Also, das geht ja jetzt wieder von den Zahnrädern weg, aber ich kann es einfach nicht mit anhören, so viele deprige Leute.
Ich hatte auch schon begonnen mit dem Bau der Monti als ich mir das Buch "Handbuch für Sternenfreunde" von Roth zulegte(hatte also schon einige Fehler gemacht). Darin ist von Ziegler, einem Dipl.Ing. der Teil zur Mechanik geschrieben und auch verständlich mit etwas Mathe-Kentnissen. Vor allem aber hat er immer wieder wichtige Grundsätze am Ende jedes Kapitels, für die, die eben nicht alles durchrechnen wollen - und wer will das?
Das Kapitel von Ziegler ist ein nur wenig erweitertes der Variante (gleicher Autor), die bei Hans Rohrs "Fernrohr für jedermann" drinsteht. Das Problem ist, daß dieses Kapitel eben nur 80 Seiten oder so sind aus einem 2-bändigen Springer-Schinken...
Aber ich weiß nicht, wo sonst noch so speziell auf Teleskopmontierungen eingegangen wird. Und den Rohr gibt's ja nicht mehr, oder?
Ob Du also 50 Euros für das Springer-Werk ausgeben willst, mußt Du selber wissen, es steht jedenfalls einiges drin.
Zu deinem Maschinenpark: Wenn garnix da ist, ist natürlich schlecht!
Denn Bohrmaschine usw. sollten schon vorhanden sein. Denn hier gilt auch: Facharbeiter-Stunden sind nicht billig.
Und sogar bei einem Dobson-Bau muß man schon aufteilen, was man von der Genauigkeit her (Zuschnitt gibts ja meistens recht problemlos) dem Fachmann überläßt und was man selber machen kann. Nur ist der Anteil an Bauteilen, die genau bearbeitet sein sollten, bei einer äquatorialen Monti sehr viel höher als bei einem Dobson als anderes Extrem.
So, genug philosophiert...
Kopf hoch,
mfG Daniel Haas