Preistreiberei oder was steckt dahinter?

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Frank_Koehler

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Auf der Suche nach einem Polsucher für die G11 hatte ich letzte Woche noch überlegt, ob ich bei TS diesen für knapp unter 250€ kaufen sollte. Heute hatte ich mich nun durchgerungen und wollte ihn kaufen. Doch was sah ich. Satte 323€ will TS jetzt für das Teil und das ohne Beleuchtungseinheit.

Ich frage mich, was diese Preissteigerung von rund 30% innerhalb einer Woche rechtfertigt? Am Dollarkurs kanns nicht liegen?

Glücklicherweise bin ich anderweitig fündig geworden - zu einem günstigeren Preis mit Beleuchtungseinheit.

Mit nachdenklichen Grüßen

 
Die Antwort hierauf könnte wohl nur TS geben. Ich verstehe nicht ganz den Zweck hinter diesem Posting, ausser dass wieder eine dieser unleidigen Preisbildungsdiskussionen los geht. Wenn's einem nicht passt, einfach nicht oder woanders kaufen.

CS,
Jürgen
 
Hallo Herr Koehler,

gerne gebe ich da Auskunft.

wir passen die Preise nicht permanent an den Dollarkurs an. Das würde unsere Kunden eher verwirren, wenns bei TS jede Woche neue Preise gäbe und es wäre auch nicht händelbar.

Bei Losmandy haben wir z.B. noch keine Preisanhebung durchgeführt, also den Euroabfall noch nicht ausgeglichen, weil wir auf die neuen Losmandy Preislisten warten wollten.

Nun sind die eingetroffen und wir haben die Preisanhebung bei Losmandy (er hat auch einen Teil seiner Produkte teurer gemacht) und natürlich auch den schlechteren Wechselkurs USD/Euro kalkuliert.

An den Spitzen kann da schon eine Preissteigerung bis 30% rauskommen.

Ich bitte hier um Verständnis, daß wir einfach solide kalkulieren wollen und müssen, damit wir den Service für unsere Kunden auch finanzieren können. Und .. im Übrigen sind wir auch wirklich bekannt dafür, dass man mit uns reden kann und wenn es uns irgendwie möglich ist, finden wir immer einen Kompromiss, auch wenn es um den Preis geht.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
 
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Hallo Jürgen,

danke für die Rückmeldung.

Mit diesem Posting will ich keinesfalls eine Preisbildungsdiskussion lostreten. Mir geht es vor allem darum, die Gründe für diese Preisanhebung zu hinterleuchten. Ich denke , dass das vlt. von allgemeinem Interesse sein könnte.

Da Wolfi Ransburg zum Thema geantwortet hat und für mich die Gründe nun erkennbar sind, ist für mich das Thema gegessen.

Es geht auch nicht darum, bei dem einen oder anderen Händler nicht mehr zu kaufen. Siehe mehr in meiner Antwort an Wolfi Ransburg.
 
Hall Herr Ransburg, hallo Wolfi,

ich bin ja schon sehr viele Jahre sehr zufriedener Kunde bei euch und werde es auch weiterhin sein. Vielen Dank für die für mich informative Antwort. Ich war zu dem Zeitpunkt schon etwas geschockt von dieser Preisanhebung, die für mich nicht nachvollziehbar war. Es wird sicher dem einen oder anderen Sternfreund ähnlich gegangen sein. Es ist immer wieder gut festzustellen, das Händler die Fragen der Kunden ernst nehmen und sich diesen Fragen stellen.
Sicherlich hätten wir das auch auf direktem Wege klären können, aber dann gibt es keine öffentliche Erklärung - die nun für interessierte Sternfreunde aussagekräftig sein sollte.

Der Titel des Postings war vlt. etwas provokant, mir ging es aber um das 'Was steckt dahinter?'.

Also nochmals vielen Dank für die Antwort.

 
Hallo Frank,

herzlichen Dank für Deine Antwort und auch Dein Verständnis. Gerne stehe ich Dir natürlich auch für direkte Fragen zur Verfügung.

Viele Grüße

Wolfi
 
Eine Frage sei mir noch gestartet.
Wen der Wechselkurs sich wieder in das andere Extrem entwickelt fallen dann die Preise wieder.
Ich glaube mal eher nicht.
Hand aufs liebe Händler (-:


Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich bin immer wieder verblüfft, wie weltfremd sich manche Käufer geben.
Falls noch einige Astrofans im Elfenbeinturm leben, möchte ich mal auf die Tatsache aufmerksam machen, dass seit einigen Jahren ein weltweiter Währungskrieg tobt, bei dem jüngst Herr Draghi eine neue Abwertungsrunde für den Euro eingeleitet hat!

Wenn also jemand einen Grund zum Meckern sucht, dann bitte bei den eigentlichen Verantwortlichen die Beschwerden vortragen. Und die sitzen momentan bei der EZB und unsere Politiker hängen auch mit drin.

Vor einem Jahr stand der Euro noch bei 1,40 zum US-Dollar. Heute liegen wir bei etwa 1,12. Und da viele Astroartikel aus Nicht-Europäischen Ländern kommen, heißt das: teurer Einkauf.

Grüße, Amin
 
Moin Amin!

Mal abgesehen von der hohen Politik, die hier nicht zur Diskussion steht: Als der Euro bei 1,40 Dollar stand, wurde da irgendein Astro-Artikel aus Amiland billiger?! Ich hab' keinen gesehen.

Aber, wie es immer so ist: "Frage nie einen Händler, ob sein Preis gut ist!" - Eine Diekussion um die Preisgestaltung bringt sowieso nie was, denn ein Händler ist ja nun wirklich nicht gezwungen, hier im Forum seine Kalkulation offenzulegen oder sich für seine Preisgestaltung zu rechtfertigen.

Da brauchen wir nicht der bösen EZB die Schuld zu geben, denn der niedrige Euro sorgt jetzt dafür, daß der deutsche Export brummt. Um was anderes außer "Wachstum" geht's doch gar nicht, schon gar nicht um Losmandy-Polsucher zu Mondpreisen.
 
Hallo zusammen,

es steht doch jedem frei selbst und direkt zu importieren.
Das ist heute einfach und unkompliziert und man zahlt immer den tagesaktuellen Kurs.
Ich handhabe das seit Jahren so, es sein denn deutsche Händler liegen ausnahmsweise mal unter dem Direktimportpreis, was immer wieder mal vorkommt.

Wem das zu umständlich oder zu gefährlich ist, der muss halt die hier geforderten Preise zahlen, aber darüber zu stänkern finde ich echt unterirdisch.
Die Händler machen schliesslich die Zollabwicklung und im Ernstfall auch die Garantieabwicklung.

Grüsse Jochen
 
Moin Jochen!

> im Ernstfall auch die Garantieabwicklung

Tja, und gerade die haste im USA-Direktimport nicht. Das scheitert meist schon an den exorbitanten Versandkosten, fehlender Kreditkarte oder sonstwas. Außerdem bist du genauso beim Wechselkurs gekniffen wie jeder andere Importeur auch.

Wenn jeder seinen Rotz selber importiert, brauchen wir hierzulande sowieso keine Händler mehr. :pfeif:
 
Re: Was steckt hinter "Preisanpassungen"?

Zitat von portaball:
es steht doch jedem frei selbst und direkt zu importieren.
Das ist heute einfach und unkompliziert und man zahlt immer den tagesaktuellen Kurs.
Nicht ganz: die zu zahlenden Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuern werden logischerweise in Euro erhoben. Der Währungskurs beim Zoll ist nicht der Tageskurs der jeweiligen Fremdwährung, sondern wird nach einem anderen Verfahren festgesetzt: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zo...ngen/abweichend-notierte-waehrungen_node.html

E.
 
Re: Was steckt hinter "Preisanpassungen"?

Klar muss man im Garantiefall die Rücksendekosten selbst tragen, alles Andere wäre ja auch mehr als schräg.
Aber wie oft kommt das vor? (bei mir noch nie)
Nach 2 Deals ohne Garantiefall hast Du ein Polster um einen eventuellen Garantiefall ohne Verlust tragen zu können, ab dann bist Du im Plus.

@ Ecky: Ich zahle praktisch immer mit Paypal und da bekomme ich auch den umgerechneten Betrag in Euro angezeigt und ausgedruckt.
Der Zoll nimmt immer genau diesen Eurobetrag um Zoll und Märchensteuer zu berechnen, so auch gerade gestern wieder bei meinem C11 Tubus.

Grüsse Jochen
 
Re: Was steckt hinter "Preisanpassungen"?

Hi Tommy,

das sind ja alte gebrauchte orange Celestrons aus den 70ern, die habe ich aus Amiland importiert, wo sie ja damals auch produziert wurden.
Hier war der Grund aber primär die Verfügbarkeit, es gibt in Deutschland zwar viele orange C8, aber praktisch keine C11.

Aus China habe ich noch nie Astrokrempel gekauft, da gibt es aber auch nicht so viel was mich interessiert :-)
Meine Erfahrungen beziehen sich auf USA, Japan und Canada

Grüsse Jochen
 
Re: Was steckt hinter "Preisanpassungen"?

Hallo Alle,

ich muss hier mal für die Händler sprechen. Ich habe bislang bei allen von mir kontaktierten deutschen und österreichischen Händlern einen hervorragenden und kompetenten support erlebt, falls ich mal Fragen hatte. Auch, wenn ich momentan nichts kaufen wollte. Das ist mir durchaus was wert, auch in Euro und Cent (wobei ein Listenpreis ja auch nicht in Stein gemeisselt ist).

Jedes Autohaus (Bäcker, Supermarkt, Schuhgeschäft, Reisebüro,...) muss natürlich Gewinne erwirtschaften, auch ein Astrohändler. Und selbst importieren mit all den Risiken und möglichen Problemen (s.o.) möchte ich persönlich mir nicht zumuten. Zudem haben die regionalen Händler teilweise mit hohem Aufwand Geräte entwickelt, die unsereinem das Leben stark erleichtern. Das finde ich in hohem Maße unterstützenswert.

CS,

Olaf

 
Zitat von winnie:
Moin Amin!

Mal abgesehen von der hohen Politik, die hier nicht zur Diskussion steht: Als der Euro bei 1,40 Dollar stand, wurde da irgendein Astro-Artikel aus Amiland billiger?! Ich hab' keinen gesehen.

Ich denke nicht, dass sich Händler in der Astronomie eine goldene Nase verdienen. Da gibt es sicherlich gewinnträchtigere Branchen. Ich möchte jedenfalls kein Astrohändler sein und Waren in US-Dollar bezahlen müssen, die ständigen heftigen Schwankungen unterlegen sind. Manche Astrokunden und Astrofans, die ich in den letzten Jahren beobachten konnte, grenzen schon an der Schwelle zum Autismus. :/ Dankbarkeit kann man da oftmals nicht erwarten ... eher Stress. Deswegen möchte ich kein Händler sein.
 
Stimmt, die Ladengeschäfte deutscher Astrohändler die ich bisher sehen konnte waren wirklich einfachste kleine Klitschen, man bekommt da wirklich schon Mitleid...

Grüsse Jochen
 
Stimmt, die werden unter Androhung von erzieherischen Maßnahmen mit Geraffel aus 0-Serien auf dem Firmengelände angekettet und gezwungen Nacht für Nacht Photonen auf CCD zu sammeln. Bei schlechtem Wetter mit Streichhölzern zwischen den Augenlidern am PC fixiert bis das aller letzte Detail aus den Rohdaten herausgearbeitet wurde.
Ach ja - der Wertverlust zwischen Neu und Ausstellungsware muss vom Mitarbeiter geleistet oder abgearbeitet werden.

:Trost: ;)

CS
Markus
 
Hallo miteinander,

das Astro Zeug ist heute trotz Preiserhöhungen immer noch günstiger als in den meisten Zeiten zuvor.

Wen der Wechselkurs sich wieder in das andere Extrem entwickelt fallen dann die Preise wieder.
Ich glaube mal eher nicht.
Hand aufs liebe Händler (-:

Preissenkungen gab es in den letzten 20 Jahren oft genug.

Das wisssen viele Leser hier gar nicht.

Zum Beispiel kostete 2002 der Skywatcher 10" Classic Dobson damals 998,-- €, heute 599,-- €, das Travelmax 127 mit EQ-3 875,-- €, heute 517,-- €.

Ein Celestron Plössl 40,mm kostete im Jahr 2000 189,-- DM, heute nur noch 37,-- €.

Das Celestron C-11 lag bei 7.000,-- DM, heute bei 2.200,-- €.

Ein Sucher 9x50 kostete 300,-- DM, heute weniger als die die Hälfte.
Und so weiter und so weiter...


Rudolf Idler
Fernrohrland
Fellbach



 
Hallo Rudolf

Das mit den Preissenkungen stimmt. Aber ich denke nicht das die von den Händlern ausgingen, oder?

Diese Senkungen wurden durch den Hersteller angezeigt.

Ich habe jetzt nur mal ein Preisbeispiel bei der Hand.

Das TV Nagler Typ 6 kostete vor mehreren Wochen um die 270€.
Jetzt kostet es 338€ woher kommt dieser Preissprung. Vor 4 Jahren habe ich besagte Okulare neu für 220€ gekauft. Das sind mehr als 100€ Preiserhöhung in 4 Jahren? ?)
Liegt es am Dollarkurs? Ich kann mir nicht vorstellen das das Lager komplett leer war und jetzt der Preis für jedes Okular gerechtfertigt ist weil der Dollarkurs sich geändert hat, oder eine Preiserhöhung war. Den sicherlich sind noch viele dabei die zum günstigen Preis, vor der Erhöhung, eingekauft wurden und jetzt zum teureren Preis angeboten werden. Hier ist die Gewinnspanne um einiges höher.
Auch denke ich nicht das es euch Händlern so schlecht geht und ihr Minus macht, denn sonst gäbe es Euch nicht mehr.

Für mich steht fest, wenn möglich gut gebraucht als zu diesen Preisen neu!

CS Matthias
 
Hallo Matthias,

genau so kalkulieren Händler. Über 4 und mehr Jahre hat man einen gemittelten (Einkaufs)Preis und der ist relativ stabil.
Der ist sogar relativ stabil, wenn man neue Lackierungen von Teleskopen oder Gehäuseformen von Okularen ins Kalkül zieht.
Im Normalfall kauft man auf Vorrat wenns günstig ist, gute Markenprodukte werden nicht schlecht und auch nicht so schnell "alt" wie manche Ramschware.
Da kann man gegebenenfalls modertate Anpassungen nach oben oder auch mal in viel selteneren Fällen nach unten verargumentieren.

Das Gerede von den gerade mal hohen Dollarpreisen und den dadurch nötigen Preiserhöhungen ist fürs Volk und auf dem nächsten Basar oder aus "gutem" Anlass oder für den guten Kunden (der einfach mal fragt) gibts 20% bis 40% Rabatt und dazu noch Handselektion.
Dass da niemand drauf kommt, der reguläre Preis könne leicht überteuert sein, wundert mich (eigentlich nicht). :/

Selbst diese hohen Nachlässe kompensieren allerdings nicht die allgemeine und kräftige Verteuerung vieler Dinge in der letzten Zeit.
Ich denke, da hatten die meisten Händler eine recht hohe, aber unvorhergesehene Ausgabe die bei aller Werbewirksamkeit und Hilfsbereitschaft reingeholt werden muss, aber das ist (m)eine Spekulation die ich nicht weiter ausführen und diskutieren möchte.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier zurechtgesponnen wird ... Schaut euch doch mal die Preisentwicklung generell im europäischen und globalen Astrohandel an. Beispielsweise hier:
www.robtics.nl (Niederlande) oder http://www.optique-unterlinden.com (Frankreich)
und auf der anderen Seite des Atlantiks:
www.handsonoptics.com

Die Preise ähneln sich sehr. Wenn die Margen der deutschen Händler zu hoch wären, gäbe es mit Sicherheit bedeutende Anbieter, die sie erheblich unterböten.

Man sollte nicht vergessen, dass die fernöstlichen Produzenten gar nicht mehr zu den Bedingungen wie im Jahre 2000 produzieren und durch das Gemeckere über Chinaschrott erheblich in Punkto Design und Qualität zugelegt haben. Das kostet Geld.

Trotzdem sehe ich nicht, dass es je eine Zeit gegeben hat, in der Amateuastronomen zu den heutigen günstigen Preisen soviel Gegenwert erhalten haben. Nehmt nur den Skywatcher Skymax 127. Er wird für 320 € mit zwei Okularen, Leuchtpunktsucher und Zenitspiegel verkauft. Die Optik des Teleskops ist topp. Davor gab es Intes zu horrenden Preisen, doch immer noch erheblich günstiger als Zeiss.
Die Goldkanten/Blaukanten Okulare gibt es für 40 € und mit 15mm und 25mm sind die richtig gut an vielen Teleskopen.

Okay, wenn jemand unbedingt einen Polsucher für eine Losmandy benötigt, kauft man keine Massenware und das Teil wird teuer. Doch wer braucht schon so ein Teil und mit etwas Geschick adaptiert man eine passende Alternative.

Wenn ihr Markus Ludes und Wolfi im Porsche wochentags auf dem Weg zum Golfplatz entdeckt, teilt es hier mit. Vielleicht ändere ich dann meine Meinung.

Tom


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom

Ich denke nicht das es generell um zu Hohe Preise geht. Bei mir jedenfalls geht es darum das ich diese enormen Preissprünge in kurzer Zeit nicht verstehen. Wir sind doch nicht an der Tankstelle. Ich kaufe gerne Markenware und keinen Billigschrott, aber wir wissen ja alle das das Geld nicht mit einem Top Teleskop, das einmal gekauft wird, verdient wird, sondern mit dem Zubehör das man dazu in größerer Menge benötigt.
Und hier finde ich sind die Preisspannen bestimmt so gesetzt das man einen Kunden mit mehr als lächerliche 3% bei einem TV Delos entgegenkommen kann. Händler in Raum München.

CS Matthias
 
Hallo Zusammen,

@Matthias: wie soll es der Händler denn machen ? Einen fairen Listenpreis ? Oder soll er satte Prozente geben ?
Und den "fairen" Preis bestimmt dann der Kunde, und nicht die reale Kalkulation.

@Tom: Wenn die zwei im Porsche zum Golf fahren, sei es ihnen gegönnt. Solange sie nicht zusammen spielen und die Preise absprechen. Für die meisten Produkte gibt ausreichend Konkurrenz, da kann kaum einer Preise treiben, ohne Marktanteile zu verlieren.

@alle:
Preissprünge sind je nach Zeitpunkt immer gut für einen Kunden, und schlecht für den anderen Kunden. Soll das der Händler künstlich (also gegen kalkulatorische Vorgaben) abfedern ?


Was mir nicht gefällt, ist der allgemeine Trend, dass man zum Feilschen gezwungen wird, das liegt aber an fast allen Beteiligten. Insbesondere die sog. Preisgarantien suggerieren ja, dass alles weit nach unten verhandelbar ist.
Wer also kauft ohne zu fragen, zahlt mehr und subventioniert die hartnäckigen Verhandler.
Ist halt wie im richtigen Leben.

Wäre mal interessant zu fragen, wie wir uns den idealen Händler eigentlich vorstellen. Da käme ziemlich sozialromantischer Unfug bei raus.


Gruß
*entfernt*



 
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