kruszi
Neues Mitglied
Hallo Zusammen,
ich poste mal hier mein Anliegen. Ich glaube, dass mein Anliegen nämlich mehr mit Astronomie und der Erfahrung dieses Forums zu tun hat, als mit der Photographie im Allgemeinen.
Also: Ich möchte gerne den Mond photographieren. Darum habe ich mir als Student (= Budgetlimitierung) für den Einstieg ein MTO1000A zugelegt. Landläufig auch unter der Bezeichnung Russentonne bekannt. (Maksutov - Cassegrain Tele Objektiv mit eingebauter Bildfeldebnung - Öffnung 100mm / Brennweite 1000mm / Blende 11). Weil es einfach vorhanden ist verwende ich (bis jetzt) meine Nikon D5000 (APSC-Sensor, Crop 1,5). Diese lässt sich problemlos mittels T-Ring <> Nikon Bajonett adaptieren.
Was dabei herauskommt ist für mich eher etwas enttäuschend:
Link zur Grafik: http://img59.imageshack.us/img59/2489/dsc0038xhq.jpg
Uploaded with ImageShack.us
Das Bild ist nicht nachgeschärft, etc. Ich möchte auch nicht viel mehr von einem Spiegeltele für 300€ erwarten. Die Entspannung hat schon ein wenig mehr Schärfe gebracht.
Nichtsdestotrotz möchte ich "richtig" scharfe Bilder hinbekommen. Mein Traum ist natürlich sowas: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/474967
also ein Mosaik.
Die Fragen die sich mir stellen:
- Ist es hier praktikabel eine Webcam / Astrocam auf Grund des hohen Cropfaktors zu nutzen? Kann mir jemand sagen, mit was für Cropfaktoren ich da rechnen kann?
- (Vielleich kennt jemand eine gute Website wo auch math. Formel, etc zur Astronomie erwähnt sind?)
- Wie wichtig ist beim Mond eine gute Kühlung in Hinblick auf das Rauschverhalten? Die meisten gekühlten Webcams / Astrocams werden ja für Deep-Sky verwendet oder irre ich mich da.
- Sehe ich das richtig, dass folgende Relation gilt: je kleiner der Sensor ist, desto besser für den Crop, aber desto schlechter die Kühlung und damit das Rauschverhalten? Ich bin ein großer Bastler und habe auch elektrotechnisch das Wissen eine eigene Kühlung zu realisieren. Was ich auch könnte (mit größerem Zeitaufwand) die Entwicklung einer Cam á la "The CCD Camera Cookbook". Wäre soetwas hilfreich? - das könnte ich dann nämlich gut mit einer Studienarbeit verknüpfen.
- Ist es überhaupts sinnvoll noch weiter mit der Russentonne zu machen? Ich hatte über die Anschaffung eines Telekonverters nachgedacht. Der klaut mir halt je nach Ausführung bei x3 bis zu 3 Blendenstufen. Oder sollte ich gleich über ein etwas "Besseres" nachdenken? Vielleicht ein C8 oder so? Das ist leider bei mir absolute Maximum.
- Ich habe manchmal mein Stativ und den Stativkopf im Verdacht, ein wenig für die Unschärfe verantwortlich zu sein. Dass ich einen vernünftigen Kopf brauche ist mir völlig klar.
- Ab wann / welcher Brennweite & Cropkombination brauche ich denn (nur für Mond) eine Nachführung?
- Gibt es denn bezahlbare Stative die auch ein wenig Gewicht aushalten? Kann gerne auch ein Selbstbau-Link sein.
- Ich will mein (nicht vorhandenes) Ansehen hier nicht ruinieren, aber wäre es eine Idee einen schweren Betonklotz zu betonieren, in dem man eine Gewindestange einlässt und dort dann einen vernünftigen Kopf drauf montiert. z.B. Giro Mount oder sowas in der Richtung? Auf Portabilität, etc kommt es mir nicht an. (zumindest jetzt noch nicht).
Vielen Dank für eure Antworten
ich poste mal hier mein Anliegen. Ich glaube, dass mein Anliegen nämlich mehr mit Astronomie und der Erfahrung dieses Forums zu tun hat, als mit der Photographie im Allgemeinen.
Also: Ich möchte gerne den Mond photographieren. Darum habe ich mir als Student (= Budgetlimitierung) für den Einstieg ein MTO1000A zugelegt. Landläufig auch unter der Bezeichnung Russentonne bekannt. (Maksutov - Cassegrain Tele Objektiv mit eingebauter Bildfeldebnung - Öffnung 100mm / Brennweite 1000mm / Blende 11). Weil es einfach vorhanden ist verwende ich (bis jetzt) meine Nikon D5000 (APSC-Sensor, Crop 1,5). Diese lässt sich problemlos mittels T-Ring <> Nikon Bajonett adaptieren.
Was dabei herauskommt ist für mich eher etwas enttäuschend:
Link zur Grafik: http://img59.imageshack.us/img59/2489/dsc0038xhq.jpg
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Das Bild ist nicht nachgeschärft, etc. Ich möchte auch nicht viel mehr von einem Spiegeltele für 300€ erwarten. Die Entspannung hat schon ein wenig mehr Schärfe gebracht.
Nichtsdestotrotz möchte ich "richtig" scharfe Bilder hinbekommen. Mein Traum ist natürlich sowas: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/474967
also ein Mosaik.
Die Fragen die sich mir stellen:
- Ist es hier praktikabel eine Webcam / Astrocam auf Grund des hohen Cropfaktors zu nutzen? Kann mir jemand sagen, mit was für Cropfaktoren ich da rechnen kann?
- (Vielleich kennt jemand eine gute Website wo auch math. Formel, etc zur Astronomie erwähnt sind?)
- Wie wichtig ist beim Mond eine gute Kühlung in Hinblick auf das Rauschverhalten? Die meisten gekühlten Webcams / Astrocams werden ja für Deep-Sky verwendet oder irre ich mich da.
- Sehe ich das richtig, dass folgende Relation gilt: je kleiner der Sensor ist, desto besser für den Crop, aber desto schlechter die Kühlung und damit das Rauschverhalten? Ich bin ein großer Bastler und habe auch elektrotechnisch das Wissen eine eigene Kühlung zu realisieren. Was ich auch könnte (mit größerem Zeitaufwand) die Entwicklung einer Cam á la "The CCD Camera Cookbook". Wäre soetwas hilfreich? - das könnte ich dann nämlich gut mit einer Studienarbeit verknüpfen.
- Ist es überhaupts sinnvoll noch weiter mit der Russentonne zu machen? Ich hatte über die Anschaffung eines Telekonverters nachgedacht. Der klaut mir halt je nach Ausführung bei x3 bis zu 3 Blendenstufen. Oder sollte ich gleich über ein etwas "Besseres" nachdenken? Vielleicht ein C8 oder so? Das ist leider bei mir absolute Maximum.
- Ich habe manchmal mein Stativ und den Stativkopf im Verdacht, ein wenig für die Unschärfe verantwortlich zu sein. Dass ich einen vernünftigen Kopf brauche ist mir völlig klar.
- Ab wann / welcher Brennweite & Cropkombination brauche ich denn (nur für Mond) eine Nachführung?
- Gibt es denn bezahlbare Stative die auch ein wenig Gewicht aushalten? Kann gerne auch ein Selbstbau-Link sein.
- Ich will mein (nicht vorhandenes) Ansehen hier nicht ruinieren, aber wäre es eine Idee einen schweren Betonklotz zu betonieren, in dem man eine Gewindestange einlässt und dort dann einen vernünftigen Kopf drauf montiert. z.B. Giro Mount oder sowas in der Richtung? Auf Portabilität, etc kommt es mir nicht an. (zumindest jetzt noch nicht).
Vielen Dank für eure Antworten