Hoshikuzu
Neues Mitglied
Liebes Forum,
vor paar Monaten bin ich wieder in die Astronomie eingestiegen, mit zwei seit den 90ern im Schrank schlummernden Teleobjektiven: einer Russentonne 1000 mm und einer Wundertüte 500 mm. Beides sitzt mittlerweile auf einer gebrauchten parallakt. Montierung (uralt EQ2, glaub ich). Als Okulare hab ich mir einige günstige Mikroskopokulare in der Bucht geangelt:
8x und 14x vom russischen Stereomikroskop MBS-10 (abgedreht), 10x unbekanntes Weitwinkel und 20x Wild/Herbrugg mit jeweils 30 mm Steckdurchmesser. Keine Ultraweitwinkel, aber für "low budget" ganz ordentliche Abbildung, finde ich. Dazu noch ein 70° Weitwinkel von AstroProfessional. Mit 12,5 mm bis 31 mm Brennweite ist auch schon ein recht breiter Vergrößerungsbereich abgedeckt (vielleicht schon etwas zu dicht...).
Um mich mal an die mögliche Maximalvergrößerung der Russentonne ranzutasten, sehe ich zwei Möglichkeiten:
Mit einer 2x oder 2,25x Barlow könnte ich relativ eng gestaffelt bis 6,2 mm bzw. 5,5 mm Brennweite runtergehen. Hatte an eine Barlow so in der 50€-Klasse gedacht (z.B die Baader Q-Barlow). Hat jemand damit schon Erfahrungen? Oder sollte es doch besser gleich 'ne TeleVue sein?
Alternativ, um nicht soviel Glas in den Lichtweg zu stellen, würde ich mich nach einem/zwei Plössls oder ggf. Orthos umschauen, mit 7-8 mm und/oder 10 mm Brennweite. China-Plössl gibt es ja sehr günstig unter verschiedensten Labeln. Hättet Ihr da eine Empfehlung, welche eine vernünftige Vergütung und geringe Serienstreuung haben? Und hat schon jemand die günstigen Orthos von Omegon/TS/Teleskop-Austria ausprobiert?
Bei der ersten Variante frage ich mich, wie stark die Barlowlinse die Bildqualität/Helligkeit reduziert; bei der zweiten bin ich wegen des AP-Abstands der kurzen Plössls/Orthos etwas skeptisch. Was meint Ihr dazu?
Viele Grüße,
Christoph
vor paar Monaten bin ich wieder in die Astronomie eingestiegen, mit zwei seit den 90ern im Schrank schlummernden Teleobjektiven: einer Russentonne 1000 mm und einer Wundertüte 500 mm. Beides sitzt mittlerweile auf einer gebrauchten parallakt. Montierung (uralt EQ2, glaub ich). Als Okulare hab ich mir einige günstige Mikroskopokulare in der Bucht geangelt:
8x und 14x vom russischen Stereomikroskop MBS-10 (abgedreht), 10x unbekanntes Weitwinkel und 20x Wild/Herbrugg mit jeweils 30 mm Steckdurchmesser. Keine Ultraweitwinkel, aber für "low budget" ganz ordentliche Abbildung, finde ich. Dazu noch ein 70° Weitwinkel von AstroProfessional. Mit 12,5 mm bis 31 mm Brennweite ist auch schon ein recht breiter Vergrößerungsbereich abgedeckt (vielleicht schon etwas zu dicht...).
Um mich mal an die mögliche Maximalvergrößerung der Russentonne ranzutasten, sehe ich zwei Möglichkeiten:
Mit einer 2x oder 2,25x Barlow könnte ich relativ eng gestaffelt bis 6,2 mm bzw. 5,5 mm Brennweite runtergehen. Hatte an eine Barlow so in der 50€-Klasse gedacht (z.B die Baader Q-Barlow). Hat jemand damit schon Erfahrungen? Oder sollte es doch besser gleich 'ne TeleVue sein?
Alternativ, um nicht soviel Glas in den Lichtweg zu stellen, würde ich mich nach einem/zwei Plössls oder ggf. Orthos umschauen, mit 7-8 mm und/oder 10 mm Brennweite. China-Plössl gibt es ja sehr günstig unter verschiedensten Labeln. Hättet Ihr da eine Empfehlung, welche eine vernünftige Vergütung und geringe Serienstreuung haben? Und hat schon jemand die günstigen Orthos von Omegon/TS/Teleskop-Austria ausprobiert?
Bei der ersten Variante frage ich mich, wie stark die Barlowlinse die Bildqualität/Helligkeit reduziert; bei der zweiten bin ich wegen des AP-Abstands der kurzen Plössls/Orthos etwas skeptisch. Was meint Ihr dazu?
Viele Grüße,
Christoph