aro
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am Samstag klarte es nach dem Pokalfinale schön auf, so dass ich statt Sportstudio den MAK auf die Terrasse gestellt habe.
Hier mein Bericht:
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Skywatcher SP32mm, Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP12,5mm
Filter: Seben CLR, TS UHC-L
Literatur: Karkoschka
Ort: heimische Terrasse, Region Düsseldorf
Zeit: 12.05.2012, 2245-2345 MESZ
Beobachtete Objekte: Venus, Saturn, M3, M63, M64, NGC3242
--
Angefangen hab ich mit Venus und Saturn (bei 12,5mm - höher vergrößern brachte wegen der Luftunruhe in Häusernähe nix), weil ich auch noch Final-Gästen einen ersten Blick auf den Abendhimmel zeigen wollte. Und da eignen sich diese natürlich: "Die Venus sieht ja aus wie der Mond in klein" - "Wow, man sieht ja echt den Ring beim Saturn!"
Ich selbst konnte beim Saturn auch noch die Cassini-Teilung und Titan ausmachen.
Dann weiter zu M3, bei dem ich glaube, mit meiner Neuerwerbung von der ATT - dem 18er Scopos - den Randbereich in Einzelsterne aufgelöst gesehen zu haben. Auch zu M3 noch ein Gastkommentar: "Das sieht man so gar nicht, dass da so ein Fleck ist".
Für Anfänger wären auch M81, M82 und M57 nett gewesen, aber da stand unser Haus im Weg und ich hatte keine Lust, den ganzen Kram unten im Hof aufzubauen, um am Haus vorbeizuspechteln.
Anschliessend machte ich mich auf den Weg zu M63 und M64, die allerdings im MAK bei diesem Himmel nicht mehr als einen verwaschenen Fleck hergeben.
Abschliessend Jupiters Geist (NGC3242): Der stand zwar nicht wirklich hoch aber wann tut er das schon mal. Mit dem 32er leicht als "verwaschenen Stern" aufgefunden. Der Nebeleindruck war im 18er und im 12.5er noch besser zu erkennen.
Jetzt mal den Seben CLR mit dazu und siehe da: Der bringt bei planetarischen Nebeln echt was. Der Hintergrund wird deutlich dunkler, der Nebel selbst bleibt fast gleich hell. Verbessert den Kontrast also erheblich.
Zum Vergleich hab ich dann noch den TS UHC-L genommen: Hier war die Abdunkelung des Hintergrundes noch stärker, allerdings erschien auch Jupiters Geist ein wenig dunkler. Hier passte der CLR heute für meinen Geschmack besser.
Fazit: Ein rundherum gelungener Abend!
Beste Grüße,
Achim
am Samstag klarte es nach dem Pokalfinale schön auf, so dass ich statt Sportstudio den MAK auf die Terrasse gestellt habe.
Hier mein Bericht:
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Skywatcher SP32mm, Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP12,5mm
Filter: Seben CLR, TS UHC-L
Literatur: Karkoschka
Ort: heimische Terrasse, Region Düsseldorf
Zeit: 12.05.2012, 2245-2345 MESZ
Beobachtete Objekte: Venus, Saturn, M3, M63, M64, NGC3242
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Angefangen hab ich mit Venus und Saturn (bei 12,5mm - höher vergrößern brachte wegen der Luftunruhe in Häusernähe nix), weil ich auch noch Final-Gästen einen ersten Blick auf den Abendhimmel zeigen wollte. Und da eignen sich diese natürlich: "Die Venus sieht ja aus wie der Mond in klein" - "Wow, man sieht ja echt den Ring beim Saturn!"
Ich selbst konnte beim Saturn auch noch die Cassini-Teilung und Titan ausmachen.
Dann weiter zu M3, bei dem ich glaube, mit meiner Neuerwerbung von der ATT - dem 18er Scopos - den Randbereich in Einzelsterne aufgelöst gesehen zu haben. Auch zu M3 noch ein Gastkommentar: "Das sieht man so gar nicht, dass da so ein Fleck ist".
Für Anfänger wären auch M81, M82 und M57 nett gewesen, aber da stand unser Haus im Weg und ich hatte keine Lust, den ganzen Kram unten im Hof aufzubauen, um am Haus vorbeizuspechteln.
Anschliessend machte ich mich auf den Weg zu M63 und M64, die allerdings im MAK bei diesem Himmel nicht mehr als einen verwaschenen Fleck hergeben.
Abschliessend Jupiters Geist (NGC3242): Der stand zwar nicht wirklich hoch aber wann tut er das schon mal. Mit dem 32er leicht als "verwaschenen Stern" aufgefunden. Der Nebeleindruck war im 18er und im 12.5er noch besser zu erkennen.
Jetzt mal den Seben CLR mit dazu und siehe da: Der bringt bei planetarischen Nebeln echt was. Der Hintergrund wird deutlich dunkler, der Nebel selbst bleibt fast gleich hell. Verbessert den Kontrast also erheblich.
Zum Vergleich hab ich dann noch den TS UHC-L genommen: Hier war die Abdunkelung des Hintergrundes noch stärker, allerdings erschien auch Jupiters Geist ein wenig dunkler. Hier passte der CLR heute für meinen Geschmack besser.
Fazit: Ein rundherum gelungener Abend!
Beste Grüße,
Achim
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