Octarem Unikum ?

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Neumann_002

Neues Mitglied
Hallo,
ich habe mich geade angemeldet und habe auch schon eine Frage für euch, ist das nicht toll ?
Also ich lese bei euch schon eine ganze Weile ab und zu mal mit, doch für passende Beiträge fehlt mir doch einiges an Erfarung und Wissen. Nun ergab es sich das ich mir vor kurzem mutwillig und in voller Absicht ein Zeiss 8x50B/GA Octarem zugelegt habe und jetzt meine Frage: wie kann es sein und habt ihr das schon mal gesehen - zwei unterschiedliche Vergütungen der Objektieve,das eine in etwa Bronze-orange das andere Violet-pflaume oder so ähnlich ?? Gab es eine Zweite Wahl bei Ferngläsern mit der Aufschrift "aus JENA" oder wurde das Gerät repariert, kann die NR: 6 629 755 dabei helfen - sie soll ja irgendwie auf das Baujahr hinweisen.
Also wer kennt ähnliches oder Antworten, ich denke ihr sprudelt nur so vor guten Ideen.
Ansonsten gehöre ich nicht zu den Astronomen auch wenn ich gern mal nach oben sehe ist mir der Sternenhimmel dann doch etwas zu umfangreich und erst die ganze Theorie. Doch zumindest habe ich schon mal das "STELARIUM" auf dem PC und zum Mond habe ich heute auch schon geschaut natürlich mit dem neuen Octarem.
Grüße Micha
 
Hallo Micha,

willkommen im Forum!

Die Verguetungen hatten damals nicht immer denselben Farbton, weil die Schichten bei der Aufdampfprozedur schon mal unterschiedlich dick sein konnten - je nachdem, an welcher Stelle des Ofens die Linsen gerade plaziert waren. Beim Zusammenbau hat man daher die Linsen paarweise so ausgesucht, dass sie farblich zueinander passten. Wenn Du ein Octarem mit zwei unterschiedlichen Farbtoenen hast, dann ist das vielleicht durch einen spaeteren Austausch einer Linse bei der Reparatur passiert. Oder beim Zusammenbau arbeitete jemand, der farbenblind war ;-) Auf die Leistung hat das keinen Einfluss, beim Durchsehen wirst Du vermutlich nichts davon merken.

Die Seriennummer besagt, dass das Fernglas 1987 gebaut wurde, wie die Liste http://www.europa.com/~telscope/zeissbin.txt beweist.

Du hast ein sehr gutes Fernglas, viel Spass damit!

Holger
 
Die Verguetungen hatten damals nicht immer denselben Farbton, weil die Schichten bei der Aufdampfprozedur schon mal unterschiedlich dick sein konnten - je nachdem, an welcher Stelle des Ofens die Linsen gerade plaziert waren.

Hallo Micha, Holger, und allerseits,

für eine korrekt funktionierende AR-Vergütung ist es schon wichtig, dass die Schichtdicke erstens hinreichend konstant ist und zweitens eine lambda/4 Dicke, oder bei Mehrschichtvergütungen ein Stack davon hat.

Für einfache Schichten aus einem bestimmten Vergütungsmaterial ist die Farbe dann durchaus ein Hinweis auf die Schichtdicke, siehe z.B. hier für den Fall von SiO2.

Bei breitbandigen Mehrschichtvergütungen mit hoher Performance wird die Sache jedoch kompliziert. Bekanntlich haben moderne Kameralinsen teilweise sehr verschiedene Farben. Wobei zu bedenken ist, dass die Farbe, die man sieht, ja nur von der spektralen Zusammensetzung des reflektierten Anteils herrührt. Dieser reflektierte Anteil ist aber bei qualitativ hochwertigen Mehrschichtvergütungen im Bereich von Promille. Verfahrungstechnische Unterschiede, z.B. bei der Wahl des Vergütungsmaterials oder bei der Zahl der Schichten, können dabei zu einer unterschiedlichen Gewichtung dieser spektralen Zusammensetzung führen, die an der Farbe der Vergütung zwar erkennbar ist, aber keinen direkten Rückschluss auf den Reflektionsgrad und die Qualität der Vergütung erlaubt.

Im vorliegenden Fall muss man zwar davon ausgehen, dass die Vergütungen aus verschiedenen Produktionschargen stammen. Deswegen müssen sie aber nicht wahrnehmbare Qualitätsunterschiede haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter

 
Hallo Holger,

danke für die spontane Antwort und wenn du das sagst zählt das schon doppelt.
Ich finde das Glas auch richtig gut auch wenn ich es erstwenig benutzt habe - ein sehr entspanntes durchsehen. Beledert wäre zwar schöner gewesen aber in Gummi sicher besser geschützt. Steht das Gummi nicht etwas weit über die Objektive vor, einwenig wie eine Knautschzone und wie ist das mit den Prismengehäusen -bei mir kann ich von der Objektivseite her das Gummi etwas eindrücken, gibt es dort keine Deckel oder ist ein Hohlraum dazwischen? Das Einstellocular dreht sich bei mir für mein Gefühl etwas zu leicht, die Abdichtung scheint auch noch gut zu sein- nach betätigung der Fokuswalze zieht diese immer ein stück zurück.

Hi Peter,

zwei Chargen werden es sicherlich gewesen sein.
Allerdings tippe ich eher auf einen Serviceaufenthalt, ich kann mir nicht vorstellen das ein "aus JENA" Glas das soviel ich weiß in den Export ging so ausgeliefert wurde. Bei diesen Geräten wurde doch immer zweimal kontrolliert.
Ich hätte beim Fachhändler das Glas daneben gekauft, mit gleichen Objektieven.
Mal sehen ob ich ein Foto hinbekomme
Bis dahin dank ich euch schon mal


Grüße Micha
 
Hallo,

ich habe hier ein paar Bilder, wie versprochen.

ich denke man sieht was ich meine.

Gruß Micha

in der Vorschau funktionierte der Link nicht so richtig darum
das:
https://fotoalbum.web.de/alben/klopfan/Octarem/presentation?startImageId=&startImageCount=0&resetNoFlash=1



 
Meine Herren, suchen Autor Octarem 8x50 Design.
Siehe auch:
Link zur Grafik: http://www.holgermerlitz.de/octarem/octarem.jpg
Ich habe versucht, überall, aber haben wir es geschafft.
Es ist eine schöne Zeichnung, und ich möchte die Enzyklopädie zu verwenden.
Aber ohne die Schublade nicht verwenden können.
Deutsch Entschuldigung für schlechte Einsatz von Dolmetschern.

Tamasflex
 
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