Mail...
Grüße,
Jens
 
hallo jens,

das tischstativ ist viel stabiler als die langen alubeine.
fokussieren ist auch bei höherer vergrößerung kein problem,
solange das ganze auf einer stabilen unterlage steht.

ich wollte eine lösung mit möglichst kleinem packmaß.
die üblichen alubeine waren mir da viel zu unhandlich.

zur adaption des gerätes auf die tischmonti gibt es von
teleskop-service einen speziellen adapter für die
EQ1. es ist praktisch ein adapter von EQ1 auf
fotostativanschluss. man braucht dann noch eine extra
fotogewindeschraube. Rohrschellen oder prismenschiene braucht
man dabei dann nicht.

liebe grüße, tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)


 
Hallo Tom,
ich denke das ist genau das was ich brauche, bzw. nicht brauche aber haben muss <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Habe hier im Forum nach Vergleichen beider Geräte gesucht und tendiere auch zum Skywatcher - das mit dem sehr transportablen Tischstativ gibt mir jetzt noch den Rest <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Gruß,
Jens
 
ja, es ist auf jeden fall die kompakteste parallaktische planetenkombo
die man bekommen kann, wenn man nicht geld für einen der ganz kleinen
APOs ausgeben will.
gerade wenn man im urlaub auch planeten beobachten will ist meiner
meinung nach eine parall. monti wichtig. in einer achse nachdrehen
bei vergrößerungen über 200fach geht noch, aber in 2 achsen ist
wäre mir das einfach schon zuviel stress und fotostative taugen
ohnehin nur für deepsky bei ganz geringen vergrößerungen.

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
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