Hi Eloi
Der Thread ist ja schon älter,vielleicht nutzt es doch was...
Ja,die Rändelschrauben..kürzlich hab ich mich auch mit dem Problem der Werkzeuglosen benutzung der verstellbaren Rohrschellen auseinandergesetzt,iss einfach besser wenn man die Taschen weniger voll hat...oder besser:weniger ist mehr...
Zur Sache:
1.Ich hab mir aus Ton(kann auch was anderes sein)und einem dünnwandigen Rohrstück mach Mutter´s Plätzchenmethode eine entsprechende anzahl "Formen"ausgestochen.Durchmesser und höhe ganz nach anforderung/bedarf.Stück Zeitungspapier drunter,und den Ton schön parallel zur Unterlage hingeklopft.(Nudelholz,

)
2.In die Form hab ich,möglichst mittig,dann Schrauben nach bedarf(in diesem Fall M6x80)mit normalem Schlitzschraubendreherkopf gestellt.Ich glaube aber dass Inbus mit Senkkopf besser geeignet sind,da sie einfach besser rechtwinklig stehen.Ach,ja zuvor hab ich noch eine Mutter bis an den Schrazubenkopf runtergedreht,der Kräfteübertrageung wegen.
3.Im besser sortierten Baumärkten gibt es verschiedene 2-Komponenten Epoxid(auch andere)Harze.Habe davon auch reichlich da,in meinem Fall Steinkleber,extraflüssig.Gibt´s auch für die Autoreparatur.
Davon die entsprechende Menge angerührt ggf.mit Farbpaste eingefärbt und mit einer Einwegspritze 10ml schön VORSICHTIG von einer Stelle aus in die Form laufen lassen.Das Harz läuft ohne zutun des"operator´s" in alle "Ecken".
4.Nach ca 15-20 min ist alles fest,aus der Form holen und mit dem Föhn noch etwas trocknen(klebt dann nicht mehr so)
Das ganze in die Ständerbohrmaschine eingespannt,mit feile oä.rund und prallel gedrechselt,das wärs an sich.
Die Sache ist an sich nur mit dem Hammer kleinzukriegen(vorm reinstellen der Schrauben kann man vielleicht noch Entfetten/Aufrauhen),fasst sich auch (nebenbei)bei kälte ganz gut an

-)).
Am besten ist mE.dass es ruck-zuck geht,kaum was kostet,und dass man alles nach seinem Bedarf ausrichten kann.
Sicher kann man auch was an der "Methode"verbessern.
Güße Andreas