OAZ Umbau

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adetman

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Hallo,

ich habe vor kurzem ein Omegon 150/750 Tubus sehr günstig gekauft. Ich wollte ihn gerne Umbauen um damit Astrofotografie betreiben zu können.

Nun stehe ich vor einer Fragen die ich nicht gelöst bekomme.

Und Zwar:

Der Originale OAZ des Omegon 150/750 hat drei Schrauben zur befestigung.

Ich hätte gerne einen Auszug mit Untersetzung und Feststellschraube doch diese haben eigentlich immer 4 Schrauben.

Hat jemand solch ein Umbau schon gemacht? Also vier neue Löcher (zentriert natürlich) und drauf damit?

LG Ahmet
 
Hallo Ahmet,

genau, richtig so, 4 Löcher bohren und neuen OAZ drauf. Bei den meisten OAZs findest du in den Herstellerangaben auch das Lochmaß. Vorsichtig bohren.
An was für einen OAZ hast du gedacht ?

Grüße,
Alex
 
Hallo Ahmet,
ist das ein 1 1/4" Zahntrieb Auszug? Wenn du einen 2" Auszug montieren willst, musst du auch die große Bohrung vergrößern...wie groß ist denn der Fangspiegel (kleine Achse)? Ich fürchte der ganze Aufwand lohnt sich nicht...

Grüße Rainer
 
Hallo,

also zurzeit ist es ein 1 1/4 " Zahntrieb Auszug. Schön wäre schon ein 2" OAZ. Da wollte ich eine DSLR adaptieren. Da wäre ein 2" OAZ doch sinnvoller oder nicht?

LG
 
2“ sollten es auf jeden Fall sein. Rainer hat ja schon geschrieben, dazu müsstest du das OAZ Loch vergrößern, was schwierig wird. Zusätzlich brauchst du einen größeren Fangspiegel.

lohnt sich wahrscheinlich eher nicht. Vielleicht besser noch einem passenden Gebrauchtgerät Ausschau halten. Den 150er kannst du ja immer noch visuell einsetzen.
 
Dann hat sich das ja erledigt.

Danke euch :)

LG Ahmet
 
Wo ist das Problem? Ich habe den Tubus mit viel Kreppband abgeklebt, um keine Macken in den Lack zu machen, mir das Loch angezeichnet und es mit einem dünnen, frischen Stichsägeblatt für Metall ausgeschnitten. Dann vier neue Löcher und fertig. Die Spiegel müssen natürlich alle vorher raus.

Man muss nur schauen, dass der neue OAZ etwa den Höhenbereich des alten OAZ hat, damit man in den Fokus kommt.

Der erste Blick durch ein 2" Okular mit mehr Feld lässt die Arbeit vergessen. Die Plejaden sind nun ein ganz anderes Erlebnis.

Michael
 
Hallo,

also das kommt noch rechtzeitig. War gerade dabei mein Warenkorb bei Teleskop-Spezialisten.de fertig zu machen mit einem 8zoll entweder von Skywatcher oder TS GSO. Ich hätte jetzt eher gedacht das der Fangspiegel zu klein ist für 2" OAZ.

Ist ein 8" Newton nicht empfehlenswerter für Beobachtung und Fotografie?

LG
 
Ist er. 10" sind noch besser. Wenn nicht 12". Grundsätzlich machen 24" viel mehr Spaß. :)

Jedenfalls beim Schauen. Das Schleppen und der Preis der Montierung sind eine andere Sache und die Entscheidung musst Du selbst treffen. 8" sind auf einer EQ5 grenzwertig, besonders fotografisch. HEQ5 oder EQ6 sind aber ganz andere Kaliber.

Michael
 
Ja gut. Bestellt habe ich ja die EQ6R. Die soll ja 20kg visuell machen und fotografisch ca 13 bis 14 kg je nach Setup. Da wäre ja theoretisch ein 8" Newton mit ca. 9 kg eigengewicht und Kamera mit Kabel.. nicht mehr als 10kg. Später soll ja noch ein standalone Guider drauf (MGEN3). Und vielleicht mein APO als Leitrohr, oder eher weniger zu empfehlen?

LG Ahmet
 
Ja gut in der Astronomie ist öfter größer besser, aber ich möchte Hubble ja keine probleme machen^^

Mein Ziel ist eigentlich schöne Bilder von Galaxien und Deepsky Objekten zu machen. Natürlich erwarte ich nicht das die gleich so aussehen wie bei erfahrenen Hobby Astronomen (da wäre ich mit dem falschen Hobby unterwegs) aber ich möchte mit einer vernünftigen Ausrüsten noch viel Luft nach oben durchstarten. Damit ich mehr von mir abverlangen muss und nicht von meinem Equipment. Weil das bedeutet ja meist irgendwas neu anschaffen und das kostet ja immer gut. Deswegen einmal tief in die Tasche geifen und üben üben üben.

Oder sehe ich das falsch?

LG Ahmet
 
Ich habe keine persönliche Erfahrung mit der EQ6, und schon gar nicht mit der neuen EQ6, die den besseren Polblock hat. 8" mit Zubehör trägt sie aber bestimmt mit Leichtigkeit. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen: 6" macht schon Spaß, aber 8" zeigt erheblich mehr. 10" zeigt nochmal etwas mehr, aber der Sprung ist nicht mehr so groß wie von 6" auf 8". Von daher lohnt wirklich keine Arbeit am 6" OAZ mehr, wenn Du sowieso auf 8" wechselst. Du wirst das 6" Teleskop danach nicht mehr anfassen.

Es geht bei der Belastung eher weniger um das reine Gewicht, sondern um das Drehträgheitsmoment, d.h. wie weit die Masse vom Mittelpunkt entfernt ist. Wenn Du ein Leitrohr in der Mitte anbringst und es nicht all zu lang ist, dann stört das die Montierung sehr wenig.

Michael
 
Hallo Ahmet,

mit einem 8“ plus Fotoequipment auf einer neuen EQ6 bist du gut beraten, ideales Deepskytaugliches Foto-Setup.
Klar gibt’s auch ein paar Leute die einen 10“ Newton erfolgreich auf einer EQ6 betreiben, aber dann eher im stationären Einsatz.
Einen APO als Leitrohr fürs Guiding, naja. Bei der Subpixelauswertung vom Mgen oder anderen Guidinglösungen reicht schon ein guter Sucher voll und ganz aus für erfolgreiches Guiding.

Gruß,
Alex
 
@Alex, dann doch ein Sucher 8x50 für guiding. Und wenn es vom Gewicht noch geht dann den APO vlt Auch mit drauf schnallen mit meiner 2. DSLR.

@Michael, denke auch das 8" mir erstmal völlig ausreichen wird.

Danke für eure Unterstützung

LG Ahmet
 
dann doch ein Sucher 8x50 für guiding. Und wenn es vom Gewicht noch geht dann den APO vlt Auch mit drauf schnallen mit meiner 2. DSLR.

Sucher 8x50 :y:
entsprechende Komplettlösungen findest du bei den einschlägigen Händlern. Oder halt die Sucher-Deluxe Lösung mit einem Evoguide 50 >>> da hast du dann auch das "APO" fürs Guiding :)

An was für einen APO-Refraktor hast du gedacht, zusätzlich zum 8"?
Weil das wird dann schnell zuviel und bringt auch eine hohe Anforderung an eine stabile Befestigung.
Eine DLSR mit einem Weitfeldobjektiv, beispielsweise einem 135mm, geht dagegen auch gewichtsmäßig sehr gut.

Müssen dann aber halt beide syncron laufen, also eine (das Hauptteleskop) als Master und die 2. DSLR daneben.
Geht mit den gängigen Aufnahmeprogrammen, selbst mache ich das regelmäßig mit APT, aber da muss man schon gut den Überblick behalten und halt die Belichtungszeiten aufeinander abstimmen, um viel Leerlauf zu vermeiden. Kein Dithering (gewollter leichter Versatz von Aufnahme zu Aufnahme) einzusetzen, um damit Abstimmungsbedarf zwischen den Kameras zu vermeiden, ist keine Lösung.
 
Also ich habe noch ein TS-Optics Photoline Red 60/360 rumliegen.

Ich glaube der wiegt um die 1.5kg.

LG Ahmet
 
Ist er. 10" sind noch besser. Wenn nicht 12". Grundsätzlich machen 24" viel mehr Spaß. :)

Jedenfalls beim Schauen. Das Schleppen und der Preis der Montierung sind eine andere Sache und die Entscheidung musst Du selbst treffen. 8" sind auf einer EQ5 grenzwertig, besonders fotografisch. HEQ5 oder EQ6 sind aber ganz andere Kaliber.

Michael

Den find ich mal richtig gut :)

Öffnung ist nur durch MEHR Öffnung zu ersetzen !

Gruß

Helge
 
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