Mein erster KS 2010

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stefand

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Hallo zusammen,

mittlerweile geht wieder etwas mehr am Himmel - wenngleich der geneigte Beobachter einer gewissen Kälte strotzen muss. Die Ausrüstung sollte auch Schneefest sein.
Gestern war im Bereich Heilbronn ein klarer Himmel und nach der Hausarbeit musste ich unbedingt nochmal raus.
Der 4" Rumak sollte sich mal am Eskimonebel austoben. Zuvor galt es aber noch das Trapez zu trennen - zum warm werden. Das klappte selbst bei 40facher Vergrößerung im TV Plössl. Der Rumak war auf einer EQ5, was für den 2kg 'Boliden' gut dimensioniert ist ... aber wor ich gerade am Orion bin, musste ich noch den M78 anfahren. Das Ergebnis ist ähnlich dem Eindruck, welchen ich zuvor durch meinen 80er Achromaten hatte.
Ein Nebelstruktur mit ein paar Sternen an einer Seite ist zu erkennen.
Aber jetzt auf zum Eskimonebel, denn der soll heute nochmals höher vergrößert werden. Das Finden war irgendwie mühsam - geringes GEsichtsfeld (1,6°) und kalter Wind machten nicht den geduldigsten Beobachter aus mir. Trotzdem war es irgendwann geschafft. Das 25mm TV Plössl diente mir, da es von der Fokuslage zum PanO und dem Radian passt - das 32mm ist eine TS SuperPlössl - ich lerne gerade die Vorteile parfokaler Okulare schätzen.
Aber jetzt rauf mit der Vergrößerung bis 125x (AP 0.8) ... eine schwache Scheibe, darin eine helle Scheibe, welche nicht ganz homogen ist. Ich bildete mir ein, einen Stern in der Mitte zu sehen ... ein guter Himmel ist das.
... (viel geguckt) ...
Jetzt sollte am Ende noch der Saturn dran, der kriecht um 22 Uhr zwar noch ein wenig im Dunst über Nachbars Dach, aber wenigsten kann ich ihn erhaschen. Wie ausgestanzt bei 83x und sehr schön bei 125x - der schwarze Schatten des Rings ist aber nur sehr mühsam zu erkennen. Langsam keimt bei mir der Wunsch nach einem Ortho auf ... das 8mm ist ein Planetary, welches okay ist und auch erlaubt ein verlorenes Objekt nach dem Oku-Wechsel noch am Rand zu sehen, aber das 12,5mm Lichtenknecker-Ortho am 6" Zeiss in der Sternwarte hatte mir gezeigt, was gehen könnte (war am Mars).
Grübel ...
Zum Abschluss wagte ich das Anpeilen des M3 mit dem Leuchtpunktsucher und dem 12mm Radian (83x) - eigentlich sinnlos bei dem GF, aber es hat geklappt und da war er, mein erster Kugelsternhaufen 2010. Also schnell das 8mm reingeschoben und geguckt. Da waren am Rand klitzekleine Sterne beim indirekten Schauen zu sehen - wieder dachte ich mir, ob ein Ortho/TV Plössl vielleicht durch die bessere Transmission diese grenzwertigen Sterne noch einen Tick besser gezeigt hätte ... aber im Stehen gebeugt über dem Okular und dann nur 7mm Augenabstand ...
Egal, ich habe meinen ersten KS 2010 geschossen und es war mal nicht der M13.

CS,
Stefan
 
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