andres
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Hallo liebe Sternenfreunde,
nun, ich habe endlich angefangen mir einen 8" selber zu schleifen. Sollte am Anfang f/6 werden, habe allerdings mich im Laufe des Grobschliffs entschlossen es f/7 zu machen, um leichtere Toleranzen bei der Parabolisierung als erstes Spiegel zu haben, und mit 1,4m Brennweite bleibt das Teleskop immer noch tranportabel genug. Nun, der Grobschliff lief ganz gut mit Karbo 80 (Pfeiltiefe und dann sphärisch gemacht). Danach habe ich mit Karbo 180 weitergemacht, immer TOT und MOT abwechselnd, 1/3 bis 1/2 Striche, über Mitte, Sternförmig, mal Kreisbewegungen mit ein wenig Überhang, etc... Insgesamt habe ich 3 Stunden damit geschliffen. So, die Oberfläche (gesehen mit einem umgedrehten 20mm Okular und von unten beleuchtet) zeigt ab und zu ein paar größere Löcher. Nach 1,5 Stunden schleifen habe ich angefangen nach Pits zu suchen, jedoch scheint es mir, da0 da immer welche sind. Am Anfang der Körnung 180 gabs am Rand einen Muschelbruch, da ich die Fase nach dem Karbo 80 nachgeschliffen habe. Dieser Muschelbruch ist z.B. jetzt weggeschliffen.
Haben die Körnungen auch etwas größere Körner (ein wenig Kontamination) und ist dann "normal" ab und zu etwas größere Löcher zu haben oder wie soll ich es verstehen? Nach 3 Stunden Karbo 180 schleifen sollte ich wirklich damit durch sein, oder was glaubt ihr?
Wie schlimm ist es wenn der Spiegel ein paar Pits hat? Wie wirken die sich später aus?
Und noch eine Frage: soll ich bei der Körnung 320 anfangen mit dem Foucault-Tester zu testen, oder ist es zu früh dafür? Bisher habe ich "die Linealprobe" gemacht (auf dem sphärischen Verlauf geprüft) und die Brennweite habe ich mit der Taschenlampenmethode bestimmt. Mit der Taschenlampe (helle LED) kann man auch auf die Sphäre etwas prüfen, da grobe Zonen erkennbar wären.
Gruss und CS,
Andres
nun, ich habe endlich angefangen mir einen 8" selber zu schleifen. Sollte am Anfang f/6 werden, habe allerdings mich im Laufe des Grobschliffs entschlossen es f/7 zu machen, um leichtere Toleranzen bei der Parabolisierung als erstes Spiegel zu haben, und mit 1,4m Brennweite bleibt das Teleskop immer noch tranportabel genug. Nun, der Grobschliff lief ganz gut mit Karbo 80 (Pfeiltiefe und dann sphärisch gemacht). Danach habe ich mit Karbo 180 weitergemacht, immer TOT und MOT abwechselnd, 1/3 bis 1/2 Striche, über Mitte, Sternförmig, mal Kreisbewegungen mit ein wenig Überhang, etc... Insgesamt habe ich 3 Stunden damit geschliffen. So, die Oberfläche (gesehen mit einem umgedrehten 20mm Okular und von unten beleuchtet) zeigt ab und zu ein paar größere Löcher. Nach 1,5 Stunden schleifen habe ich angefangen nach Pits zu suchen, jedoch scheint es mir, da0 da immer welche sind. Am Anfang der Körnung 180 gabs am Rand einen Muschelbruch, da ich die Fase nach dem Karbo 80 nachgeschliffen habe. Dieser Muschelbruch ist z.B. jetzt weggeschliffen.
Haben die Körnungen auch etwas größere Körner (ein wenig Kontamination) und ist dann "normal" ab und zu etwas größere Löcher zu haben oder wie soll ich es verstehen? Nach 3 Stunden Karbo 180 schleifen sollte ich wirklich damit durch sein, oder was glaubt ihr?
Wie schlimm ist es wenn der Spiegel ein paar Pits hat? Wie wirken die sich später aus?
Und noch eine Frage: soll ich bei der Körnung 320 anfangen mit dem Foucault-Tester zu testen, oder ist es zu früh dafür? Bisher habe ich "die Linealprobe" gemacht (auf dem sphärischen Verlauf geprüft) und die Brennweite habe ich mit der Taschenlampenmethode bestimmt. Mit der Taschenlampe (helle LED) kann man auch auf die Sphäre etwas prüfen, da grobe Zonen erkennbar wären.
Gruss und CS,
Andres