Canonist
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Hallo zusammen.
Hier Mars von heute morgen. Zeit fast wie gestern, Seeing ähnlich gut, vllt. sogar noch einen Tick besser.
Da ich vor allem gern einen Nachweis für die inhomogene Polkappe hätte, war vor allem Obacht geboten bei der Aufnahme, dass dieser Bereich später nicht ausbrennen würde. Die Aufnahme war daher nur zu 50 bis 60 % maximal ausgesteuert, um genügend Raum zu lassen. Bei höheren Werten werden helle Bereich beim Schärfen schnell aus dem Histogramm hinausgetrieben.
Tatsächlich ist auch heute was zu sehen, wenn auch grenzwertig; immerhin sind das Details, die schon tief im Sub-Bogensekundenbereich liegen. Die gesamte sichtbare Polkappe hat eine Breite von gerade einmal einer Bogensekunde!
Da es gestern so zu erkennen war, heute sogar aufgrund des früheren ZMs durch die Drehung ein wenig anders, und es auch andere Beobachter wie Clyde Foster ebenfalls so drauf haben, kann ein Artefakt ausgeschlossen werden.
Was offen bleibt, ist die Frage, was genau da dunkel erscheint. Die Südpolkappe taut bekanntlich "schuppig" ab. Das heißt es entstehen Eisbereiche, die von dunklem Boden, der bereits freiliegt, unterbrochen sind. Eine echte Lücke wie die "Rima tenuis" in der Nordpolkappe wird es eher nicht sein, mehr einzelne Bodenbereiche, die aufgrund des Kontrastes wie eine Teilung erscheinen.
Bleibt spannend, wie es weitergeht, zumal Mars täglich ein Stückchen größer wird.
CS
Rudolf
Hier Mars von heute morgen. Zeit fast wie gestern, Seeing ähnlich gut, vllt. sogar noch einen Tick besser.
Da ich vor allem gern einen Nachweis für die inhomogene Polkappe hätte, war vor allem Obacht geboten bei der Aufnahme, dass dieser Bereich später nicht ausbrennen würde. Die Aufnahme war daher nur zu 50 bis 60 % maximal ausgesteuert, um genügend Raum zu lassen. Bei höheren Werten werden helle Bereich beim Schärfen schnell aus dem Histogramm hinausgetrieben.
Tatsächlich ist auch heute was zu sehen, wenn auch grenzwertig; immerhin sind das Details, die schon tief im Sub-Bogensekundenbereich liegen. Die gesamte sichtbare Polkappe hat eine Breite von gerade einmal einer Bogensekunde!
Da es gestern so zu erkennen war, heute sogar aufgrund des früheren ZMs durch die Drehung ein wenig anders, und es auch andere Beobachter wie Clyde Foster ebenfalls so drauf haben, kann ein Artefakt ausgeschlossen werden.
Was offen bleibt, ist die Frage, was genau da dunkel erscheint. Die Südpolkappe taut bekanntlich "schuppig" ab. Das heißt es entstehen Eisbereiche, die von dunklem Boden, der bereits freiliegt, unterbrochen sind. Eine echte Lücke wie die "Rima tenuis" in der Nordpolkappe wird es eher nicht sein, mehr einzelne Bodenbereiche, die aufgrund des Kontrastes wie eine Teilung erscheinen.
Bleibt spannend, wie es weitergeht, zumal Mars täglich ein Stückchen größer wird.
CS
Rudolf