Preisunterschied Canon 12x36 IS II und III

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Eisenmeteorit

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Hallo liebes Forum,

ich habe mir das Modell III gekauft und möchte Modell II abgeben. Nun sehe ich im Internetmarkt, dass das 12x36 IS II preislich fast auf dem Level von III liegt.
Bis auf einen geräuschärmeren und etwas sparsameren Stabilisator, sowie einer etwas kürzeren Einschaltzeit (2 statt 3 Sekunden) hat sich zwischen den beiden Geräten nichts getan.
Trotzdem hätte die Preisdiffferenz doch spürbarer ausfallen müssen.
Was ist der Grund für die Preisstabilität des älteren Modells? Gibt es evtl. einen mir nicht bekannten Vorteil von II gegenüber III?

Viele Grüße
Frank
 
Da sich wohl noch keiner so richtig mit dem Modellunterschied befasst hat, hier ein Informationsupdate:

Die optischen Leistungen beider Geräte ( IS II und IS III )sind absolut identisch. Ich habe die Gläser, über Berlebach Fernglashalter, mit den Stativen verbunden und die Eigenschaften unter verschiedenen Lichtverhältnissen (Nacht, Dämmerung, Gegen-/Schräglicht, hohe Kontastdifferenz ..) verglichen. Gesichtsfeld, Randschärfe, Erkennbarkeit von dunklen Objekten, Detailerkennung, Streulicht bei extremem Lichteinfall ... sind gleich.

In der Bedienungsanleitung des IS II gibt es den Hinweis auf die Betriebsdauer bei Verwendung mit Mignon-Lithiumbatterien. Die Angabe von 12 Stunden Dauerbetrieb fehlt bei dem IS III vollständig. Hier werden nur die 9 Stunden über Alkali-Batterien erwähnt.

Für mich bedeutet das, dass das neue Modell lediglich einen sparsameren Stabilisator verbaut hat. Dieser Punkt ist für mich allerdings entscheidend!

Viele Grüße
Frank
 
hmm...der sparsamere stabilisator rechtfertigt sicherlich nicht, vom II auf das III umzusteigen. da kann man sich auch akkus höherer kapazität zulegen, um das zu kompensieren. und wer ohne ein paar ersatzakkus mit dem dem teil auf eine längere tour geht, dem ist eh nicht zu helfen...

horst
 
Meiner Meinung nach sind 36mm Öffnung und 12 fache Vergrösserung eh nicht für den Astroeinsatz prädestiniert, da bietet sich eher das 10x42 oder das 15x50 an.

Für den Einsatz am Tag ist das 12x36 aber bestimmt ein tolles Glas, zumal es auch relativ leicht ist.

Grüsse Jochen
 
sehe ich auch so. gegen den zenith wird die stabilisierung immer unbefriedigender

dafür sind das 15x50 u. 10x42 meiner erfahrung nur bedingt für terrestrische beobachtung zu gebrauchen. für unterwegs zu schwer, zu klobig, abartige augenmuscheln...
 
Stimmt, die Augenmuscheln des 15x50 sind furchtbar, aber das lässt sich in zwei Minuten mit der Nagelschere beheben :-)

Beim 10x42 geht es komischerweise mit den Augenmuscheln, anfangs fürchtete ich, das sei das selbe Drama, aber sie passen recht gut.

Ja, schwer sind leider beide und am Tag braucht man die Öffnung auch nicht.
15x sind in den Bergen aber dennoch ganz nett zu haben.

Grüsse Jochen
 
Natürlich ist das 12x36 nicht für Astrobeobachtungen gebaut worden, aber hier, am eher bescheidenen Ruhrgebietshimmel, zeigt es mehr als mein 10x50 Jenoptem oder das Lunt 11x70 FMC (in der Hand gehalten).
Es sollte eigentlich nur für (waagerechte) Naturbeobachtungen eingesetzt werden, aber nachdem ich festgestellt habe, dass es sich auch am Sternenhimmel in den Vordergrund drängelt, ist es mein Lieblingsglas geworden.

Noch etwas zu den Bildstabilisatoren (konnte diese jetzt einmal vernünftig vergleichen):
Bei meinem älteren Gerät sind die Korrekturen bei leichten Bewegungen abrupt, aber stets bei gleich bleibender Schärfe. Das neue Gerät kompensiert die Schwenks sanfter (eher schwimmend), dafür aber mit minimaler Unschärfe. Man merkt dies besonders an fein strukturierten Objekten wie z.B. an rauen Dachziegeln. Erreicht man den Beobachtungspunkt, wird das Bild wieder gestochen scharf. Kann das evtl. ein weiterer Besitzer des IS III bestätigen? Es ist wirklich nur ein sehr geringer Schärfeverlust während der Bewegung und vielleicht bemerkt man ihn nur, wenn man einen direkten Vergleich mit dem IS II anstellt.

Viele Grüße
Frank
 
selbst wenn es während eines schwenks minimal unschärfer wäre, wäre das völlig irrelevant.
evilleicht ensteht die unschärfe ja auch in deinem auge/gehirn. niemand kann bzw. brauch während eiens schwenks scharf sehen. so what!

:)
 
Du solltest meinen Text schon genauer lesen lieber Alzheimer!
Und ja, es ist sogar sehr wichtig, dass während der Nachführung das Objekt schön scharf bleibt. What nu?
 
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