bird_watcher
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Ich (Hobby-Vogelkundler) suche Auskunft zu folgendem Thema:
Ich möchte mir einen leichten transportablen Refraktor mit hoher Brennweite (über 1500) selbst zusammenbauen. Dazu würde ich zwei Kunststoffrohre DN 125 und 110 so zusammenstecken und auf eine Aluleiste ca. 25/50 befestigen, daß die ganze Konstruktion möglichst stabil ist. Die Länge der beiden Rohre wurde um die 80 bis 90 cm betragen. Das Gesamtgewicht sollte 5 bis 7 kg nicht übersteigen. Transportieren möchte ich die beiden Rohre getrennt. Das ganze dient der Fotografie und auch Tagbeobachtung von Vögeln, wobei es auf eine hohe Vergrößerung und trotzdem guten Kontrast ankommt. Deshalb scheiden Reflektoren mMn aus.
Dazu meine Fragen:
1. Wie stabil muß der Refraktor gebaut sein, um die nötige Genauigkeit (in der Achse) zu erreichen? Müssen thermische Probleme des Tubus (z.B. Oberseite von Sonne erwärmt, Unterseite nicht) berücksichtigt werden?
2. Wie kann ich den Refraktor kollimieren (trotz 2-teiligem Tubus)? Wie genau muß das Okular in der Achse liegen? Ich wollte eigentlich mit einen kleinen Kamera (keine Astro CCD) direkt durch das Okular fotografieren (damit ich eine möglichst hohe Vergrößerung erreiche, heißt auch digiscopieren). Wenn ich ohne Okular fotografiere (Refraktor + Kamera) kann ich die Kamera ja so seitlich verschieben, daß ich in den Brennpunkt komme (bzw. das Bild schön zentriert ist). Die Vergrößerung ist dann aber nicht so hoch.
3. Ist so ein System (mechanisch, technisch) machbar? Die Probleme der Luftunruhe und der nötigen Stabilisierung auf einem (bzw. 2) Stativ(en) möchte ich jetzt einmal vernachlässigen.
Angestrebte Vergrößerung 100 - 200x. Linse DN 100 bis 128mm.
lG b_w
p.s. Dass es nicht funktioniert, weiß ich selber!? Sagt mir WIE es gehen könnte!
p.p.s. Ich benützte zur Zeit ein gutes Spektiv mit 88mm und max. 60x Vergrößerung. Die Entfernungen sind aber oft zu groß, um die Anforderungen bewältigen zu können. Ein Ziel wäre das Ablesen von Ringen (wie sie bei Enten und Möwen vorkommen). Deshalb die möglichst hohe Vergrößerung.
Zur Ergänzung: das finden des Zieles wird nicht einfach und nur bei still sitzenden/ schlafenden Tieren funktionieren.
Ich möchte mir einen leichten transportablen Refraktor mit hoher Brennweite (über 1500) selbst zusammenbauen. Dazu würde ich zwei Kunststoffrohre DN 125 und 110 so zusammenstecken und auf eine Aluleiste ca. 25/50 befestigen, daß die ganze Konstruktion möglichst stabil ist. Die Länge der beiden Rohre wurde um die 80 bis 90 cm betragen. Das Gesamtgewicht sollte 5 bis 7 kg nicht übersteigen. Transportieren möchte ich die beiden Rohre getrennt. Das ganze dient der Fotografie und auch Tagbeobachtung von Vögeln, wobei es auf eine hohe Vergrößerung und trotzdem guten Kontrast ankommt. Deshalb scheiden Reflektoren mMn aus.
Dazu meine Fragen:
1. Wie stabil muß der Refraktor gebaut sein, um die nötige Genauigkeit (in der Achse) zu erreichen? Müssen thermische Probleme des Tubus (z.B. Oberseite von Sonne erwärmt, Unterseite nicht) berücksichtigt werden?
2. Wie kann ich den Refraktor kollimieren (trotz 2-teiligem Tubus)? Wie genau muß das Okular in der Achse liegen? Ich wollte eigentlich mit einen kleinen Kamera (keine Astro CCD) direkt durch das Okular fotografieren (damit ich eine möglichst hohe Vergrößerung erreiche, heißt auch digiscopieren). Wenn ich ohne Okular fotografiere (Refraktor + Kamera) kann ich die Kamera ja so seitlich verschieben, daß ich in den Brennpunkt komme (bzw. das Bild schön zentriert ist). Die Vergrößerung ist dann aber nicht so hoch.
3. Ist so ein System (mechanisch, technisch) machbar? Die Probleme der Luftunruhe und der nötigen Stabilisierung auf einem (bzw. 2) Stativ(en) möchte ich jetzt einmal vernachlässigen.
Angestrebte Vergrößerung 100 - 200x. Linse DN 100 bis 128mm.
lG b_w
p.s. Dass es nicht funktioniert, weiß ich selber!? Sagt mir WIE es gehen könnte!
p.p.s. Ich benützte zur Zeit ein gutes Spektiv mit 88mm und max. 60x Vergrößerung. Die Entfernungen sind aber oft zu groß, um die Anforderungen bewältigen zu können. Ein Ziel wäre das Ablesen von Ringen (wie sie bei Enten und Möwen vorkommen). Deshalb die möglichst hohe Vergrößerung.
Zur Ergänzung: das finden des Zieles wird nicht einfach und nur bei still sitzenden/ schlafenden Tieren funktionieren.