Hi Achim und Thomas,
geschliffen und poliert werden 3 Planflächen gleichzeitig, und zwar abwechselnd als Tool und als Spiegel. Man braucht also 3 Glasplatten, Nr. 1, 2 und 3. Diese werden dann abwechselnd oben und unten gegeneinander geschliffen, die Prozedur müsste ich nochmal raussuchen.
Zum Testen kann man einen guten Kugelspiegel nehmen, der im Durchmesser etwas größer ist, als die Planfläche. Man bringt dann den Planspiegel so in den Strahlengang, das dieser (fast wie im Newton) geknickt ist. Ist der Kugelspiegel perfekt, dann sind alle im Foucault zu sehenden Abweichungen auf den Planspiegel zurückzuführen. Da die Planfläche dabei zweimal von den Strahlen getroffen wird (Lichtquelle, Planspiegel, Kugelspiegel, Planspiegel, Messerschneide) ist der Test auch noch empfindlich.
Der Kugelspiegel sollte dabei beschichtet sein, sonst wird das Bild zu dunkel.
Soviel zum Prinzip. Jetzt muss ich das nur noch mal ausprobieren. Naja, später im Jahr vielleicht.
Gruß,
Chris