LRGB Bildbearbeitung

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Harzsky

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Hallo zusammen.

Ich befasse mich derzeit mit der Bearbeitung von LRGB`s.

In einem Tutorial hatte ich gelesen, dass es durchaus Sinn machen würde, das RGB, bevor es mit dem L verbindet,
a) etwas die Farbe zu sättigen und
b) etwas weich zu zeichnen.

Das Master L sollte man umgedreht dafür schonmal leicht vorschärfen.

Ist das nun ein Grundrezept oder nur mal wieder Petersilie am Tellerrand ?

Danke für zahlreiche Antworten.

CS Martin
 
Hallo Martin,
Also der Punkt mit dem Sättigung erhöhen ist sinnvoll, damit das LRGB am Ende nicht so farblos ausschaut. Je nachdem wie man L und RGB verbindet kann man das aber auch nachträglich noch korrigieren. Zum Beispiel wenn man in Photoshop mit Ebenen arbeitet und diese im Modus "Luminanz" bzw. "Farbe" verarbeitet.

Weichgezeichnet habe ich persönlich nich nicht, könnte mir aber vorstellen das es durch aus helfen könnte das Farbrauschen zu verringern, nämlich dort wo das L-Bild noch rauscht.

Das Schärfen des L-Bildes ist dagegen eine gute Sache, dort sind ja (bis auf die Farbe) die Informationen des Endbildes enthalten und die möchte man ja möglichst deutlich hervorheben. Auch hier gilt wieder, in Photoshop kann ich das auch nachträglich noch machen, weiß nicht wie es bei anderen Programmen aussieht. Bei AstroArt geht es wohl nicht, da sollten beide Bilder bereits fertig bearbeitet sein.

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo Martin,

die von Dir beschriebenen Maßnahmen dienen letztlich dazu, das Rauschen im endgültigen LRGB-Bild möglichst gering zu halten. Da jeder Schärfungsalgorithmus das Rauschen vergrößert, und der L-Kanal wesentlich rauschärmer erscheint als das Farbbild, sollten Schärfungen am L-Kanal vor der Komabination mit den Farbkanälen zum LRGB-Bild vorgenommen werden.

cs, Peter
 
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