Kosmos Fernrohr zum Selbstbau, 1960

Astrofan61

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Hallo,
habe günstig ein altes Kosmos Selbstbau Fernrohr von 1960 gefunden. Leider fehlen einige Teile , und den 55 mm Tubus
muß ich mir erstmal dazu besorgen. Dafür war noch einiges an Anleitungen dabei.
Vielleicht kennt ja Jemand noch den Original Kasten aus den 60er Jahren?
Gruß
Michael
 

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Hallo Nostalgie-Freunde,
am Anfang hatte das Selbstbaufernrohr nur eine einfache Linse, die auf 30mm abgeblendet wurde. Damit waren Vergrößerungen bis 40fach möglich.
Später konnte man einen echten Achromat mit 54/1000mm erwerben. die Fassung passte exakt auf das Pappröhrchen und war (ist heute noch) von ausgezeichneter Qualität. Vergrößerungen von über 100fach an Mond und Planeten sind ohne Farbprobleme möglich. Natürlich geht irgendwann das Licht aus..., aber auch gleichhelle Doppelsterne können bis zu 2.5 sek. problemlos und schön aufgelöst werde.
Beim orig. Okularauszug können leider nur Okulare mit 23,...mm eingesteck werden, z.b. auch alte Mikroskopokulare. Ich habe behelfsmäßig einen 1 1/4 Zenitspiegel
auf das Ende des Auszugfohres drübergestülpt und beobachte mit neueren Okularen.
Viel Spass beim anschauen der Bilder
und an den alten Teleskopen, die alle eine Geschichte erzählen.
Viele Grüße Willi
 

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Hallo Jürgen,
Ja, die Unitronmontierung trägt das Pappröhrchen schon perfekt, aber es geht noch besser...
Wie sagte Rudi: Lass dich überraschen.
Ich muß nur noch ein Foto machen;)

Willi
 
Hallo,
nun befindet sich der Kosmos 54/1000 auf einer Kosmos Orion 30.
Wie ihr sehen könnt wurde der Originalauszug durch einen neueren ersetzt. Nun können auch längerbrennweitige 1 1/4 Zoll Okulare ohne Abschattung verwendet werden. Das ganze lässt sich aber mit nur einer Schraube leicht rückgängig machen so dass das Pappröhrchen auch mit dem alten Okularauszug wie in den 60er Jahren im Originalzustand betrieben werden kann. Die Erhaltung war mir sehr wichtig.
Die Montierung Orion 30 wurde nur sehr kurz Mitte der 70er Jahren von Kosmos angeboten und ist daher warscheinlich sehr selten.
Sie trägt den kleinen Refraktor einwandfrei und hat sogar eine wenn auch etwas grobe Nachführung mit Zahnrad und Schnecke in Stunde.
Auch das Stativ ist eine kurze schwere Kosmos Säule aus den 60ern mit Verlängerung zum angenehmen beobachten.
Ich denke alles passt gut zusammen wenn auch nicht in der genau gleichen Zeitspanne von Kosmos vertrieben.
Das Beobachten mit dieser kleinen ausgezeichneten Optik macht immer wieder Spass.

Nostalgische Grüße
Willi
Kosmos 54 1000 auf  Kosmos 30.JPGMontierung Kosmos 30.JPG
 
Sehr schöne Kombination. Diese Montierung hatte ich vor ein paar Jahren auch im Einsatz. Ich war von der Stabilität, der Qualität und der Tragfähigkeit sehr angetan. Passt prima zusammen - danke fürs eigen. Gruß in die Runde, Jürgen
 
Guten Morgen,
gibt es evtl. noch irgendwo die richtige kleine schrägverzahnte Kosmos Zahnstange? Oder hat die Jemand evtl. doppelt?
Schönen Gruß
Michael
 
je länger ich mir deine Montierung anschaue und die Bilder mit welche von meiner (ehemaligen) Montierung vergleiche, würde ich mal ganz frech behaupten, es handelt sich um die selbe :-) Hab ich die vielleicht vor einigen Jahren an dich verkauft? wäre ja witzig, wenn die so wieder auftaucht ...
Gruß in die Runde,
Jürgen
 

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Guten Abend zusammen,

@ Jürgen und Willi,
die kleine Montierung gab es bei Kosmos auch mit einem 50-500mm Refraktor zu kaufen.
Ich habe mal gehört das Teleskop selbst war nicht von Lichtenknecker , eventuell ist es aus Japan.
Der Z31 bzw. dessen Gewinde passt aber ohne Änderungen an den OAZ.
Manchmal nehme ich das kleine Teleskop mit nach draussen.
Anbei zwei Bilder dazu

Grüße
Algol
 

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Hallo Algol,

ja ich glaube, das stimmt - zumindest habe ich die Information, die 50mm Optik sei zugekauft worden, auch so gehört. Leider weiss ich die Quelle nicht mehr.
Lichtenkneckers kleinste Refraktor-Optik war das 70 mm AK Objektiv.
 
Hallo Nostalgie-Freunde,
am Anfang hatte das Selbstbaufernrohr nur eine einfache Linse, die auf 30mm abgeblendet wurde. Damit waren Vergrößerungen bis 40fach möglich.
Später konnte man einen echten Achromat mit 54/1000mm erwerben. die Fassung passte exakt auf das Pappröhrchen und war (ist heute noch) von ausgezeichneter Qualität. Vergrößerungen von über 100fach an Mond und Planeten sind ohne Farbprobleme möglich. Natürlich geht irgendwann das Licht aus..., aber auch gleichhelle Doppelsterne können bis zu 2.5 sek. problemlos und schön aufgelöst werde.
Beim orig. Okularauszug können leider nur Okulare mit 23,...mm eingesteck werden, z.b. auch alte Mikroskopokulare. Ich habe behelfsmäßig einen 1 1/4 Zenitspiegel
auf das Ende des Auszugfohres drübergestülpt und beobachte mit neueren Okularen.
Viel Spass beim anschauen der Bilder
und an den alten Teleskopen, die alle eine Geschichte erzählen.
Viele Grüße Willi
Anbei Bilder von meinem Selbstbaufernrohr.
Das Objektiv blieb abgeblendet und als Okular nutze ich ebenfalls ein Mikroskopokular, dieses ist besser als das originale Okular mit der Messinghülse.

Grüße
Algol
 

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Hallo Jürgen,
ja, das dürfte deine ehemalige Montierung sein. Sie ist also wirklich wieder aufgetaucht.
Wie du siehst ist sie noch gut in Schuss, kommt von Zeit zu Zeit an die frische Luft, ist mit dem leichten Röhrchen nicht überlastet
und bewegt dieses stabil und sicher in alle Richtungen..;)

Damalige Preise: laut Preisliste vom 1.7.1980 ; Achsenkreuz Orion 30 383 DM.
Passend zu der Montierung wurde das Kosmos Fernrohr LW 50 für 298 DM angeboten.
Bilder davon sind bei "Algol" weiter oben zu sehen.
Beschreibung von Kosmos; "Vergütetes achromatisches Doppelobjektiv 50mm 500mm , Typ Fraunhofer (unverkittet) in
abschraubbarer schwarz lackierter Metallfassung....

Interessant ist, dass Kosmos die Rest-Chromasie-Werte genau wie bei den größeren Refraktoren für alle Okularbrennweiten
angegeben hat. Dies lässt auf eine gute optische Qualität des Objektives schließen.

Grüße
Willi
 
Hallo zusammen.
Das Teil hatte ich auch mal. Steht heute im Museum.
Grüße Stefan
 

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