Lorchi
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Hallo!
Ich habe dazu eine kleine Rechnung aufgestellt, leider kann ich gerade keine Skizze dazu ins Netz stellen, daher erlaube ich mir einfach mal, Martys Skizze zu verwenden, ich hoffe das ist ok.
Theorie: der Durchmesser des betreffenden Bereiches in der Mitte des Fangspiegels hängt vom beleuchteten Bildfeld ab. Oder habe jetzt ich einen Gedankenfehler gemacht?
Link zur Grafik: http://marty.t.bei.t-online.de/Fangsp.jpg
Auf die Schnelle habe ich das jetzt nicht ausgerechnet für die Strahlen, die direkt neben dem Fangspiegel eintreffen, sondern am Rande des Hauptspiegels, d.h. das reale Ergebnis wird evt. noch davon abweichen.
D = Durchmesser Hauptspiegel
d = kleiner Durchmesser Fangspiegel
F = Brennweite
Bmax = Durchmesser des komplett beleuchteten Bildfeldes
b = Durchmesser des real verwendeten Bildfeldes
Der Abstand S zwischen Brennebene und Fangspiegel ist
S = F * (d - Bmax) / (D - Bmax)
Für den Winkel zwischen oberstem Rand d. HS und unterstem Rand des real genutzten Bildfeldes gilt:
tan (beta) = (D + b) / 2F
Der Abstand dieses Lichtstrahl (von oberstem HS-Rand zu unterstem real verwendeten Bildfeldrand) von der optischen Achse an der Stelle, wo der Fangspiegel sitzt, ist (vom Bildfeld ausgehend)
rz = - b/2 + S * tan (beta) = - b/2 + (d-Bmax)*(D+b)/((D-Bmax)*2)
Der Durchmesser der vermeintlich ungenutzten Mitte des Fangspiegels ist dementsprechend:
dz = - b + (d-Bmax)*(D+b)/(D-Bmax)
Ist dieser kleiner null, so wird die Fangspiegelmitte genutzt (und zwar sogar doppelt).
Beispiel:
D=317, d=54, Bmax=40, b=35 (großes Okular), dann ist dz = -17,4 -> die Mitte wird genutzt
Nochn Beispiel:
D=317, d=54, Bmax=40, b=15 (kleines Oku), dann ist dz = 1,8 -> die Mitte ist ungenutzt, der Durchmesser davon ist 1,8mm.
Stimmt das so?
Grüße, Henning
Ich habe dazu eine kleine Rechnung aufgestellt, leider kann ich gerade keine Skizze dazu ins Netz stellen, daher erlaube ich mir einfach mal, Martys Skizze zu verwenden, ich hoffe das ist ok.
Theorie: der Durchmesser des betreffenden Bereiches in der Mitte des Fangspiegels hängt vom beleuchteten Bildfeld ab. Oder habe jetzt ich einen Gedankenfehler gemacht?
Link zur Grafik: http://marty.t.bei.t-online.de/Fangsp.jpg
Auf die Schnelle habe ich das jetzt nicht ausgerechnet für die Strahlen, die direkt neben dem Fangspiegel eintreffen, sondern am Rande des Hauptspiegels, d.h. das reale Ergebnis wird evt. noch davon abweichen.
D = Durchmesser Hauptspiegel
d = kleiner Durchmesser Fangspiegel
F = Brennweite
Bmax = Durchmesser des komplett beleuchteten Bildfeldes
b = Durchmesser des real verwendeten Bildfeldes
Der Abstand S zwischen Brennebene und Fangspiegel ist
S = F * (d - Bmax) / (D - Bmax)
Für den Winkel zwischen oberstem Rand d. HS und unterstem Rand des real genutzten Bildfeldes gilt:
tan (beta) = (D + b) / 2F
Der Abstand dieses Lichtstrahl (von oberstem HS-Rand zu unterstem real verwendeten Bildfeldrand) von der optischen Achse an der Stelle, wo der Fangspiegel sitzt, ist (vom Bildfeld ausgehend)
rz = - b/2 + S * tan (beta) = - b/2 + (d-Bmax)*(D+b)/((D-Bmax)*2)
Der Durchmesser der vermeintlich ungenutzten Mitte des Fangspiegels ist dementsprechend:
dz = - b + (d-Bmax)*(D+b)/(D-Bmax)
Ist dieser kleiner null, so wird die Fangspiegelmitte genutzt (und zwar sogar doppelt).
Beispiel:
D=317, d=54, Bmax=40, b=35 (großes Okular), dann ist dz = -17,4 -> die Mitte wird genutzt
Nochn Beispiel:
D=317, d=54, Bmax=40, b=15 (kleines Oku), dann ist dz = 1,8 -> die Mitte ist ungenutzt, der Durchmesser davon ist 1,8mm.
Stimmt das so?
Grüße, Henning