Für die Wahrnehmung ist die Obstruktion im Anteil vom Durchmesser entscheidend. Daher schaut man sich diesen Wert an. Für die Lichtausbeute wäre die flächige Verschattung interessant. Da aber selbst bei den voll zugenagelten SC's (nicht schlagen...) nur so um 30% D obstruiert wird, was dann < 1/9 F entspricht, sieht man, dass da unterhalb des 10%-Bereiches nachgedacht wird, weswegen die flächenmäßige Obstruktion nicht so spannend ist.
Es gibt theoretische Überlegungen (suche nach "Zmek" und "Obstruction"), die bei obstruierten Systemen pi mal Daumen sagen, dass ein ideales obstruiertes System VISUELL fast dasselbe an Kontrast zeigt, wie ein um die Obstruktion kleineres unobstruiertes System. Der Korrekturterm zu dieser Faustregel ist minimal. Fotografisch ist Obstruktion ohnehin egal.
Vermutlich sollte man diese Überlegungen ausserhalb freakiger (und teurer) Grenzbereiche nicht überschätzen, da in der Praxis (bei mir jedenfalls) die Probleme eher in der Reihenfolge Seeing - Justage - Müdigkeit - Spiegelqualität - Obstruktion auftauchen.
Wenn Du im anderen Forum nach 114er Newton vs. 90er Refraktor fragst, wäre zu bemerken, dass bei ca. 30mm Abschattung durch einen 1" Fangspiegel der Kontrast des Reflektors hinter dem des Refraktors zurückbleibt.
Gruß vom