pop-up-Zelt von Bresser

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Hallo
ich heiße Stefan und beobachte mit einem SCT 9.25 und einem Refraktor 72/432 nördöstlich von Magdeburg. Tau und Streulicht machen große Probleme. Deshalb suche ich Informationen zur o.a. "mobilen Sternwarte"? Ist das Ganze einigermaßen lichtdicht? Sammelt sich bei geschlossenem Dach Regenwasser oder fließt das gut ab?
Viele Grüße & CS

Stefan
 
Hallo Stefan,
Willkommen im Forum.
Du fragst nach einem Jagd-Tarnzelt. Wäre da eine Zeltsternwarte nicht besser geeignet?
Es geht doch darum, daß nach oben alles offen ist, und nicht zur Seite.
Hier wäre was für Himmelsbeobachtung

Gruß Klaus

PS:
Oh, "Willkommen im Forum" passt nicht ganz. Bist ja schon fast 4 Jahre hier. :LOL:
 
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Hallo Stefan,

willkommen im Forum.
Hier im Forum gabe es schon einige Beiträge zum Thema mobile Sternwarte und verschiedene Zelte wurden zur Diskussion gestellt. Auch ausgerüstete Anhänger wurden diskutiert. Da gibt es vom umgebauten PKW Anhänger bis zum Caravan mit Sternwartenkuppel alles, aber oft in Eigenleistung entstanden und für ein ordentliches Sümmchen, was ich dann lieber in die Ausrüstung gesteckt hätte. Ich versuche mal meine pragmatische Sicht darzulegen. Mir wäre der Aufwand eines Zeltaufbaus zu groß. Der Zeltauf- und Abbau geht von der Beobachtungszeit ab und die ist sowieso immer knapp und das durchfeuchtete Zelt muss du auch nach jeder Beobachtungsnacht wieder trocknen. Wenn man mal ein paar Tage auf einem Astronomietreffen ist, könnte ich mir das noch vorstellen. Wie Regenwasser abläuft ist für mich nicht relevant, da ich nie rausfahren würde, wenn Regen angesagt ist. Das Zelt nutzt nur als Windschutz und als Blendschutz.
Gegen leichten Wind stelle ich mein Auto sozusagen als Wagenburg. Bei strarkem Wind geht sowieso nicht viel, höchstens noch eine kleine Fotoausrüstung.
Gegen Tau helfen Tauschutzkapen und Heizbänder. Ist die Luftfeuchtigkeit so hoch, daß das alles nichts mehr hilft, kann man abbauen, da kurze Zeit später sowieso meist Nebel aufzieht.

Gruß Thomas
 
Hallo Stefan,

wenn Du das Explore Scientific-Zelt meinst, welches von Bresser vertrieben wird, das habe ich. Als Blendschutz und leichter Windschutz ist das Ok und erfüllt seinen Zweck. Als Allwetterschutz und dauerhafte Ersatzsternwarte aber nicht. Die Plane als Schutz ist ok bei leichtem Nieselregen und Wind. Starkregen und Sturm hält das aber nicht aus. Das Regenwasser sammelt sich an und führt dann zum Kollaps. Es fehlt halt die Abstützung nach oben. Ansonsten hast Du die gleichen Vor- und Nachteile eines einfachen Campingzelts. Vor der nächsten Schlechtwetterperiode sollte man das abbauen und alles wieder reinholen.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo zusammen,
ja, ich meine das von Bresser vertriebene explore-scientific-pop-up-Zelt.
Vielen Dank für Eure Einschätzungen, die mir doch eher zur Vorsicht raten (259 Euro ist ja auch nicht gerade wenig).
Ich werde erst mal mit den vorhandenen Sonnenschirmen als Blendschutz (gegen Straßenlaternen und Nachbarn, die unberdingt um 00.00 Uhr den Hund in den Garten schicken, wo die Hauslaterne mit Bewegungsmelder gekoppelt ist...) experimentieren.
Viele Grüße

Stefan
 
Hi,

ich hatte auch mal überlegt mir so ein Zelt zuzulegen, aber ich bin davon abgekommen.
Meine Situation ist im Garten oder auf der Terasse und meine Teleskope sind etwas grösser (20 und 12 Zöller Dobson).
Da braucht man viel Platz zum Kippen und eigentlich brauche ich nur Lichtschutz.
Die Zelte sind meistens ziemich niedrig und an den Füssen braucht man keinen Lichtschutz. ;)

Daher habe ich mir so etwas zugelegt:

Damit kann man flexibel in 1 - 3 Meter Höhe eine Lichtschutzwand aufspannen.
Ist aber alles ziemlich leicht. Das geht nur bei wenig Wind.

Gruß
Peter
 
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