Canonist
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Hallo zusammen.
Am gestrigen Abend klarte es erneut hier auf, womit nach wolkigem Spätnachmittag nicht unbedingt zu rechnen war. Der blaue Himmel war auch nicht von Dauer, bot aber binnen einer guten Stunde ein brauchbares Seeing, das zwei gute Märse zuließ.
Mittlerweile dreht sich die Tharsis-Ebene während des abendlichen Beobachtungsfensters immer mehr in den Blick. So fallen auf dem ersten Bild auch gleich zwei Wolkenkegel ins Auge. Der zentralere liegt am Olympus Mons an. Der westlichere wie schon die ganzen letzten Tage am Ascraeus Mons.
Die Langgezogenheit der Wolken dürfte kein Bearbeitungsartefakt sein, sonst müsste sich das auch auf andere Teile des ansonsten aber scharfen Mars ausgewirkt haben, weil nur mit einem AP über den ganzen Planeten gestackt wurde. Es ist zudem bekannt, dass nicht selten die Wolken an den Vulkankegeln eine Art Schleppe bilden. Das könnte hier - mit Windrichtung nach Süden - zu sehen sein.
Ganz am Rand befindet sich eine weitere Wolke, deren genauen Ort ich aber so nicht zuordnen kann
Im zweiten Bild ist dann erkennbar, wie mit der Rotation zum Abendhorizont die Wolkenbildung zunimmt. Insbesondere der nördlichere Teil am Olympus Mons ist kräftiger geworden. Auch dies ein durchaus üblicher Ablauf.
Mit entsprechendem Seeing ist es auch weiter bei inzwischen weniger als 6 Bogensekunden möglich, dem Marswetter gut zu folgen.
CS
Rudolf
PS: Alle Bilder jetzt auch immer und umfangreich gesammelt im VdS-Bildarchiv:
planeten.vdsastro.de
Am gestrigen Abend klarte es erneut hier auf, womit nach wolkigem Spätnachmittag nicht unbedingt zu rechnen war. Der blaue Himmel war auch nicht von Dauer, bot aber binnen einer guten Stunde ein brauchbares Seeing, das zwei gute Märse zuließ.
Mittlerweile dreht sich die Tharsis-Ebene während des abendlichen Beobachtungsfensters immer mehr in den Blick. So fallen auf dem ersten Bild auch gleich zwei Wolkenkegel ins Auge. Der zentralere liegt am Olympus Mons an. Der westlichere wie schon die ganzen letzten Tage am Ascraeus Mons.
Die Langgezogenheit der Wolken dürfte kein Bearbeitungsartefakt sein, sonst müsste sich das auch auf andere Teile des ansonsten aber scharfen Mars ausgewirkt haben, weil nur mit einem AP über den ganzen Planeten gestackt wurde. Es ist zudem bekannt, dass nicht selten die Wolken an den Vulkankegeln eine Art Schleppe bilden. Das könnte hier - mit Windrichtung nach Süden - zu sehen sein.
Ganz am Rand befindet sich eine weitere Wolke, deren genauen Ort ich aber so nicht zuordnen kann
Im zweiten Bild ist dann erkennbar, wie mit der Rotation zum Abendhorizont die Wolkenbildung zunimmt. Insbesondere der nördlichere Teil am Olympus Mons ist kräftiger geworden. Auch dies ein durchaus üblicher Ablauf.
Mit entsprechendem Seeing ist es auch weiter bei inzwischen weniger als 6 Bogensekunden möglich, dem Marswetter gut zu folgen.
CS
Rudolf
PS: Alle Bilder jetzt auch immer und umfangreich gesammelt im VdS-Bildarchiv: