Neu: Vixen VSD90ss Quintuplet SD-Apochromat & Astrograph (90/495mm, f/5.5)

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Nils_Kloth

Sponsor Astronomie.de
Hallo zusammen,

mit Freude können wir Ihnen eine neue, kleine Hochleistungsoptik aus dem Hause Vixen präsentieren:
Er ist nicht nur kompakt, sondern brilliert mit seinem einzigartigen Design in allen optischen Bereichen, die man sich wünscht - Vixen hat praktisch alle Hausaufgaben mit Bravour erfüllt.

Zubehör:
Viele Grüße
Ihr Astrogarten-Team
Nils Kloth
 
Hallo,
Interessantes Gerät, auch nicht unnötig billig.

Mich wundert aber etwas, welche Eigenschaften sie in der Werbung betonen:
  1. Geringe Vignettierung ist gut, aber doch nicht weil ich mir die Flats dann spare. Wer solche Preise für kleine Optiken zahlt hat auch die paar Euro und die paar Minuten um gute Flats zu erstellen. Die dann auch noch andere Aspekte korrigieren als nur die Vignettierung. Sonderbare Argumentation.
  2. Schöne Sternformen und -farben auch bei ungenauer Fokussierung. Ist das bei f/5.5 so das tägliche Problem? Kommt mir wieder sonderbar vor.
Auf wen zielt Vixen denn mit dieser schönen Optik? Hat da jemand explizit noch chemische Astrofotografie im Hinterkopf?

Aber sicher eine schöne Optik. Nur die Spotdiagramme sind mit 200my Kantenlänge a bisserl grob dargestellt. Filmkorn?

Frohe Grüße,
Martin
 
naja, der Preis ist schon extrem ambitioniert - besonders wenn man sich den Lieferumfang dazu anschaut!
Aber betreffs der Spotsize - gut, 200my Kantenlänge sind nicht wirklich hilfreich, aber wenn ich mir beim direkten Konkurrenten (Tak85) die selbigen anschaue, sieht es dort wesentlich schlechter aus. Es wird als Verhältnis zwar eine Kantenlänge von 100my angegeben, aber die Spots selbst mit dem ZUSÄTZLICHEN FLATTENER sind schon arge "Flatschen" (im Vgl. zum VSD). Man kann die Spots ja in einem Bildbearbeitungsprogramm mal größenangepasst übereinander legen. Störend nur - Vixen gibt keine Wellenlängen an...
Der Vixen OAZ sieht tatsächlich rudimentär und sehr "konservativ" aus - lt. Schnittbild die klassische Vixen-Konstruktion - Zahnstange und Teflonlager (welche aber nun deutlich aufwendiger gelagert ausschauen). Wird sich wahrscheinlich auch nicht "modden" lassen, da sich das Auszugsrohr zw. Tubuswand und letzter Linsenfassung schiebt.

Wenn der Preis dem des BabyQ ähnlich wäre - ich könnte schwach werden ;) - Ronald
 
Ganz spontan aus meiner Sicht gesagt: Angesichts der ansonsten am Markt erhältlichen APO-Modelle, auch im Hinblick auf die Ausstattungsmerkmale und das daraus resultierende Preis-Leistungs-Verhältnis, ist das hier vorgestellte VIXEN-Modell m. E. deutlich zu teuer.
CS
Stefan
 
Für mich zählen weniger die Spotdiagramme, obwohl sie auch in gewissen Grenzen hilfreich sind, sondern die Leistung der Optik in der Praxis. Wenn ich meinen FSQ-85 ED vernünftig fokussiere, bin ich bei 3,8 µm Pixelgröße schon eindeutig undersampled, sprich, die schwächsten Sterne sind eckig. Mit 2 µm Pixeln sähe das vermutlich besser aus, aber die betreffenden Kameras kommen für mich nicht in Frage.

Grüße
Jürgen
 
Sowohl die Spots vom FSQ als auch die vom Vixen sind in der gegebenen Größe so verpixelt, dass man das kaum vergleichen kann. Heisst aber auch, dass sie beide deutlich kleiner sind als die von z. B. den Askar-Pseudo-Petzvals. Die von Vixen angegebene MTF ist aber auf jeden Fall eindrucksvoll.

Mein FSQ hat bei 3.8um Pixeln in APS-C und mit 6um Pixeln in Vollformat perfekte Abbildung bis zum Rand. Bei ruhiger Atmoshphäre hilft drizzling gegen oversampling (wobei ich eigentlich keine 96MP-Bilder brauche). Selbst mit dem zusätzlichen Esatto 3“ und Adaptern war er noch etwas günstiger als der Vixen.
 
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