Mein Montiprojekt - langsam wird's was....

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Martin_Raabe

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

seit längerer Zeit bastele ich an einer Montierung für meinen 8" Selbstbau-Newton rum. Die Planungen begannen vor 2,5 Jahren, die Fertigung letztes Frühjahr. Inzwischen sind die meisten Teile fertig, und man kann ahnen was es mal werden soll...

Hier ein Bild vom aktuellen Stand, die Details sind unter
Montiprojekt
zu finden.

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/mont060106.jpg


Die nächste große Hürde wird das Selbermachen der Schneckengetriebe. Ich will die Gewindebohrer-Methode testen. Hat vielleicht schon mal jemand sowas probiert, und kann mit mit ein paar Tips weiterhelfen?

Natürlich sind auch anderweitige Anregungen, Kommentare und Kritik willkommen!

Danke,
und viele Grüße

Martin
 
Hallo Martin,

alle Achtung zu Deinem Selbstbauprojekt!!!!
Sieht alles sehr solide aus, und auch die Ausführung und das Design sind sehr professionell <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Viele Grüße
Richard
www.gierlinger.cc
 
Re: Selbermachen der Schneckengetriebe

> Hat vielleicht schon mal jemand sowas probiert,
> und kann mir mit ein paar Tips weiterhelfen?

Hallo Martin, ich hatte das thema in diesem forum schon
mal angeschnitten:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...true#Post179145

Was mich interessieren würde, ist, ob schneckerad-getriebe,
die nach diesem verfahren gefertigt wurden, auch über einen
periodischen schneckenfehler (PEC) verfügen.
Weiss vielleicht jemand etwas konkretes darüber?

Viele grüsse,
LutzLiebers@gmx.de
 
Martin, mein Respekt grenzt ans Grenzenlose. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Maschbau-Ing?

Gruß,
Jens
 
Hallo,

vielen Dank für eure Kommentare!

@Richard: Lob vom Fachmann, was will man mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />

@Lutz: Richtig, deinen Thread hatte ich damals auch verfolgt. Was mich besonders verunsichert ist der Versuch von "Nirosta", der einen großen Teilungsfehler ergeben hat.
Mein Startpunkt zum Thema war damals die Website von Jim Sapp. Er schreibt dass die Räder bei sauberer Arbeit sehr genau werden können (kein Nachführfehler sichtbar ausser der Refraktion).

Mit periodischem Fehler würde ich eher nicht rechnen. Wenn man die Schnecke direkt auf die Welle dreht, nicht umspannt und nur einen dezenten Span abnimmt, sehe ich nicht wo ein periodischer Fehler herkommen sollte. Gleitlager sind dafür übrigens auch günstig. Zum Einschleifen Schnecke/Rad sollte man die Schnecke dann wohl am besten zwischen die Spitzen nehmen, oder erst in der Montierung einschleifen (wobei das wohl einige Zeit dauert).

Der Teilungsfehler hängt offenbar davon ab wie gleichmäßig der Gewindebohrer im Eingriff ist. Ich habe mir deshalb einen spiralgenuteten, 4-schneidigen M16x2 besorgt (ergibt also Modul 0,7). Auch werde ich wohl die Hohlkehle grob vordrehen, damit der Gewindeschneider von Anfang an über ca. 90° seines Umfangs eingreift. Zudem wird der Rohling eine Dicke von ca. 11mm haben. Das alles wird hoffentlich die Sache positiv beeinflussen.

Falls es trotzdem nicht so richtig klappen will schwebt mir eine geführte Raddrehung während der ersten Schneiddurchgänge vor. Z.B. mit einem preiswerten Maschinenbau-Schneckenrad, eingebaut in den Halter des zu verzahnenden Rohlings, und synchron angetrieben über die Leitspindel-Zahnräder (mit passender Umlenkung etc.).
Wenn das Rad dann damit einigermaßen verzahnt ist geht's freilaufend weiter zum Ausbügeln der verbleibenden Unregelmäßigkeiten.

So ganz kann ich es auch noch nicht glauben wie sich die neuen Gewindegänge nach der 1. Umdrehung an die alten angleichen sollen... aber alle schreiben ja dass das recht gut klappt. Das kann doch aber nur gehen wenn die gesamte radiale Zustellung während des Verzahnens deutlich größer ist als die endgültige Zahntiefe, oder sehe ich das falsch? Ansonsten müssten die fehlerhaften Einschnitte doch am Ende an den Zahnköpfen sichtbar sein (?)

Und wenn ich mir das Foto deines alten Beitrags anschaue.. sieht auf den ersten Blick ja echt super aus! Hast Du das Rad mal astronomisch ausgetestet?
(Schöne Hobbyfräse übrigens <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> )

@Jens: Nö. Elektrische Fraktion... Einem Maschinenbauer würde beim Anblick meiner Improvisationen rund um die China-Drehe wohl schlecht werden... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

Viele Grüße
Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,Martin
Hut ab! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />-ich ducke mich vor Ehrfurcht eines 100%ATMlers <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
2,5 jahre-ne verdammt lange Zeit-wünsche für den "Rest" auch noch gutes Gelingen.
obwohl absolut kaum prakt. Metallfertigkeiten-fand ich einige Aufspannungen deiner teilwerkstücke brisant-was die berufgenossenschaft(die hat nichts zu sagen,ich weiß) dazu sagen möge <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
gruß Marc
 
Hallo Martin,

RESPEKT <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

also wenn ich als ursprünglich gelernter Werkzeugmacher so fit fürs Elektrische wäre, wie du für´s Mechanische......

Die Fertigung der Schneckenräder, würde ich doch eher nicht selber mit der Gewindebohrermethode durchführen wollen, dieses edle Teil hat sich was besseres verdient!!

gibt´s die noch???
www.astroselbstbau.de/schneckenrad.htm

Grüße Johann
 
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