saturn61
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Hallo Sternfreunde/innen,
für den Abend des 9. April hatte Calsky(www.astronomie.info/calsky/) einen möglichen Transit der ISS über den Planeten Jupiter berechnet. Wie es der Zufall wollte, sollte die nur 100 Meter breite Zentrallinie der Bedeckung durch meinen Heimatort verlaufen. Der Verlauf der Zentrallinie veränderte sich am Beobachtungstag nochmals. Eine Stunde vor dem Transit machte ich mich mit einem befreundeten Sternfreund auf den Weg zu dem Beobachtungsort auf der berechneten Zentrallinie. Es wurde mit einem MAK 150/1800 beobachtet. Als Kamera kam die ASI120MM-S zum Einsatz. Um möglichst viele Bilder in kurzer Zeit anzufertigen, wurde der Bildausschnitt auf
480 x 320 Pixel gesetzt. So konnten in 5 Sekunden über USB3 864 Bilder gespeichert werden (FPS 172, Shutter=0.564ms, Gain 100). Jupiter hatte einen Winkeldurchmesser von 40,40 Bogensekunden, die ISS einen Winkeldurchmesser von 56,8 Bogensekunden. Parallel fertigen wir mit einer EOS 40D (1600 ASA, 1 Sekunde, 18 mm Brennweite) eine Bildserie an. Gespannt verfolgten wir die Bewegung der ISS am klaren Dämmerungshimmel in Richtung Jupiter. Mit dem bloßem Augen war aufgrund der raschen Bewegung nicht zu beurteilen, ob die ISS wirklich den Jupiter überflogen hatte. Die Auswertung des Videos zeigt auf 4 Bildern die ISS neben Jupiter. Wir standen somit knapp außerhalb der 100 Meter breiten Zentrallinie. Als ich 3 Stunden später nochmals den Bahnverlauf in Calsky nachprüfte, wurde die Zentrallinie tatsächlich knapp außerhalb unseres Standortes angezeigt. Eine weiter geringfügige Bahnänderung muss kurzfristig stattgefunden haben. Dennoch eine spannende Beobachtung. Mit der vorhanden Technik wäre es durchaus möglich gewesen, die ISS vor Jupiter einzufangen. Am heutigen 11. April habe ich einmal einen Größenvergleich zwischen Jupiter und ISS angefertigt.
Sternfreundlicher Gruß
Günther
für den Abend des 9. April hatte Calsky(www.astronomie.info/calsky/) einen möglichen Transit der ISS über den Planeten Jupiter berechnet. Wie es der Zufall wollte, sollte die nur 100 Meter breite Zentrallinie der Bedeckung durch meinen Heimatort verlaufen. Der Verlauf der Zentrallinie veränderte sich am Beobachtungstag nochmals. Eine Stunde vor dem Transit machte ich mich mit einem befreundeten Sternfreund auf den Weg zu dem Beobachtungsort auf der berechneten Zentrallinie. Es wurde mit einem MAK 150/1800 beobachtet. Als Kamera kam die ASI120MM-S zum Einsatz. Um möglichst viele Bilder in kurzer Zeit anzufertigen, wurde der Bildausschnitt auf
480 x 320 Pixel gesetzt. So konnten in 5 Sekunden über USB3 864 Bilder gespeichert werden (FPS 172, Shutter=0.564ms, Gain 100). Jupiter hatte einen Winkeldurchmesser von 40,40 Bogensekunden, die ISS einen Winkeldurchmesser von 56,8 Bogensekunden. Parallel fertigen wir mit einer EOS 40D (1600 ASA, 1 Sekunde, 18 mm Brennweite) eine Bildserie an. Gespannt verfolgten wir die Bewegung der ISS am klaren Dämmerungshimmel in Richtung Jupiter. Mit dem bloßem Augen war aufgrund der raschen Bewegung nicht zu beurteilen, ob die ISS wirklich den Jupiter überflogen hatte. Die Auswertung des Videos zeigt auf 4 Bildern die ISS neben Jupiter. Wir standen somit knapp außerhalb der 100 Meter breiten Zentrallinie. Als ich 3 Stunden später nochmals den Bahnverlauf in Calsky nachprüfte, wurde die Zentrallinie tatsächlich knapp außerhalb unseres Standortes angezeigt. Eine weiter geringfügige Bahnänderung muss kurzfristig stattgefunden haben. Dennoch eine spannende Beobachtung. Mit der vorhanden Technik wäre es durchaus möglich gewesen, die ISS vor Jupiter einzufangen. Am heutigen 11. April habe ich einmal einen Größenvergleich zwischen Jupiter und ISS angefertigt.
Sternfreundlicher Gruß
Günther
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