Mein "Plan" was haltet ihr davon?

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Hallo Christian,

welche Okular hast du verwendet damit du bei 100x schon so oft nachschubsen musstest? Mit Weitwinkelokularen kann man (und damit meine ich nicht mich, sondern auch eine Reihe von Leuten die das erste Mal einen Dobson in der Hand hatten) auch bei 240x noch gut nachführen, da muss man auch noch nicht dauernd nachschubsen sondern hat etwas Zeit, locker 30-40 Sekunden bevor man wieder Hand anlegen muss (kann man in CdC oder Stellarium simulieren wenn man auf das Feld (ca. 0,34°) reinzoomt und laufen lässt). Ab 600x fand ich es selbst an einem mechanisch perfekten Dobson schon so wie du es beschreibst: nervenaufreibend ;)

Aber wie schon gesagt: nur selbst ausprobieren kann hier den Weg weisen...

Grüße Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Benny,

ich glaube das war ein Baader Hyperion, bin mir aber nicht mehr sicher.

Ich muss dazu sagen, dass ich generell kein Freund manueller Nachführung bin. Bei Mond und Planeten, wo es auf feine Details ankommt, muss das Bild für mich möglichst ruhig stehen, damit man dem Objekt nicht ständig folgen muss. Ab und an hatte ich bei meiner parallaktischen Montierung auf die Nachführung verzichtet, da ich keine Lust auf den Kabelsalat hatte. Nach ein paar Minuten manueller Nachführung flitzte ich dann in die Wohnung und schloss die Motoren dann doch ans Stromnetz an...

Wie gesagt, hier muss jeder selber ausprobieren und testen, was man mag und was nicht.

Vielen Dank auch für deine Info zur Umfrage neulich. (siehe weiter oben).

CS und VG Christian
 
Hallo Günther,

nein, das habe ich noch nicht getestet, sieht aber verlockend aus. :-)

Der Dobson, von dem ich sprach, gehört einem Sternfreund, ich selbst besitze keinen.

CS und VG Christian
 
Hallo Christian,

naja es ist eben eine(!) Antwort auf die Nachführprobleme für schlappe 200 € im Selbstbau, aber auch die manuelle Geschichte kann man so optimieren, dass das Auge am Okular zur Nachführung genügt (wenn die Okularmuschel nicht ganz so weich ist) oder man stabilisiert den Dobs so, dass man richtig was in der Hand hat und sich trotzdem auch kein Handzittern überträgt (mein derzeitiger Fall am 8" Dobson wegen des aufgesattelten Richfielders).
Das soll aber nun nicht ausarten, denn der Threadstarter hat das Angebot, sich an verschiedensten Geräten hautnah zu informieren und so das zu finden, was ihm liegt.
Besser geht es nun wirklich kaum noch.

Gruß und Cs
*entfernt*

 
Hallo Günther,

klar, im Detail geht es Off-Topic. Ich wollte lediglich meine Erfahrungen mit dem Dob schildern, wo meines Erachtens nach die Stärken und Schwächen reden.

Den Dob möchte ich auch keinesfalls schlecht reden. Letztendlich hat jeder sein persönliches Lieblingsgerät, und jeder muss für sich herausfinden, womit man am besten klar kommt. Das wollte ich damit ausdrücken.

CS und VG Christian
 
Hi Christian,

man kann den Dobs für Leute die damit klar kommen und die Teile tunen nicht schlecht reden, für Selbstbauer schon gar nicht.

Man kann ihn allerdings auch für Leute die damit nicht klar kommen, nicht schönreden und sollte das auch nicht tun.

Man sollte allerdings, wenn man schon noch die Wahl und auch die Möglichkeit hat, Mal damit beobachtet haben, bevor man ihn ausschließt.

Wenn ich meine langjährigen "Erfahrungen" zugrunde legen sollte, auch das was ich bei guten Fotografen gesehen habe, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, würde ich nicht anstreben einen 8" F/6 oder 10" F/5 Dobson später auf eine transportable Fotomonti zu packen.
Ich würde zweigleisig fahren.
Foto klein und fein, massiv montiert.
Dobson so groß wie in guter Qualität machbar und transportabel (Eigenleistung inbegriffen).

Eigentlich hat man es heute, bei der Vielfalt der Geräte eher schwerer, sein Geld optimal einzusetzen.
Viele "Apos" sind keine Apos nach "altem" Verständnis mehr und ich habe einen gerade so beugungsbegrenzten Spiegel im durchoptimierten Rohr, da kriegen manche Leute mit nachweislich besseren Spiegeln feuchte Augen, weil die Rohre nichts taugen oder die Spinne oder der OAZ.
Ob Linse oder Spiegel, Du kriegst das was Du bezahlst.
Wenn das Dir den Preis wert ist, dann ist es schon sehr gut.
Dazu musst Du aber erst Mal wissen, was welchen Preis wert ist und das könnte in diesem Fall eben gelingen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Kauf dir einen guten Feldstecher und den Karkoschka und probier dich mal Zurechtzufinden.

Das ist eigentlich der klasische Einstieg.
Ich z.b. hab nen 7x50 Fernglas seit gut 6 Jahren. Und ich benutze es immer noch und nehme es auch immer mit in den Urlaub.

grüße

Martin
 
Ich beobachte zur zeit auch viel mit 10-30×50 Fernglas bei dem sich leider im Urlaub der Trageriemen gelöst hatte und runtergefallen ist hatt sich die Optik verschoben. :(
Und ob es nun ein Dobson oder Paralaktisch wird sich noch zeige (wenn ich beides teste bzw. sehe konnte.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Fernglas..wart ab mim Dobson. Nichts überstürzen.
Das is der größte Fehler den du machen kannst.

Du wirst dich nich von heute auf morgen "da oben" zurecht finden.

Versuch dich erstmal mit nem qualitativ guten Feldstecher und beobachte die hellsten Objekte.

grüße

Martin
 
Ich habe mich mal ein wenig auf dem Spektiv markt umgesehen und auf einmal habe ich ein mal das Yukon 6-100×100mm für 319Euro! Kann das ein passeble Optik sein? Ich habe nun wirklich keind hohen ansprüche aber sonst kosten diese ausmaße meist einiges mehr.
 
Hab einen Test gefunden finde den Link gerade aber nicht und der scheint sehr zufrieden zu seien des wegen such ich jetzt ein passendes Stativ Bis aller höchsten 100-150Euro
Hier sind mal die Daten für das ding:

LEISTUNG
Vergrößerung des Hauptsystems (-fach) 25-100
Vergrößerung des Hilfssystems (-fach) 6-25
Frontlinsendurchmesser Hauptsystem (mm) 100
Frontlinsendurchmesser Hilfssystem (mm) 25
Austrittspupille (mm) 2.5 bei 20x; 1 bei 50x
Augenabstand (mm) 12-16
Linsenvergütung voll mehrfach

SEHFELD
Tatsächliches Sehfeld (Grad) 2.2 bei 25x; 0.7 bei 100x
Scheinbares Sehfeld (Grad) 55 bei 25x; 63 bei 100x
Sehweite auf 1.000m (m) 39 bei 25x; 11bei 100x
Naheinstellgrenze (m) -

ALLGEMEIN
Farbe grau
Länge 425
Breite 119
Höhe 165
Gewicht (g) 1500
Wasserfest ja; IPX3
Ich suche zwar auch selber ein Stativ aber ihr habt die bessere erfahrung ;)
 
Hallo Dominik,

ich bin auch Anfänger, aber dieses Teil scheint mir für astronomische Beobachtungen nicht sonderlich geeignet zu sein. Die doch ziemlich kleinen Austrittspupillen lassen m. E. zu wenig Licht ins Auge.

Ich spiele eher mit dem Gedanken, ein Großfernglas anzuschaffen. Mir persönlich schwebt dieses Gerät vor: TS2080T. Das Teil wurde hier auch schon vorgestellt: http://astronomie.de/technik/fernglas/astronomen/index.htm.

Dazu noch ein passendes Stativ und einen Neigekopf, dann hast Du ein einigermaßen preiswertes Paket (315 Euronen), bist allerdings auf eine Vergrößerung beschränkt.

Gruß
Thomas
 
Hatte auch schon mal daran gedacht mir ein solches Fernglas zu kaufen aber nach dem ich einen Test gelesen habe (finde gerade nicht) wo gesagt wurde das es gut für deepsky ist bin ich davon ziemlich überzeugt.
 
Und was mir gerade auffällt ist die beschreibung die ich von astroshop kopiert hab steht das die Austrittspupille bei 50facher Vergrößerung bei 1mm liegt.
Aber die Austrittspupille errechnet sich doch aus Öffnung:Vergrößerung und da ergibt es bei mir 2mm oder habe ich einen Denkfehler?
 
So das ding steht jetzt mit passenden Stativ und neiger beim mir im Zimmer der erste eindruck ist super aber es hatt heute reichlich geregnet deswegen konnte ich nur aus meinen Fenster Bäume begaffen :(
Werde aber bald einen kleinen Erfahrungsbericht zu diesem Teil liefern.
Nadenn CS
 
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