SteffNau
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich hatte hier vor einigen Tagen gefragt, wie man es schaffen kann, dass auch bei großskaligen Karten alle Deepskyobjekte in der Darstellung verbleiben. Es gab daraufhin einige Tipps (danke nochmal!), aber ich hatte mich unabhängig davon auch im GUIDE-Forum umgesehen http://www.egroups.com/group/guide-user
und siehe da, eine relevante Notiz von Meister Bill Gray (dem Programmierer) höchstselbst gefunden.
Der schrieb am 6.5.2002:
'At smaller fields of view, Guide uses a larger database of variable stars and DSOs (the file LG_VAR.LMP, for the curious). (...) At wider fields of view, Guide switches to a smaller database (logically enough, named SM_VAR.LMP). This contains NGC and IC objects and nothing else.
The reason is that if Guide digs through the entire LG_VAR dataset to draw a really wide field of view, it tends to drag speed down quite a bit. The only way around this (added an update or two ago) is to edit STARTUP.MAR and look for line 75:
75 panning 0.500000 7.000000 5
Change that second number to, say, 190, and Guide will use the larger, more detailed data "lump" file for fields smaller than 190 degrees... in other words, all of them. Drawing at level 1 may be slow, but if you wanted to (say) display all open clusters, this would be the only way to do it.'
Etwas länger und englisch, das Zitat, aber erhellend. Das Darstellungsproblem scheint also nicht aus der Anwendung heraus lösbar zu sein. Man muss anstatt dessen mit dem Editor in die Datei 'startup.mar', die sich im GUIDE-Installationsverzeichnis befindet, und die Voreinstellung '7.000000' durch eine (Grad-)Zahl ersetzen,die für die Kartengröße steht, unterhalb derer GUIDE auf alle verfügbaren Daten zugreift. Ich habe dort z.B. '21' eingetragen und habe jetzt beim Level 4 noch alle Daten auf dem Monitor, was vorher einfach nicht funktionieren wollte.
Und noch ein Tipp für Vorsichtige: Wer befürchtet, sich die Programmeinstellungen zu zersägen (obwohl eigentlich nich viel daneben gehen kann), sollte vielleicht die Ausgangs-startup.mar in startup.alt umbenennen, diese Datei dann kopieren, die Kopie verändern und danach wieder in startup.mar umbenennen. So kann man im worst case die gewohnten Einstellungen (aus der startup.alt) wieder zurückbekommen.
Viele Grüße
Steffen
~~~ Astronari, das kleine Deepsky-Kosmodrom ~~~
ich hatte hier vor einigen Tagen gefragt, wie man es schaffen kann, dass auch bei großskaligen Karten alle Deepskyobjekte in der Darstellung verbleiben. Es gab daraufhin einige Tipps (danke nochmal!), aber ich hatte mich unabhängig davon auch im GUIDE-Forum umgesehen http://www.egroups.com/group/guide-user
und siehe da, eine relevante Notiz von Meister Bill Gray (dem Programmierer) höchstselbst gefunden.
Der schrieb am 6.5.2002:
'At smaller fields of view, Guide uses a larger database of variable stars and DSOs (the file LG_VAR.LMP, for the curious). (...) At wider fields of view, Guide switches to a smaller database (logically enough, named SM_VAR.LMP). This contains NGC and IC objects and nothing else.
The reason is that if Guide digs through the entire LG_VAR dataset to draw a really wide field of view, it tends to drag speed down quite a bit. The only way around this (added an update or two ago) is to edit STARTUP.MAR and look for line 75:
75 panning 0.500000 7.000000 5
Change that second number to, say, 190, and Guide will use the larger, more detailed data "lump" file for fields smaller than 190 degrees... in other words, all of them. Drawing at level 1 may be slow, but if you wanted to (say) display all open clusters, this would be the only way to do it.'
Etwas länger und englisch, das Zitat, aber erhellend. Das Darstellungsproblem scheint also nicht aus der Anwendung heraus lösbar zu sein. Man muss anstatt dessen mit dem Editor in die Datei 'startup.mar', die sich im GUIDE-Installationsverzeichnis befindet, und die Voreinstellung '7.000000' durch eine (Grad-)Zahl ersetzen,die für die Kartengröße steht, unterhalb derer GUIDE auf alle verfügbaren Daten zugreift. Ich habe dort z.B. '21' eingetragen und habe jetzt beim Level 4 noch alle Daten auf dem Monitor, was vorher einfach nicht funktionieren wollte.
Und noch ein Tipp für Vorsichtige: Wer befürchtet, sich die Programmeinstellungen zu zersägen (obwohl eigentlich nich viel daneben gehen kann), sollte vielleicht die Ausgangs-startup.mar in startup.alt umbenennen, diese Datei dann kopieren, die Kopie verändern und danach wieder in startup.mar umbenennen. So kann man im worst case die gewohnten Einstellungen (aus der startup.alt) wieder zurückbekommen.
Viele Grüße
Steffen
~~~ Astronari, das kleine Deepsky-Kosmodrom ~~~