Planetenparade - Teil 2 (Mars, Saturn, Venus)

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Attalar

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Hallo,

wie angekündigt, gibt es einen zweiten Teil der Planetenparade, weil auch am 05.02.2012 bei uns einiges ging.

Zunächst einmal Mars am frühen Morgen (03:00 UT):
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bkxv-9g-6da3.jpg

Die Aufnahme ist leicht (120 %) vergrößert.


Etwas später dann Saturn (03:15 UT) als IR+R-RGB-Komposit:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bkxv-9m-357a.jpg


Am frühen Abend gegen 16:30 UT dann noch diese Aufnahmen der Venus:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bkxv-9l-6855.jpg


Dann zogen Wolken auf und es ging nur noch etwas am Mond. Und ich habe damit meine Videos erst einmal abgearbeitet :schwitz:

Ich hoffe, sie finden Gefallen. Ich freue mich über die Saturnaufnahme, die für den tiefen Stand des Gasriesen wirklich gut geworden ist (finde ich). Leider bekomme ich beim Mars immer noch diese häßliche Zwiebelartefakte am Rand. Da stimmen die Bedingungen immer noch nicht. Ich habe mich daher bemüht, sanfter zu schärfen.

Gruß,

Michael
 
Moin Michael,

super Bilder :super: Schläfst Du eigentlich auf der Arbeit? ;-) Ich nehme an, Du hast mit dem Floh aufgenommen, oder? Hast Du mehrere Zwiebelschalen oder nur eine? Und außerhalb oder innerhalb des Planeten? Wie verhält sich das mit Venus und Saturn? Fragen über Fragen... :-D

Viele Grüße,
Maciek
 
Hi Maciek,

Zitat von Maciek:
Schläfst Du eigentlich auf der Arbeit? ;-)

Psst. Nicht weitersagen :D
Ich bin ja der Chef, da traut sich keiner, mich zu wecken. :totlach:


Zitat von Maciek:
Ich nehme an, Du hast mit dem Floh aufgenommen, oder? Hast Du mehrere Zwiebelschalen oder nur eine? Und außerhalb oder innerhalb des Planeten? Wie verhält sich das mit Venus und Saturn? Fragen über Fragen...

Ja.
Hauptsächlich habe ich das beim Mars und da innerhalb der Planetenscheibe.
Beim Jupiter und Saturn ist das wirklich abhängig von den Bedingungen. Ganz leichte Artefakte (außerhalb) sind eigentlich immer da, die sieht man aber kaum. Wenn die Bedingungen nicht so gut sind, dann hat man auch schon einmal etwas am Rand.

Das kannst Du aber bei meinen Bildern sehen, weil ich nirgends künstlich eingegriffen habe, um die Artefakte zu beseitigen. Das kam alles so aus der Schärfung raus.

Gruß,

Michael
 
Hi Michael,

du hast es gut... ;-)

Mich würde interessieren, warum die Zwiebelringe nicht bei Jupiter erscheinen (soweit ich mich erinnern kann), wir sie aber in letzter Saison leicht schon am Saturn hatten und am Mars kommen sie am deutlichsten... :gutefrage: Gibt es da einen objaktabhängigen Zusammenhang und wenn ja, warum?

Viele Grüße,
Maciek
 
Hallo Michael,

sehr gute Ergebnisse, gefallen mir wirklich.
Vor allem die Venuswolken kommen unheimlich kontrastreich!
Die Zwiebelproblematik kenn ich auch vor allem bei Mars,
Ursache ist mir auch noch ein Schleier.
Gruß Manfred
 
Hallo Michael,

Du befindest Dich offensichtlich in einer hochproduktiven Schaffensperiode mit den vielen sehenswerten Beiträgen. Schön, dass Ihr dort im Norden jetzt des öfteren einigermaßen passable Sichbedingungen hattet. Hier gab es bei mehrfachen Versuchen in letzter Zeit vorwiegend "diffuse" Bilder, die mir jedenfalls für ein 10" Teleskop nicht vorzeigbar erschienen.

Zu den "Zwiebelringen": Die finde ich bei Deinem sehr gelungenen Mars gar nicht so gravierend. Am Saturn und an Venus erscheinen mir jedoch diese breiten Säume am Planetenrand bzw. auch an der Schattengrenze des Saturn auf dem Ringsystem sehr ausgeprägt. In diesem Zusammenhäng fände ich es interessant zu wissen, mit welchen Maßnahmen Du die Summenbilder geschärft hast?

Gruß, Jan
 
Hallo Michael,

Glückwunsch zu den gelungenen Bildern!

> beim Mars immer noch diese häßliche Zwiebelartefakte am Rand.

Du hast keine Zwiebelringe.
Das einzige was man sieht, sind die typischen Beugungsartefakte an kontrastreichen Kanten.
Dagegen ist nunmal keine Physik gewachsen, außer man verwendet ein Teleskop mit besserer Auflösung...

Viele Grüße,

Mario
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,

ja, du hast recht. Auch das sind Überbleipsel der Schärfung, wobei ich unterschiedlich geschärft habe.

Bei Venus habe ich mit Unschärfe Maske und Gausscher Weichzeichner gearbeitet, bei Saturn mit der Lucy-Richardsson Convolution. Daher glaube ich, dass diese Randerscheinungen auch Seeing-bedingt sind.

Hallo Marion,

schönen Dank. Ich habe bei dem Mars sehr dezent geschärft. Schau' einmal hier: http://forum.astronomie.de/phpapps/...opics/892482/Planetenparade_Teil_1#Post892482

Der Mars ist von einem Tag vorher. Da habe ich nicht soviel Rücksicht genommen und das Artefakt ist deutlicher zu sehen. Besonders am Mars habe ich immer wieder diese Probleme.

Gruß,

Michael
 
Hi Jan,


Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von Attalar:
Ja, prima! - Hier ist der Saturn ohne hellen Saum auf dem Ring! Wo waren denn nun die Unterschiede in der Bearbeitung??

Gruß, Jan

Die Bearbeitung war gleich. Nur die Bedingungen waren anders (schlechter), so dass es insgesamt unschärfer ist. Mehr Schärfung hätte mehr Artefakte erzeugt.

Ich willte Mario aber vor allem das Artefakt an dem Mars zeigen.

Gruß,

Michael
 
Zitat von Attalar:
Hallo Michael,

bist Du da sicher? - Habe mir mal erlaubt, Deinen Saturn vom 4.2. (unteres Bild) leicht nachzuarbeiten und ihn mit dem aktuellen vom 5.2. (s.o.) zu vergleichen:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/bkxv_vergleich.jpg

Das untere Bild zeigt etwas mehr Rauschen aber definitiv keine breiten Säume, wie das aktuelle Bild an der linken Seite des Planeten sowie am Schattenrand des Planeten auf dem Ringsystem und an den Rändern der Cassiniteilung. Auch ist die Cassiniteilung selbst viel breiter als im unteren Bild.

All das deutet für mich auf die Verwendung von größeren Schärfungsradien beim aktuellen Bild hin und nicht - wie Mario vermutet - auf physikalisch unausweichliche Gegebenheiten.

Wenn Du Deine aktuellen Mars- und Venus-Bilder ebenso bearbeitet hast wie den aktuellen Saturn, kann ich mich über deren breite Säume nicht wundern.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

ich habe definitiv mit der gleichen PSF-Size beim LR-Deconvolution geschärft, nämlich 0,8. Allerdings unterschiedliche Iterationen, weil ich am 05.02. mehr Frames verwendet zur Verfüngung hatte. Beim Saturn vom 04.02. hatte ich bei der EBV gemerkt, dass ich mehr Frames brauche, um das Rauschen zu verringern. Daher habe ich am folgenden Tag die 4fache (!) Frameanzahl verwendet.

Mars und Venus sind nicht mit LR-Decon. bearbeitet sondern mit Unschärfe-Maske.

Ich bin wirklich nicht fehlerfrei und perfekt bei meiner Bildbearbeitung, aber die von Dir bemerkten Überschwinger sind wohl doch den Bedingungen bei der Aufnahme zuzuschreiben.

Perfektes Seeing hatte ich an beiden Tagen nicht. Ich würde aber die Bedingungen am 04.02. als insgesamt etwas schlechter beurteilen.

Was ich komsich finde, ist dass ich beim Mars regelmäßig dieses bogenförmige dunkle Artefakt am linken Rand habe, egal welche Schärfeprozedur ich verwende. Ich sehe das auch bei anderen Aufnahmen hier, aber bei manchen halt nicht und frage mich daher, ob es an der Bildbearbeitung oder doch schlicht an den Aufnahmebedingungen liegt. Vielleicht hat Mario aber einfach recht, dass das dem zu geringen Auflösungsvermögen des C9.25 geschuldet ist.

Gruß,

Michael
 
So,

gerade noch einmal ausprobiert: Mit Anstieg der Iterationen wird die Cassini-Teilung breiter und vorhandene Artefakte treten stärker hervor.

Möglicherweis habe ich also beim Saturn vom 05.02. zu sehr auf die Rauschfreiheit und die verschiedenen Wolkenbänder geachtet und die Struktur des Ringes vernachlässigt.

Beim Bild vom 04.02. sind die Artefakte auch da, aber viel schwächer (siehe Anlage: Bild vom 04.02. extra überschärft)

Gruß,

Michael


P.S.

Noch einmal: Mars und Venus habe ich nicht mit LR-Decon. geschärft. Das sind also andere Phänomene.
 

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Zitat von Attalar:
Perfektes Seeing hatte ich an beiden Tagen nicht. Ich würde aber die Bedingungen am 04.02. als insgesamt etwas schlechter beurteilen.
Hallo Michael und Mario,

Die oben zitierte Bemerkung in Verbindung mit dem erneuten Hinweis von Mario auf den Einfluss der Sichtbedingungen lässt mich inzwischen vermuten, dass wir es hier mit einem Phänomen zu tun haben, welches uns aus der Mondfotografie bestens bekannt ist: Dort entstehen ja - gerade auch bei visuell ordentlich erscheinenden Sichtbedingungen - an besonders kontrastreichen Kanten - etwa an Kraterrändern - diese aufälligen Säume, während wir in den weniger kontrastreichen Bildpartien sehr feine Durchzeichnungen bekommen.

Dieses Phänomen hatten wir schon früher in Verbindung gebracht mit "Geisterbildern", die bereits in den Einzelbildern des Aufnahmevideos mehr oder weniger deutlich erkennbar sind und die durch Unebenheiten der Wellenfront innerhalb der freien Öffnung des Teleskops zustandekommen. Es können auf diese Weise an verschiedenen Stellen des Bildformats gegeneinander versetzte Abbildungen ein und desselben Teilobjekts überlagert werden.

Die derzeitig verfügbaren Stackprogramme sind offenbar noch nicht in der Lage, Bildpartien mit Mehrfachüberlagerung auszusortieren. Möglicherweise werden solche Bilder mitunter sogar bevorzugt, wenn sie nämlich - z.B. mit einer Doppelkontur - einen erhöhten Bildkontrast vortäuschen.

Bislang ist offenbar nur das Auge eines aufmerksamen Betrachters in der Lage, Bildstörungen dieser Art sicher zu erkennen und die betroffenen Bilder auszusortieren. Nur auf diese Weise war es mir gelungen, eine Aufnahme des Kraters Kopernikus aus lediglich 12 von insgesamt 18 handselektierten Primärbildern einigermaßen "saumfrei" zu "entwickeln" - siehe obigen Link. Bei der Inspektion der von verschiedenen Stackprogrammen automatisch ermittelten "Bestenliste" von Videoframes, die das Programm zur Generierung des Summenbilds ausgewählt hatte, war stets auch ein großer Anteil von "Geisterbildern" zu finden. Deshalb würde es keinen Vorteil bringen, wenn man beim Stackvorgang die Verwendungsrate beispielsweise auf 12 (s.o.) zurücksetzt. Eine Erhöhung der Verwendungrate würde natürlich ebensowenig nützen.

Es wäre sehr spannend zu erfahren, ob Michael seine aktuellen Planeten ggf. durch Handselektion der Originalbilder von den breiten Säumen befreien kann.

Gruß, Jan
 
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Zitat von Attalar:
ehrlich gesagt, scheue ich den Aufwand, da es über 5000 Frames pro Kanal sind.
Sehr verständlich einerseits, aber wahrscheinlich würde es genügen, wenn Du nur ca. 30 "unverdächtige" Frames aus dem Rotkanal-Video heraussuchst und stackst. Ich hatte ja bei meinem Kopernikus am Ende nur 12 Layer im Stack!

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Attalar:
Meinst Du, man kann bei den EInzelframes etwas sehen?
Klar, das würde ich jedenfalls erwarten. Schau Dir mal das zweite Bild in diesem Thread an. Das ist ein Einzelframe aus einem Video, aufgenommen mit meinem 6" Refraktor. Bei 9" und mehr Öffnung werden natürlicherweise viel häufiger Unebenheiten der Wellenfront eingefangen, die zu Doppel- und Mehrfachbildern führen.

Es ist im übrigen erstaunlich, mit wie wenigen "anständigen" Frames im Stack man zu befriedigenden Summenbildern kommen kann. Ich habe da außer dem Kopernikus noch andere Beispiele mit weniger als 20 Layern im Stack. 5000 Frames sind in meinen Augen etwas zuviel an "Vorsorge", gerade wenn man daran denkt, dass diese möglicherweise zu einem beträchtlichen Teil von Geisterbildern durchsetzt sind.

Gruß, Jan
 
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Hi Jan,

Zitat von Jan_Fremerey:
Es ist im übrigen erstaunlich, mit wie wenigen "anständigen" Frames im Stack man zu befriedigenden Summenbildern kommen kann. Ich habe da außer dem Kopernikus noch andere Beispiele mit weniger als 20 Layern im Stack. 5000 Frames sind in meinen Augen etwas zuviel an "Vorsorge", gerade wenn man daran denkt, dass diese möglicherweise zu einem beträchtlichen Teil von Geisterbildern durchsetzt sind.

ich stacke ja auch nicht 5000 Frames. ABer meine Erfahrung ist, dass ich schon ein paar Tausend Frames brauche um mindestens 800 zum Stacken zu bekommen.

Mit 20-50 Frames habe ich, zumindest beim Planeten, kein vernünftiges Ergebnis. Vielleicht kann ich es aber auch nur einfach nicht.

Ich werde meine Frames 'mal durchschauen und melde mich dann wieder.

Gruß,

Michael
 
Zitat von Attalar:
Mit 20-50 Frames habe ich, zumindest beim Planeten, kein vernünftiges Ergebnis.
Das würde ich auch gar nicht erwarten, wenn man die Auswahl dem Stackprogramm überlässt. Wenn man aber nur selbst ausgesuchte Frames in den Stack gibt, sehe ich keinen Grund, warum das Ergebnis schlechter herauskommen sollte als in einer Teilansicht der Mondoberfläche. Gerade Saturn hat doch mit seinen vielen "Kanten" einiges mehr an Kontrast zu bieten als viele Landschaftspartien auf dem Mond unter steiler Beleuchtung.

Angeregt von dieser Diskussion werde ich jetzt selbst mal probieren, was bei einer meiner eigenen Planetenaufnahmen mit 30 ausgesuchten Frames im Stack herauskommt.

Gruß, Jan
 
Zitat von Jan_Fremerey:
Angeregt von dieser Diskussion werde ich jetzt selbst mal probieren, was bei einer meiner eigenen Planetenaufnahmen mit 30 ausgesuchten Frames im Stack herauskommt.
Hallo Michael,

In meinem Archiv konnte ich jetzt leider kein Planeten-Video finden, welches zu ähnlich auffälligen Säumen im verarbeiteten Summenbild geführt hätte, wie wir sie hier in Deinen neueren Bildern vom 5. Februar vorfinden.

Immerhin konnte ich nochmal prüfen, wie ich relativ schnell zu einer geeigneten Bildauswahl vom Rohmaterial komme: Zunächst habe ich das zu verarbeitende Video durch die Qualitätsanalyse von AviStack 1.81 laufen und mir die komplette Bildserie mit absteigender Qualität über das Menü "Films > Quality sorted > TIFF" herausgeben lassen. Diese Bildserie habe ich dann nochmal in AviStack geladen und im ersten Arbeitsschritt "Set alignment points" alle "verdächtigen" Bilder via "select/delete" aussortiert. Ich stelle mir vor, dass Du auf diese Weise in relativ kurzer Zeit ein von Geisterbildern weitgehend bereinigtes Teilvideo zur Weiterverarbeitung bereit hast, um nachzuschauen, ob es damit tatsächlich - wie vermutet - keine breiten Säume mehr gibt.

Wenn Dir das im Moment zu aufwendig erscheint, wäre es immerhin interessant zu wissen, ob tatsächlich auch in der Bestenliste des qualitätssortierten Videos ein größerer Anteil von Geisterbildern zu finden ist, oder ob wir - falls das nicht zutrifft - in einer ganz anderen Richtung nach den Ursachen für die Säume suchen müssen ...

Darüber hinaus würde mich interessieren, wie Du zu Deiner Beurteilung gekommen bist, dass die Sichtbedingungen am 5.2. etwas besser waren als am Tag zuvor. Bezog sich das auf den visuellen Eindruck am Okular oder am Live-Video? Vom Endergebnis der nachbearbeiteten Summenbilder her betrachtet kann man ja darüber streiten, welchem von beiden man das "bessere" Seeing zuordnen möchte. Ich würde bei diesem Vergleich (s.o.) trotz des erhöhten Rauschens eher das untere, saumfreie Bild den besseren Bedingungen zuordnen. Das ist aber letzlich auch eine Angelegenheit des persönlichen Geschmacks ...

Gruß, Jan
 
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