Orion12
Aktives Mitglied
...habe ich mir auf den Weihnachtstisch geben lassen.
nach ca. 12 Stunden bin ich überhaupt nicht begeistert, weil ich die Starry Night-Programme zum Maßstab sehe. Ich habs schon mal vor einiger Zeit getestet, hatte schon dazu geschrieben. Angeblich sollte alles mit Updates überabeitet sein - aber es ist immer noch nicht besser. Also in ausführlicher Form nochmal.
Zunächst mal - und bis jetzt immer noch - finde ich nicht die Option, dass ich die Koordinaten mit meiner Stadt verknüpfen und als Standort speichern kann.
Es gibt nur einen sogenannten "Ausgangsstandort" (etwa meine Stadt), einen weiteren Standort (etwa mein Lieblingsurlaubsort) kann man nicht ergänzen.
Der simulierbare Zeitrahmen reicht nur ca. -4700 bis 9999.
Hierbei ist offenbar die Eigenbewegung der Fixsterne nicht berücksichtigt.
Mit SN5/6 hat man über 40 Horizont-Panoramas, RS 7 nur fünf und nur zwei (Feld/Gebirge) realistisch. Die anderen sind aus einer Flugzeugperspektive, die man so meist nicht sieht.
Die Einstellungen sind fummelig (muss jeden Planet und jeden Mond separat einstellen), meistens nie dort, wo man sie vermutet und die "intuitiven Bedienung" geht mir völlig daneben - man muss alles im Buch nachschlagen und suchen, bis man irgendwas findet.
Im Buch stellt man fest, dass das Buch nicht zum Programm passt. Die Bedienung ist oft wo anders, als es das Buch erklärt und manches findet man gar nicht.
Das Kapitel "Download" wird über 30 Seiten erklärt, retundant- weil 5 mal das Gleiche (wie Funktionsschaltflächen gehen, und beim fünften Mal lesen habe ich auch kapiert, das Redshift kein Browser hat usw.). Wie ich neue oder aktuelle Objekte einbinden kann, wird aber nicht erklärt.
Man muss alle Objekte auf Internetseiten als Katalog in das Programm speichern und danach jedes einzelne in jeden Katalog(300 Kometen, Hunderte Asteroiden, Sterne, Sky-Objekte) einzelnen von diesem Katalog als "Favoriten" hinzufügen - eine Liste "alle hinzufügen" gibt es nicht.
Das ist einfach nur unzumutbar.
Wie schon gesagt, erschließt sich mir das gesamte Programm nicht intuitiv, weil es sehr eigene Konzepte verfolgt.
Zusätzliche irdische Lichtquellen oder Wolken oder dunstige Atmosphäre wie in Starry Night gibt es hier nicht.
Die Grafik lässt deutlich zu wünschen:
- sichtbare Stufungen in Grautönen am Himmel in der Nähe von hellen Objekten (Mond, Sonne), mit und ohne GL-Aktivierung
- grelle übertriebene Farben, besonders bei Nebeln oder der Milchstraße.
- Sterne sehen unrealistisch aus, etwa wie Sternchen im Bilderbuch für Vorschulkinder.
- Planeten, Sonne und Monde werden bei Vergrößerung zur Polygonen
- simulierte Dämmerung ist zulange: Hier ist es zur Zeit 17 Uhr draußen schwarz, in RS7 nun ja, etwas undefinierbar hellgrau und danach erstmal eine Stunde grünlichgrau (so eine Farbe gibts gar nicht wirklich am Himmel), und auch dort Stufen in Blautönen.
Der einzige Komplex, wo RS7 besser ist als SN5 ist der Himmels-Kalender: Tabellen täglich für ein jahr für SA und SU für Mond und Sonne, Helligkeit oder Winkelgrößen für Objekte kann man erstellen, sowie Konjunktionen und Finsternisse berechnen.
Zusammenfassung:
So gefällt mir das ganze Programm nicht.
Gruß Orion12
nach ca. 12 Stunden bin ich überhaupt nicht begeistert, weil ich die Starry Night-Programme zum Maßstab sehe. Ich habs schon mal vor einiger Zeit getestet, hatte schon dazu geschrieben. Angeblich sollte alles mit Updates überabeitet sein - aber es ist immer noch nicht besser. Also in ausführlicher Form nochmal.
Zunächst mal - und bis jetzt immer noch - finde ich nicht die Option, dass ich die Koordinaten mit meiner Stadt verknüpfen und als Standort speichern kann.
Es gibt nur einen sogenannten "Ausgangsstandort" (etwa meine Stadt), einen weiteren Standort (etwa mein Lieblingsurlaubsort) kann man nicht ergänzen.
Der simulierbare Zeitrahmen reicht nur ca. -4700 bis 9999.
Hierbei ist offenbar die Eigenbewegung der Fixsterne nicht berücksichtigt.
Mit SN5/6 hat man über 40 Horizont-Panoramas, RS 7 nur fünf und nur zwei (Feld/Gebirge) realistisch. Die anderen sind aus einer Flugzeugperspektive, die man so meist nicht sieht.
Die Einstellungen sind fummelig (muss jeden Planet und jeden Mond separat einstellen), meistens nie dort, wo man sie vermutet und die "intuitiven Bedienung" geht mir völlig daneben - man muss alles im Buch nachschlagen und suchen, bis man irgendwas findet.
Im Buch stellt man fest, dass das Buch nicht zum Programm passt. Die Bedienung ist oft wo anders, als es das Buch erklärt und manches findet man gar nicht.
Das Kapitel "Download" wird über 30 Seiten erklärt, retundant- weil 5 mal das Gleiche (wie Funktionsschaltflächen gehen, und beim fünften Mal lesen habe ich auch kapiert, das Redshift kein Browser hat usw.). Wie ich neue oder aktuelle Objekte einbinden kann, wird aber nicht erklärt.
Man muss alle Objekte auf Internetseiten als Katalog in das Programm speichern und danach jedes einzelne in jeden Katalog(300 Kometen, Hunderte Asteroiden, Sterne, Sky-Objekte) einzelnen von diesem Katalog als "Favoriten" hinzufügen - eine Liste "alle hinzufügen" gibt es nicht.
Das ist einfach nur unzumutbar.
Wie schon gesagt, erschließt sich mir das gesamte Programm nicht intuitiv, weil es sehr eigene Konzepte verfolgt.
Zusätzliche irdische Lichtquellen oder Wolken oder dunstige Atmosphäre wie in Starry Night gibt es hier nicht.
Die Grafik lässt deutlich zu wünschen:
- sichtbare Stufungen in Grautönen am Himmel in der Nähe von hellen Objekten (Mond, Sonne), mit und ohne GL-Aktivierung
- grelle übertriebene Farben, besonders bei Nebeln oder der Milchstraße.
- Sterne sehen unrealistisch aus, etwa wie Sternchen im Bilderbuch für Vorschulkinder.
- Planeten, Sonne und Monde werden bei Vergrößerung zur Polygonen
- simulierte Dämmerung ist zulange: Hier ist es zur Zeit 17 Uhr draußen schwarz, in RS7 nun ja, etwas undefinierbar hellgrau und danach erstmal eine Stunde grünlichgrau (so eine Farbe gibts gar nicht wirklich am Himmel), und auch dort Stufen in Blautönen.
Der einzige Komplex, wo RS7 besser ist als SN5 ist der Himmels-Kalender: Tabellen täglich für ein jahr für SA und SU für Mond und Sonne, Helligkeit oder Winkelgrößen für Objekte kann man erstellen, sowie Konjunktionen und Finsternisse berechnen.
Zusammenfassung:
So gefällt mir das ganze Programm nicht.
Gruß Orion12
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