spaceWolfi
Aktives Mitglied
Das visuelle Beobachten hat ja viele Facetten - und ich möchte hier auf eine verweisen, die eher - wie soll ich sagen - mehr einen "grossräumigen" bzw. einfachen, ja fast "romantischen" Zugang hinweist, bei dem ich selber auch einen neuen, besseren Blick auf die Sterne gewinnen konnte.
Die letzten Jahre war ich ja mit 12" Gitterrohrdobson viel unterwegs (auf 1300m) in einem Almgebiet (mit Zufahrt) bis zum Beobachtungsplatz. Das ist schon sehr fein: Dennoch wollte ich mal wissen, wie es ist mit einem 10x42 Bino (mit Bildstabilisator (Canon)), einfach mal weiterzuwandern und mit Schlafsack zu übernachten.
Für mich persönlich waren z.B. die feinen Ausprägungen der Milchstrasse nachzugehen lohnenswert. Ja, ich habe diese schon oft gesehen, doch liegt man auf einer Alm mehrere Stunden quasi am Almboden und wandert mit dem Bino über den Himmelsregionen.
Der Himmel erschien für mich quasi "zusammenhängender", das hat so seinen eigenen Reiz. Wenn ich längere Zeit auf die Milchstrasse geschaut habe, "springt" das Bild um und ich hatte den Eindruck "näher" zu sein.
Auch war die Dunkeladaption besser und war erstaunt, wie gross manche Objekte im Bino wirken. (M22, Andromedagalaxie, Small Sagittarius Star Cloud (M24), Hyaden).
Eine schöne Erfahrung ist auch ein Sternbild mal länger auf sich wirken zu lassen (z.B. Cassiopeia) und all die viele feinen Sterne,
Es war auch ziemlich warm die meiste Zeit...
Auch hat es mich gelehrt, Gegenden zu sehen, wo ich so gar nicht mehr weiter wusste, z.B. Steinbock, Walfisch, Fische, südlicher Fisch), das kann ich nun besser einordnen.
In diesem Sinne, möchte ich mit diesem kleinen Bericht jenen die das auch mal ausprobieren einen Ausblick geben und zeigen, dass das durchaus seinen eigenen Geschmack hat ;-)
CS, SpaceWolfi
Die letzten Jahre war ich ja mit 12" Gitterrohrdobson viel unterwegs (auf 1300m) in einem Almgebiet (mit Zufahrt) bis zum Beobachtungsplatz. Das ist schon sehr fein: Dennoch wollte ich mal wissen, wie es ist mit einem 10x42 Bino (mit Bildstabilisator (Canon)), einfach mal weiterzuwandern und mit Schlafsack zu übernachten.
Für mich persönlich waren z.B. die feinen Ausprägungen der Milchstrasse nachzugehen lohnenswert. Ja, ich habe diese schon oft gesehen, doch liegt man auf einer Alm mehrere Stunden quasi am Almboden und wandert mit dem Bino über den Himmelsregionen.
Der Himmel erschien für mich quasi "zusammenhängender", das hat so seinen eigenen Reiz. Wenn ich längere Zeit auf die Milchstrasse geschaut habe, "springt" das Bild um und ich hatte den Eindruck "näher" zu sein.
Auch war die Dunkeladaption besser und war erstaunt, wie gross manche Objekte im Bino wirken. (M22, Andromedagalaxie, Small Sagittarius Star Cloud (M24), Hyaden).
Eine schöne Erfahrung ist auch ein Sternbild mal länger auf sich wirken zu lassen (z.B. Cassiopeia) und all die viele feinen Sterne,
Es war auch ziemlich warm die meiste Zeit...
Auch hat es mich gelehrt, Gegenden zu sehen, wo ich so gar nicht mehr weiter wusste, z.B. Steinbock, Walfisch, Fische, südlicher Fisch), das kann ich nun besser einordnen.
In diesem Sinne, möchte ich mit diesem kleinen Bericht jenen die das auch mal ausprobieren einen Ausblick geben und zeigen, dass das durchaus seinen eigenen Geschmack hat ;-)
CS, SpaceWolfi