LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CCD

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wetterpeter

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Moin Moin..
ich habe ein Meade LX200 "geerbt" und war damit auch schon ein paar mal auf dem Acker. Das bedeutet im Klartext: Das ganze Equipment vom Dritten Stock runterschleppen zum Auto, auf einen geeigneten Platz fahren und aufstellen. Anschliessend gemäß Handbuch Seite 17 die 2 Sterne Initialisierung vornehmen. ALs nächstes fahre ich dann einen Planeten an und schaue, ob ich Ihn im Okkular sehen kann. Das funzt dann auch ganz Prima und nun gebe ich am Handsteuergerät mal einen Sternhaufen oder Nebel ein um diesen Anzufahren. Das Teleskop brummt und schwenkt und wenn ich durchs Okkular schaue...Nada. Niejte, nix... Okay Okay...ich habe wohl bei der Initialisierung einen Fehler gemacht. nach einigem Suchen am Himmel habe ich dann auch das gesuchte gefunden... und nun ?
Es wäre doch schön, wenn ich auf einen Knopf drücke und der Planet/Stern würde im Nachhinein die Initialisierung unterstützen. So könnte man doch nach der Grundinstallation 2 oder 3 Sterne anfahren und damit die Genauigkeit beim Wiederholten anfahren verfeinern. Wenn Ihr dazu einen Tip habt.. gerne höre ich zu .
Nun das nächste Problem : <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ich möchte fotografieren. Dazu habe ich mir ne 300d gekauft sowie eine 2" Verlängerung nebst T2 auf Canon Adapter.
Okay Okay.. ich suche mir ein Objekt der Begierde und habe es im Okkular gesichtet. Schön Scharfstelle und jetzt Okkular raus und Kamera draufsatteln. Und was sehe ich Im Sucher.... Gulb.. alles Unscharf. Okay Okay.. ALso Wieder neu Scharfstellen. Und wie bekommt man das Hin ? Nun Scheinerblende habe ich mal von gehört und mir auch eine gewerkelt.. aber bitteschön.. bei einem sehr schwachen Nebel.. worauf soll ich da fokussieren. An einem anderen Stern ? Nun wenn ich einen anderen Stern anfahre brauche ich das Okkular um zu sehen ob ich im Fokus bin...
Ahnt Ihr wie mühselig ich bei dunkelheit auf dem Acker zaubere... Besser wäre doch ein Gerät(zubehör) wo ich beides gleichzeit anschliessen kann. Kamera und Okkular und das beide scharf abbilden... gibt's sowas ? Wie heißt sowas ? Kosten ?
Äh.. dann fällt mir ein, das an dem Teleskop, an der Schalttafel, auch noch ein Anschluss für CCD ist. Ich vermute mal, das dies für die saubere Nachführung ist. Also Teleskop ausrichten, einrichten, CCD dran und der Stern wird bis zum Nimmerleistag im Fukos gehalten. Aber theroretisch müsste ich nun einen WInkel haben, an dem ich Okkular, CCD und Fotoapparat anschliesse... wie kompliziert ? Kann die CCD nicht aufgesattelt am Teleskop verankert werden ? Wie fuktioniert das mit der CCD überhaupt. kann ich jede beliebige CCD Kamera nehmen die bei den Lichtwerten noch ein brauchbares Bild liefert ?
Zum Beispiel eine Mintron ? dann könnte ich vielleicht neben dem Auto-Guide auch noch Videoaufnahmen davon machen ?
Och man... soviele Fragen und dabei will ich doch bloss Saturn, Jupiter und vielleicht auch mal ne Galaxie fotografieren und sehen. Falls die Erklärung hier den Rahmen sprengt bitte ich um Hilfe per eMail. Auch Rat Kaufempfehlungen, Kosten etc. währen sicherlich hilfreich.
Ihr erreicht mir neben dem Forum unter info@wetter-kiel.de
Danke vorab für meine vielen Fragen. Bisher reichte es gerade zum durckgucken. aber jetzt möchte ich ein bisserl mehr. Sonst verkauf ich das und geh ins Planetarium <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
PS: das ist jetzt nicht ernstgemeint... noch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo,

ich glaube, bei den vielen Fragen ist für Dich das wichtigste, mal jemand mit Beobachtungserfahrung zu treffen und mit dem zusammen eine Nacht an Deinem neuen Gerät zu verbringen. Das wird Dich wesentlich weiter bringen, als unsere schriftlichen Hinweise.
Du bist ja eigentlich schon recht weit gekommen. Ein guter Trick für das Alignment sollte es sein, wenn Du dazu eine recht hohe Vergrößerung nimmst. Also ein 10mm Okular. Das bedeutet aber, daß der Sucher sauber justiert sein muß, so sauber, daß ein Stern in der Mitte des Suchers "unterm Fadenkreuz" dann auch im 10mm Okular auftaucht. Dadurch wird das Alignment furchtbar genau. Wenn Du dann zum Aufsuchen eines Objektes auf niedrige Vergrößerung gehst, also ein 30mm Okular, oder wenn vorhanden ein 2 Zoll Okular mit noch größerem Gesichtsfeld, dann sind die Objekte auch wirklich zu sehen.
Diese Funktion, daß ein gefundenes Objekt das Alignment verbessert, gibt's bei der Meade-Software, aber ich weiss nicht genau, wie das beim LX 200 funktioniert, ich kenne das nur vom Autostar.
Du solltest übrigens schon sicher sein, den richtigen Stern eingestellt zu haben. Man vertut sich schonmal...

Das Scharfstellen für die Fotografie ist eine schwierige Sache. Viele Leute bekommen das im Kamerasucher nicht hin, weil man das Auge dabei unwillkürlich anders "scharfstellt". Dann bleibt alles im Sucher unscharf. Und selbst wenn man die Augen richtig akkomodiert, ist die Methode doch recht ungenau, zu ungenau für die feinen CCD-Pixel. Es müsste eine Scharfstellhilfe her, Suresharp ist da glaube ich ein passendes Teil. Oder Du musst eben von hellen Sternen kurze Versuchsbelichtungen machen und auf dem Display die schärfe vergleichen. Also immer ein Stück weiter fokussieren und belichten, bis die Schärfe schlechter wird. Dann wieder zurückdrehen zum Optimum. Leider liegt wegen unterschiedlicher Temperaturen der Fokus in jeder Nacht woanders...

Daß die Langzeitbelichtung nur mit einer Nachführung, am besten per Off-Axis-Guider, funktioniert, ist Dir klar? Auch, daß dafür nicht einfach ein Alignment gemacht werden muß, sondern daß Du die Montierung parallaktisch aufstellen musst? Also ganz sauber auf den Himmelspol ausgerichtet, am besten per scheinern.

Clear Skies
Sven
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Sven,
ersteinmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Wie vielleicht aus meiner Frage herauszuhören war, zumindest sollte es durchkommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ich hab das Teleskop schon etwas länger und den "Trick" mit einem 10mm Okkular und dann zurück auf eine schwächere Auflösung bisher auch so praktiziert. Allerdings die Kamera ... die ist neu und ich hab neulich versucht mal einen Nebel oder Andromeda zu fotografieren... Reden wir nicht drüber, den der Versuch scheiterte kläglich. In einem Punkt mächte ich dir aber Recht geben und alle die sich dazu berufen fühlen darum bietten, Einsteigern zu helfen. Es geht um den Fakt der gemeinsamen Beobachtung. Den Anfänger, Einsteiger oder Leute die bsher nur optische Erfahrungen haben tun sich manchmal verdammt schwer wenn es um die Wahl des richtigen Equipments geht. Und jeder hat so seine eigenen Ansichten und bevorzugte Hardware. Um Hier mal eine Lanze für die Industrie zu brechen. Ich glaube, wenn mehr Amateure sich aktiv um Einsteiger bemühen würden Firmen mit Billigequipment nicht so einen Zulauf haben sondern manche sparen dann lieber auf hochwertigeres Material. Letzlich bringt das nicht nur Aufschwung sondern vielen Einsteigern auch den AHA Effekt und der rechtfertigt durchaus einen höheren Preis im angemessenen Verhältnis.

Nochmal zum Fokussieren und Fotografieren.
Ich habe letzte WOche eine Schlosserei beauftragt, mir einen Adapter zu fertigen der folgende Eigenschaften haben soll. Ein Versuch war es mir Wert. Ich arbeite ausschliesslich mit 2" Okkularen und lasse mir nun ein Fotoadapter fertigen, der so konstruiert ist, das die Schärfebene der Kamera so dicht wie möglich der Schärfebene des Okkulars nahe kommt. Dazu werde ich evtl. die regulären Okkulare verlängern müssen.
Somit sollte Wechseln zwischen Okkular und Kamera nur geringförmige Schärfeunterschiede mit sich bringen. Wie weit man das exzessiv ausreitzen kann.. mal sehen.
Ich werde meinen Erfahrungen darüber berichten.
Der nächste Schritt wird dann ein Off-Axis instrument werden, der es mir erlaubt Kamera und Okkular unabhängig voneinander zu fokussieren und bei Tag zu "Grundkalibrieren"
Damit würde der Wechsel wegfallen und das ganze erheblich vereinfacht werden.
Nächster Schritt wird wohl sein, das ich mir ein Leitrohr kaufe welches ich in Verbindung mit meiner Mintron zum Autoguiden nutzen kann.
Bisher habe ich noch keine Erfahrungen PC-Meade LX200. Aber hey, mehr auf die Nase fallen kann ich ja nicht.
Nichtsdestotrotz werde ich mich mal hier in Kiel umschauen, ob jemand Erfahrungen hat und sich mit mir und meiner Freundin mal ne Nacht um die Ohren schlagen möchte.
Ich weiss, das es jedes Jahr das Aschbergtreffen gibt, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen da mal aufzuschlagen. Immer wieder kam was dazwischen. (Grummel)

Aber wenn noch jemand gute Ideen hat.. immer her damit.
Gerade das Thema Autoguide interessiert mir und was oder wie kann ich die CCD Buchse am Meade LX200 nutzen. Das Handbuch ist da recht zurückhaltend und English...mmh ist nicht meine Welt :-)

ALso nochmal Danke und immer her mit den Tips <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruesse aus Kiel
Peter
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter,

wow, eine unglaubliche Materialschlacht, ohne daß Du so richtig Plan hast, wie man das macht. Sorry, aber ist so rauszulesen.
Also zum Fokussieren der Kamera kann man eine Fokussierhilfe mit Okular nehmen. Das geht so: Teleskop z.B. auf den Mond ausrichten und Problemlos im Kamerasucher scharfstellen - mit Hilfe des Autofokus. Wenn der Autofokus zuviel Toleranz hat, wenn Du also merkst, daß Du feiner könntest, als der Autofokus, dann musst Du wieder Probebelichtungen machen, wie beschrieben.
Dann bleibt der Fokus unverändert, wenn möglich Feststellschraube anziehen und probieren, ob der Fokus sich dadurch nicht verstellt hat.
Dann kommt die Kamera runter, und zwar so, daß das T2-Gewinde am Teleskop bleibt. Auf dieses T2 Gewinde kommt dann die Scharfstellhilfe. Das ist ein Ring mit T2-Gewinde, in dem ein kurzbrennweitiges Okular steckt. So 7mm vielleicht. Da langt ein Plössl, und das muß auch unbedingt ewig da drin bleiben, sonst muss obige,lange Prozedur wiederholt werden!
Die Scharfstellhilfe muß eine Möglichkeit bieten, das Okular zu verschieben. Am simpelsten eines zwei Madenschraube als Okular-Klemmung, statt der gewohnten Rändelschrauben. Nun verschiebst Du das Okular in der Scharfstellhilfe, bis das Okular ganz sauber scharf ist. Damit hast Du die Scharfstellhilfe auf Dein Auge und auf Deine Kamera geeicht.

Von da an geht Fokussieren nun so: Teleskop auf Objekt ausrichten, Scharfstellhilfe an T2 schrauben, mit dem Okular scharfstellen, Scharfstellhilfe von T2 abschrauben und Kamera anschrauben -> Fotos machen - fertig.

Zum Thema Leitrohr: SCs haben Spiegelshifting. Je nach "Glücksgriff" des Einzelnen mehr oder weniger. Bei der Fotografie ist das "Gravitationsshifting" das große Problem, und zwar verlagert sich der Spiegel, weil während der Belichtung ja der Tubus wandert. Vor allem bei langen Belichtungszeiten ist das ein Problem. Durch das Shifting "kippt" das Bild langsam und unmerklich. Benutzt man zum Nachführen ein Leitrohr, so merkt man dies nicht und hat nur Striche auf dem Foto. Also benutzt man zum Nachführen den Off-Axis-Guider, mit dem man das Spiegelshifting unbewusst weg-korrigiert.
Bei den neueren Meade-Teleskopen gibt es eine Schraube, um den Spiegel gegen das Shifting festzuklemmen. Dann kann man wohl auch mit Leitrohr arbeiten, aber man hört davon leider wenig aus der Praxis.

Also, einen Off-Axis-Guider nimmt man zum Nachführen und bitte nicht zu scharfstellen. OK, wenn Du einen OAG benutzen willst, dann musst Du wohl die o.g. Scharfstellhilfe neu einstellen.

Übrigens, Du benutzt nur 2" Okulare - äh, Du benutzt vielleicht nur Okulare, die auch in 2" Aufnahmen hineinpassen. Meade UWA oder auch LVW und ein paar andere Okulare sind ja so gebaut, daß sie auch in zwei Zolll Aufnahmen passen. Aber richtige 2" Okulare sind das nicht. Unter 15mm Brennweite ist es ja wegen des Gesichtsfeldes unsinnig, 2" Okulare zu bauen.
Es hat Dir doch hoffentlich nicht irgendein Händler erzählt, daß die 2" Okulare qualitativ so viel besser wären, als 1,25" Okus. Wenn doch, dann äh, nee, Schwamm drüber...

Clear Skies
Sven
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter,

zum Thema Scharfstellen:

Wenn Du eine 300D hast, dann gibt es zum Scharfstellen eine Software namens DSLRFocus (20 Dollar). Du schließt also einen Notebook an die Kamera an und machst über die Software eine Belichtung, wählst Dir einen Stern aus und der wird Dir dann vergrößert dargestellt und die Halbwertsbreite sowie Maximalwert angezeigt. Anhand dieser Daten kannst Du nun scharfstellen. Viel besser als alle Scharfstellhilfen, bei denen man die Kamera wieder abnehmen muß. Dafür muß aber halt ein Notebook mit ins Feld.

Gruß
Andreas
 
Hallo Peter,

zu der Sache Initialisierung: Ich habe auch ein LX200, aber mit dem Autostar II. Der bietet eine Funktion zur Synchronitation wenn das Anfahren mal ungenau werden sollte. Und zwar muss man die ENTER-Taste mehrere Sekunden gedrückt halten. Das Objekt schön zentrieren und wieder mit ENTER bestätigen. Probiers mal, vielleicht gehts ja.

Gruß,
Dieter
 
Hi,

ich kann mich dem Sven nur anschließen und sagen, daß noch niemand die Astrofotografie allein über das Lesen von Internetforen erlernt hat. Es gibt im einschlägigen Fachhandel sehr gute Literatur hierüber und nebenher heißt es:
1. einfach anfangen (z.B. mit aufgesattelter Kamera, nicht gleich mit voller Brennweite und ewigen Belichtungszeiten)
2. systematisch vorgehen (Fehler erkennen und daraus lernen)
3. üben
4. üben
5. üben

Darüberh hinaus ist die Nachsynchronisation von Objekten eine feine Sache, die man jedoch NICHT an Planeten durchführen sollte. Grund: Die Ephemeriden der Planeten müssen vom Scope immer neu errechnet werden, die der Sterne und Deep-Sky-Objekte stehen fest. Daher sind Planetenörter nie so genau wie die von Sternen.
Zum CCD-Port: hier kann man einen Autoguider mit passendem Relaisausgang, z.B. Pictor 201, ST-4 etc. anschließen. Der Anschluß einer Mintron geht ohne spezielle Interface nicht. Auch kann man mit einem Chip nicht gleichzeitig nachführen (= guiden) und beobachten. Auch setzt das richtige Anwenden eines Autoguiders Kenntnisse und Fähigkeiten voraus, die man von einem Anfänger nicht erwarten kann und die sich erst mit der Zeit einstellen.

Ciao,

Rüdiger
 
Re: Ich glaub ich muss da was richtig stellen.

Moin Moin...
erst einmal vielen Dank für die aufmunternden Worte und Ratschläge. Ich habe sie gelesen und werd einige berücksichtigen. ABer als ich schrieb, ich habe ein LX200 geerbt... damit meinte ich nur, das ich es nicht gekauft habe. Ich meinte damit nicht, das ich erst seit gestern habe. Ich bin allerdings erst seit "gestern" hier im Forum. Seit ca. 8 Jahren bin ich im Besitz eines Teleskopes. Das fing mit einem 8 Zöller an und seit ca. 4 Jahren das 10 Zöller. Aber bedingt durch Wetter und Freizeit und keinem festen Beobachtungsstandort renn ich nicht jede Nacht die klar ist damit raus. Das Leben besteht nicht nur aus Astronomie.
Für das normale Beobachten reichten meine Erfahrungen bisher auch aus und Deep Sky hab ich bisher auch nie gemacht weil das Interesse nicht da war. Aber seit der Digitalen Kamera (300d) wollte ich mein Betätigungsfeld etwas erweitern. Und dabei sind mir die, in der ersten Mail, aufgezeigten Fehler aufgefallen. Fehler die ich machte oder die techn. bedingt sind. Das zu beurteilen kann ich nicht. A) weil mir dazu jeder Vergleich fehlt. B) ich mir keine eigene Erklärung geben konnte. C) ich mir darüber gedanken mache, wie man das ein oder andere verbessern kann.
ALso eigentlich eine ganz normale Vorgehensweise. Man macht etwas, versucht sich zu verbessern und fällt auf die Nase.
Dann fragt man gern in einem Forum und hört sich gern die verschiedenen Meinungen an. Den eine Erfahrung habe ich gemacht und die hat nur Geld gekostet. Bücher sind nur so schlau wie der Schreiber es war. Es fehlt die Vielfalt der Meinungen. Es fehlt die Vielfalt der Kreativität der anderen. Und Sie sind teilweise zu spezifisch. (teleskopfixiert). Seid mir bitte nicht böse, das ich Bücher so runtermache, aber mir ist Meinungsvielfalt mehr wert. (bitte nicht persönlich nehmen). Ich denke, das war wichtig zu sagen, denn ich betrachte mich nicht als Laie oder Frischer Einsteiger. Zumindest nicht im beobachtenden Bereich.
Grüesse aus Kiel
Peter H.
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Moin Moin...,
als ich davon sprach, das ich mir hab einen Adapter fertigen lassen meinte ich folgendes.
Teleskop: Okkular, Auge davor. Fokussieren, das es im AUge scharf ist. Nun Okkular gegen den Adapter tauschen und ohne neu scharf zu stellen ist das Bild auf der Kamera scharf. Siehe Skizze. Dabei gehe ich davon aus, das man ja auf die Filmebene fokussiert und Filmebene sowie das Auge sollten dann euf gleicher Höhe liegen. Die Kalibrierung des Systems finde so statt, das man erst auf die Kamera fokussiert und anschliessend das Okkular so einstellt, das es im Auge ebenfalls scharf ist. Dann klebt man beispielsweise ein Stück Isolierband um das Okkular, so das man beim nächsten mal weis, wie weit man dos Okkular einschieben kann. Das macht man natürlich mit allen Okkularen und bitte. Was ich im Okkular scharfgestellt habe ist auch in der Kamera scharf.
Ja ja ich weiss das es andere Hilfen gibt, aber diese gefällt mir eigentlich ganz gut und ist gerade bei dunkelheit und/oder beim schnellen Wechsel recht einfach zu bewerkstelligen. Leider bekomme ich den Adapter erst morgen, aber ich werd euch gern auf dem laufenden halten hinsichtlich praktischen Erfahrungen.

Gruss, Peter .
Link zur Grafik: http://www.wetter-kiel.de/ada.jpg
PS: oder hab ich einen Denkfehler
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Im Prinzip ist mein Adapter so wie die Fokussierhilfe. Nur mit dem Unterschied, das ich den T2 Adapter an der Kamera lassen kann und regulär alle Okkulare nutzen kann. Und mein Adapter kostet mich 20 Euro und ich bin flexibler. Hacken an der Sache. Es ist auf 2" ausgelegt, aber alle meine Okkular sind 2" und ich habe nur ein einziges 1 1/4 Okkular aber das brauch ich nur für die Barlowlinse wenn ich die denn mal brauch aber bisher noch keine Notwendigkeit hatte.
Materialschlacht kann ich eigentlich nicht sagen. Köfferchen mit ein paar Okkularen, das Gerödel mit Handsteuergerät und Anschlusskabeln.
Aber du hast recht. Das Kabelgerödel nervt :-)

Gruss, Peter
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Noch ein Wort zu meinen Okkularen...
Nein mir hat kein Händler etwas aufgeschwatzt :-)
Ich sagte doch, ich habs "geerbt"
Zu meinen Okkularen.
1 TELE VUE 12 mm Nagler, Typ 2
1 TELE VUE 20 mm Nagler, Typ 2
1 Celestron 25 mm Ortho 2"
1 Celestron 50 mm Plössl
1 Celestron 70 mm Kellner 2"
Braucht man so viel mehr ? :-)

Gruss, Peter

 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter,

ich glaube, diese Technik wird nicht genau genug sein. Im allgemeinen lässt man in einem solchen Adapter ein billiges Okular "auf ewig" drin und es wird nach dem eichen auf den richtigen Abstand mit einer Madenschraube fest angezogen.

Das mit dem Isolierband, das geht schief, so ist meine Prognose. Ausserdem ist Klebeband auf Steckhülsen nach einiger Zeit eine klebrige Sauerei.

Clear Skies
Sven
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter und Sven,

ich glaube, diese Technik wird nicht genau genug sein....
Das mit dem Isolierband, das geht schief, so ist meine Prognose.

Das sehe ich genauso. Du wirst mit dieser Methode vielleicht nahe an den Fokus rankommen, aber treffen wirst Du ihn nicht. Digitale Spiegelreflexkameras sind gnadenlos wenn es darum geht zu zeigen, daß man den Fokus nicht getroffen hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Wenn man keinen Notebook mit ins Gelände schleppen will (kann ich verstehen), dann würde ich eine Scheinerblende vor der Öffnung nehmen und die Sternabbildung bei höchster Zoomstufe auf dem Kameradisplay begutachten. Ein echter Ersatz für den angeschlossenen Computer ist das aber nicht.

Scharfe Bilder wünscht
Andreas
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Sven,
da magst du recht haben, aber das mit dem Klebkram war nutr eine erste Idee. Du hast recht , ich muss mir da was anderes einfallen lassen.

Gestern Abend habe ich mal den Mond fotografiert und dazu auch die Scheinerblende mal eingesetzt. (2 Loch)
Allerdings habe ich das ganze vom Balkon aus , nicht nachgeführt praktiziert. Es ging darum Erfahrungen mit der Scheinerblende zu machen. Auf meiner Homepage findest du das passende Bild dazu. Es wäre nett, wenn du dir das mal ansehen würdest und mir deine Meinung zu dem Bild sagst.
Wie kann man zum Beispiel die Bildschärfe verbessern ?
Mehrere Fotos machen und dann durch Giotto und Co jagen ?
Betrachte es als ersten Versuch. das Bild ist in Originalgröße von 2,28 MB. Zu finden unter www.wetter-kiel.de/mond.jpg
Bin auf deine Kritik sehr gespannt wobei ich die Kritik durchaus als Hilfe sehe. Jemand schrieb. Das man sowas üben üben üben muss. Aber wichtig ist mir, das ich die richtige Ausgangssituation finde zum Üben und nicht meine Fehler verbessere :-) Wäre das BIld deutlich schärfer geworden wenn ich nachgeführt hätte`. Es ist mit 1/10 s aufgenommen. Macht sich da schon die Geschwindigkeite des Mondes relativ zum Betrachtungsstandort negativ bemerkbar ?

Gruss, Peter

 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter,

an dem Bild selbst gibt's nichts konstruktiv zu kritisieren. Es ist halt unscharf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
Warum es unscharf ist, kann man nicht erkennen. Aber ich frage mich, zum Kuckuck, warum Du mit 1/10 Sekunden den Mond aufnimmst, wo ich doch schon chemisch bei 6m Brennweite in der Gegend von 1/50sek (400ASA) gearbeitet habe. Da müsste doch digital noch viel weniger möglich sein.

Also ich schätze mal, der Mond stand zu tief (sehe ich am Gelbstich). Dadurch hast Du grausiges Seeing, und das kostet Bildschärfe. War das Teleskop ausgekühlt? Wie hast Du scharfgestellt? Beim Mond ist das Bild hell genug, um die Autofokus-Hilfe der Kamera zu verwenden. Meine (chemische) F70 zeigt mir ordentlich an, ob scharf ist. Die EOS-Dinger sollen da aber ihre Mucken haben (schönen Gruß an Canon, es gibt schon dumme Firmware!).

Die Schärfe muß im Rohbild stimmen, sonst kann auch Giotto nicht viel helfen - zumindest wäre es nicht besonders sinnvoll "handwerkliche Schwächen" auf diese Weise ausgleichen zu wollen.

So sieht ein Rohbild mit einer billigen Webcam an einer Russentonne (100 mm Öffnung, 1m Brennweite) aus:
Link zur Grafik: http://www.svenwienstein.de/Pics/_pic0094.jpg
Das musst Du mit Deinem Equipment noch deutlich toppen!

Aber, wie Du selbst erkannt hast: Üben, üben, üben... Ich habe nun wenig "nett" geschrieben, aber ich hatte den Eindruck, Du wolltest das hören. Oder?

Clear Skies
Sven
 
Re: LX200 : Initialisierung und Fotografie bzw. CC

Hallo Peter,
habe Dein Bericht gerade mal gelesen.Was mich Interessieren
würde,wie bekommstDu eine genaue Autoguidefunktion mit dem LX200 hin ?? Ich benutze gerade GuideDog aber das ist nicht gerade sehr genau.

Olaf
 
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