neuer 12-er

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gwaquarius

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Moin zusammen,
das schlechte Wetter der letzten Wochen war wirklich nur für eines gut, nämlich zum Basteln.
Für meine neue Montierung wollte ich von Anfang an etwas Größeres als Hauptoptik. Dafür kam, nach meinen derzeitigen Erfahrungen, nur ein Selbstbau in Frage. Nun wollte ich nicht alles selber bauen. Dafür fehlen mir die Zeit aber auch die Kenntnisse und die technischen Möglichkeiten. Und einen Spiegel selber schleifen…..nee, das ist doch nicht mein Ding.

Ich konnte einen gerade mal 18 Monate alten 12“ GSO Dobson sehr günstig bekommen, den ein Freund sich in Übereifer aufschwatzen lassen hat. Das Teil ist ihm viel zu groß und unhandlich. Der Spiegel daraus sollte die Grundlage meiner neuen Optik werden. Nachdem ich mir alles eingehend angesehen hatte, war schnell klar, dass ich möglichst viele Teile des alten Tubus übernehmen möchte. Nur den Tubus selber, den würde ich entsorgen. Der neue Tubus wird aus Hartpapier bestehen.

Die notwendigen neuen Rohrschellen wollte ich eigentlich selber aus Multiplex bauen. Dann machte mir René Rogge aber den Vorschlag sich darum zu kümmern. Das Ergebnis sind Teleskopschellen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Perfekt in der Ausführung und so stabil, wie es nicht besser geht.
Nun, René hat mir inzwischen geschworen, dass er das allerdings nicht noch einmal machen möchte. Die Schellen sind aus Alu im Schleudergussverfahren hergestellt und lassen sich wohl nur schwer bearbeiten. Nun, in jedem Fall herzlichen Dank René. Solche Teleskopschellen sind schon für sich ein Kunstwerk.

Was jetzt noch ansteht ist die Justage und das First Light. Ich hoffe für uns alle, dass ich den klaren Himmel nicht vergrault habe.

So, jetzt will ich aber nicht länger rumschwafeln.
Hier ein erster Eindruck des fertigen neuen Monstrums.
Hier einige weitere Bilder:

Link zur Grafik: http://www.gwaquarius.com/Fertig_1.jpg
 
Hallo Gerald
Das sieht ja Supper aus.
Ich habe meine 10" Optik auch mal in ein Hartpapierrohr eingebaut. Das war wohl einer der besten Entscheidungen. Das Rohr ist jetzt stabiel und lässt sich besser justieren. Es lässt sich in den leicht enspannten Rohrschellen (für besseren Einblick) sehr leicht drehen ohne dass sich am Alignement oder an der Justierung etwas verstellt. Tip: Damit das schräggestellte Rohr in den Schellen nicht nach hinten rutscht, habe ich vor der vorderen Schelle ein M4 Gewinde in den Tubus geschnitten und ein kleines Kugellager eingeschraubt. Beim drehen des Rohrs läuft das Kugellager dann auf der Rorschelle und verhindert eine Längsverschiebung des Rohrs.
Dein ganzes Equipemen sieht Spitze aus. (Ich möchte auch so eine Hütte)


Gruss Markus




 
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