Canonist
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Hallo zusammen.
Vorgestern morgen konnte ich Mars unter einigermaßen guten Umständen noch vor dem Nebel erhaschen.
Dabei erlaubte mir die Zeit auch noch einen Vergleich zwischen einer Farb-Direktaufnahme mit der ASI485MC und einer RGB-Zusammenstellung mit der ASI290MM, der anbei zu sehen ist.
Die beiden Aufnahmen lagen nah beieinander und sind damit auch vom Detail gut vergleichbar.
Bei beiden: C14 mit 2xBarlow und Verlängerungen dahinter, bei der 485 eine Zusatzhülse und den ADC, bei der 290 das Filterrad. Der Bildmaßstab war bei beiden Kameras dabei sehr ähnlich, das f:~35.
Die Farbaufnahme dauerte etwas über drei Minuten, es kamen 20.000 frames zusammen, aus denen ich 30 Prozent gestackt habe. Korrekturen waren nur noch bei der Helligkeit und ganz leicht um ein paar Pixel bei den Farbebenen vonnöten.
Die RGB-Aufnahme entstand binnen acht Minuten (von Beginn bis Ende). In R waren es 25.000, in G 20.000 und B 12.000 frames, die mit 30 Prozent jeweils gestackt wurden.
Bei beiden Kameras war das Gain etwa bei 50 Prozent.
Im direkten Vergleich fällt natürlich sofort auf, dass RGB-Aufnahmen besser in der Lage sind, die atmosphärischen Erscheinungen wie Dunst und Wolken wiederzugeben. So den Dunst links am Phoenicis Lacus und rechts über Zephyria sowie im Norden (unten).
Bei der Detailwiedergabe nehmen sich beide nichts.
Die Farbaufnahme war schnell und problemlos aquiriert, dafür dauerte die Bearbeitung (Rechenzeit beim Stacken) deutlich länger als für Monoaufnahmen.
Die RGB-Aufnahmen nehmen bei der Aufnahme logischerweise deutlich mehr Zeit in Anspruch, die spätere Nacharbeit geht beim Stacken schneller, RGB-Justage und Farbeinstellungen brauchen aber auch noch Zeit. Insgesamt liegt ihr Aufwand deutlich über dem von Farb-Direktaufnahmen.
Bei der Farbkamera kam diesmal noch kein IR/UV-Sperrfilter zum Einsatz. Möglicherweise kann dies noch dafür sorgen, dass im Blaubild der Einfluss des IR geringer wird und damit auch mit Direktfarbe atmosphärische Erscheinungen besser hervortreten. Das werden die nächsten Versuche ergeben,
CS
Rudolf
Vorgestern morgen konnte ich Mars unter einigermaßen guten Umständen noch vor dem Nebel erhaschen.
Dabei erlaubte mir die Zeit auch noch einen Vergleich zwischen einer Farb-Direktaufnahme mit der ASI485MC und einer RGB-Zusammenstellung mit der ASI290MM, der anbei zu sehen ist.
Die beiden Aufnahmen lagen nah beieinander und sind damit auch vom Detail gut vergleichbar.
Bei beiden: C14 mit 2xBarlow und Verlängerungen dahinter, bei der 485 eine Zusatzhülse und den ADC, bei der 290 das Filterrad. Der Bildmaßstab war bei beiden Kameras dabei sehr ähnlich, das f:~35.
Die Farbaufnahme dauerte etwas über drei Minuten, es kamen 20.000 frames zusammen, aus denen ich 30 Prozent gestackt habe. Korrekturen waren nur noch bei der Helligkeit und ganz leicht um ein paar Pixel bei den Farbebenen vonnöten.
Die RGB-Aufnahme entstand binnen acht Minuten (von Beginn bis Ende). In R waren es 25.000, in G 20.000 und B 12.000 frames, die mit 30 Prozent jeweils gestackt wurden.
Bei beiden Kameras war das Gain etwa bei 50 Prozent.
Im direkten Vergleich fällt natürlich sofort auf, dass RGB-Aufnahmen besser in der Lage sind, die atmosphärischen Erscheinungen wie Dunst und Wolken wiederzugeben. So den Dunst links am Phoenicis Lacus und rechts über Zephyria sowie im Norden (unten).
Bei der Detailwiedergabe nehmen sich beide nichts.
Die Farbaufnahme war schnell und problemlos aquiriert, dafür dauerte die Bearbeitung (Rechenzeit beim Stacken) deutlich länger als für Monoaufnahmen.
Die RGB-Aufnahmen nehmen bei der Aufnahme logischerweise deutlich mehr Zeit in Anspruch, die spätere Nacharbeit geht beim Stacken schneller, RGB-Justage und Farbeinstellungen brauchen aber auch noch Zeit. Insgesamt liegt ihr Aufwand deutlich über dem von Farb-Direktaufnahmen.
Bei der Farbkamera kam diesmal noch kein IR/UV-Sperrfilter zum Einsatz. Möglicherweise kann dies noch dafür sorgen, dass im Blaubild der Einfluss des IR geringer wird und damit auch mit Direktfarbe atmosphärische Erscheinungen besser hervortreten. Das werden die nächsten Versuche ergeben,
CS
Rudolf