Mars und Jupiter am 12.02.2025

pem.fue

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

heute habe ich bei einigermaßen gutem Seeing die Planeten Mars und Jupiter aufgenommen. Wieder mit dem Celestron 9.25 Edge HD @2395mm und der ASI715MC auf AM5 und gesteuert mit ASIAir.

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Der Mars ist ja vergleichsweise langweilig, da tut sich nicht viel. Obwohl die Ansicht heute mal einen anderen Blick auf den Mars wirft, als die anderen Male, als ich ihn aufgenommen hatte. Man kann im Mars das Gesicht von Horus, dem Falken, erkennen. Das Auge mit der Braue links mittig dann der Schabel und das andere Auge schwach auf der anderen Seite.

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Jupiter ist da schon interessanter. Fast jedes Mal gibt es etwas neues zu entdecken. Der weiße Fleck unterhalb des braunes Bandes treibt immer noch sein Unwesen in der Jupiteratmosphäre und zieht eine lange »Spur der Verwüstung« hinter sich her. Man sieht besonders im mittleren Abschnitt viele weiße und schwarze Knoten. Bald müsste der weiße Fleck eine Umrundung hinter sich haben.
Aber auch am linken Rand des braunen Bandes erkennt man, wie die Wolken-Fahnen vom brauen ins mittlere weiße Band herüber drehen. Und oberhalb des oberen braunen Bandes zieht sich eine schmale schwarze Spur von der Mitte nach rechts.

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Den Mond IO habe ich mit eingefangen.

Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

Man sieht anhand deiner mittlerweile detailreichen Aufnahmen, wie es dir gelingt, dein Gerät immer besser auszunutzen.

Jetzt ist es an der Zeit an dir selbst zu arbeiten.
1.) Mars erscheint dir nur deshalb vergleichsweise langweilig oder als Horus, weil du die einzelnen Gebiete und deren Veränderungen nicht identifizieren kannst. Schnapp dir doch eine gute alte Marskarte von z.B Antoniadi, oder eine etwas ältere von Sky and Telescope mit Süden oben und lerne die wichtigsten Regionen auswendig, achte auf Unterschiede die sich von Opposition ,zu Opposition ergeben können (z.B. Deucalionis Regio war früher sehr hell, nun dunkel).
Versuche die Vulkane zu entdecken, beschäftige dich mir orografischen Wolken oder dem periodischen Aufkommen von Staubstürmen.
Das Ganze kannst du dann noch mit der Anfertigung deiner eigenen Marskarte toppen.
Und schon wird Mars ein spannender Planet für dich geworden sein!
2.Jupiter: Lerne die Nomenklatur der hellen und und dunklen Bänder Jupiters auswendig.
Schau dir das Voyager Video von der Annäherung an Jupiter an um ein Gefühl für die Dynamik der Atmosphäre zu bekommen.
3. Mach dir die Mühe und drehe Kamera vor der Aufnahme, damit die Rotationsachse der Planeten senkrecht und nicht schief steht.

CS Mike
 
Hallo Mike,

ich finde Deinen Kommentar etwas oberlehrerhaft und anmaßend. Du hast ganz andere Interessen als ich, sowie vermutlich jeder seine eigenen Ziel verfolgt, wenn er Astrofotografie (hier Planeten und Mond) betreibt.

Für mein kleines Teleskop bietet der Mars nicht viel. Im Gegensatz zu Jupiter. Für mich sind scharfe Bilder, an denen man veränderliche Strukturen über die zeit erkennen kann, wichtiger als seeingverschmierte Bilder. Darauf lege ich wert bei meinen Aufnahmen.

Gruß,
Peter
 
Hallo Mike,

ich finde Deinen Kommentar etwas oberlehrerhaft und anmaßend. Du hast ganz andere Interessen als ich, sowie vermutlich jeder seine eigenen Ziel verfolgt, wenn er Astrofotografie (hier Planeten und Mond) betreibt.

Für mein kleines Teleskop bietet der Mars nicht viel. Im Gegensatz zu Jupiter. Für mich sind scharfe Bilder, an denen man veränderliche Strukturen über die zeit erkennen kann, wichtiger als seeingverschmierte Bilder. Darauf lege ich wert bei meinen Aufnahmen.

Gruß,
Peter
Hallo Peter,
Mike ist ein erfahrener Planetenbeobachter, dessen Bilder und Beiträge ich gerne verfolge. Darum bin ich mir sicher, dass er in keinem Falle anmaßend sein wollte. Die Vorschläge, die er gemacht hat, sind sehr gut, wenn man gerne etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte. Mit einem tieferen Verständnis werden Dinge einfach interessanter. Und dieses gesteigerte Interesse war es, denke ich, was Mike mit seinen Ratschlägen anstoßen wollte.
Wenn das nicht die für dich gewünschte Richtung ist - auch in Ordnung und es spricht nichts dagegen, sich einfach an scharfen Bildern zu erfreuen, die man selbst geschaffen hat.
Mit einer intensiveren Beschäftigung zu den Objekten werden dann eben auch Aufnahmen interessant, die gewisse Strukturen vielleicht nur erahnen lassen und nicht besonders fotogen sind.
Das ist z.B. wie bei der Beobachtung von Quasaren. Eigentlich nur ein Lichtpunkt, aber mit unheimlich interessanter Physik und alleine der Nachweis lässt einen fasziniert auf den Lichtpunkt blicken, wenn man eben weiß, was sich dahinter verbirgt.
Dir weiterhin viel Spaß bei der Planetenfotografie, egal mit welcher Intension!
Beste Grüße,
Burkhard
 
Hallo zusammen
Für mich ist mars sehr interessant. Ein astrokollege
hat mich mal darauf aufmerksam gemacht mars im uv 350nm zu machen . Es fehlen natürlich die Oberflächenstrukturen .
Aber man kann deutlich über den Vulkanen helle Flecken sehen .
Die Wolken entstehen durch ähnliche Prozesse wie auf der Erde.
An den hängen der Vulkane steigt das vom Sonnenlicht erwärmte Gas auf und kühlt sich dabei immer weiter ab .Dadurch kristallisiert es aus und bildet die weißlich sichtbaren Eiswolken .
( helle Punkte)

Gruß Frank
 
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