Refraktor für Mond, Planeten (und gerne etwas Deep Sky)

Mats1967

Neues Mitglied
Hallo liebe Leute ...

nach langer Pause von der Astronomie (als Schüler habe ich mir mal als Projektarbeit ein 6" - Newton gebaut und damit viel Freude gehabt), möchte ich gerne wiedereinsteigen.
Equipment habe ich keines mehr ... brauche also alles neu!

Diesmal soll es ein Refraktor werden (aus Gründen der Nostalgie), ich möchte damit gerne Mond und Planeten betrachten, in erster Linie visuell (Fotografie sollte aber möglich sein) und natürlich wäre es schön, auch ab und an in den "Deep-Sky" einzutauchen.
Als Budget hatte ich an ca. 4000€ gedacht (incl. Montierung) und würde nun aufgrund des übergroßen Angebotes und wenig Ahnung von all den neuen Gerätschaften gerne wissen, wie ich an die Sache herangehen soll. Bzw. was sich da anbietet P/L - Verhältnis, etc.
Mir ist bewusst, dass ein Reflektor gerade hinsichtlich des letzten Punktes vermutlich mehr bietet, kommt aber für mich nicht in Frage.
Bin für jede Hilfe dankbar!

LG Mats
 
Hallo Mats,

willkommen im Forum und viel Spaß hier.

Diesmal soll es ein Refraktor werden (aus Gründen der Nostalgie), ich möchte damit gerne Mond und Planeten betrachten, in erster Linie visuell (Fotografie sollte aber möglich sein) und natürlich wäre es schön, auch ab und an in den "Deep-Sky" einzutauchen.
Refraktor, Mond, Planeten (Sonnensystem) und etwas Deep Sky, wirst Du m.E. auf einen Apo gehen müssen. Ich denke Dir sagt der Begriff Farbfehler etwas.
Mit diesen wäre dann später auch Astrofotografie möglich sein.

Was jetzt ein bestimmtes Teleskop (Apo) angeht, hmmm... da hat so jeder seine eigenen Vorstellungen.
Kann da jetzt nur aus meiner Warte berichten.
Ich betreibe EAA (da mal hier im Forum drüber informieren) und überlege seit geraumer Zeit mir dafür einen Apo (ED) anzuschaffen. Der € fließt aber nicht immer so wie man es gerne hätte ;).
Dafür habe ich mir ein meinem Shop vor Ort (ja das gibt es ;)) folgende Apo's auf meine Merkliste gesetzt:
- Apochromatischer Refraktor AP 80/480 ED Triplet Photoline OTA (TS)
- Apochromatischer Refraktor AP 72/420 EvoStar 72 ED DS Pro OTA (Sky Watcher)
Von diesen Herstellern gibt es auch Apo's mit mehr Öffnung und Brennweite. Ist halt davon abhängig was man erreichen möchte. In meinem Fall mehr Feld für EAA in Kombination mit meiner Kamera.
Bin mit meinem Newton (150/750 PDS) und C8 für EAA zufrieden. Jeder in seinem Einsatzgebiet. Beide bieten mir aber nicht das Feld was ich gerne hätte. Haben aber andere Vorzüge.

Montierung, da ist es halt abhängig davon ob Du später in die Langzeitbelichtung gehen willst.
Abhängigkeiten bestehen natürlich auch in der Größe des angeschafften Teleskop.
Langzeitbelichtung zwingt zu einer parallaktischen Montierung. Da würde ich nicht unter einer EQ5-Klasse anfangen. Das geht dann in etablierte und vielfach angewendeten Montierung. Auch muss daran gedacht werden, dass man mehr Tragkraft braucht um Langzeitbelichtung zu betreiben. Guiding sei da genannt.
Stand der Technik ist jetzt Harmonic Drive. Da habe ich mich aber noch nicht intensiv genug mit beschäftigt.
Ich habe eine gute Montierung, die aber nicht für die Langzeitbelichtung geeignet ist, da Alt/AZ.

da würde ich raten, erst über die rein visuelle Beobachtung zu gehen.
Ob man da jetzt zwingend 4000,- € ausgeben muss lasse ich mal dahin gestellt, auch wenn zukünftig Astrofotografie angepeilt ist. Es geht sicherlich, da gibt es genügend Beispiele hier im Forum, günstiger.

So mal ein paar Anregungen.
 
Hallo Mats1967 ( wenn das dein Baujahr ist dann sind wir wohl gleichaltrig.
Schön das du wieder dabei bist !
Du solltest dir unbedingt darüber im klaren sein ob dein setup mobil sein soll , also jedesmal damit ab in den Kofferraum oder ob du stationär,vielleicht aus dem Garten heraus beobachtet möchtest. Denn eine stabile Monti die auch gut geeignet für eventuell späteres fotografieren sein soll wiegt unter Umständen schon etwas .
CS Knut
 
Hallo und vielen Dank für eure hilfreichen Antworten! (und sorry für die sehr späte Antwort, aber ich wurde gestern Abend noch zur Arbeit gerufen ;) ...)

Um mal auf euren Input einzugehen: Beobachtungen bei uns im Garten kommen eher nicht in Frage ... (obwohl direkt neben uns eine Sternwarte steht) ... aber es ist hier viel zu hell (Stadtrand von Nürnberg) und die Nächte mit gutem Sternhimmel lassen sich an einer Hand abzählen (sofern man an der nicht mehr als drei Finger hat :D...). Also muss mein Setup zwingend mobil sein. Im Auto (Countryman) ist reichlich Platz und das Umland bietet durchaus einigermaßen dunkle Fleckchen und viel freies Feld.
Ich hatte an die Größenordnung ~AP120 gedacht und frage jetzt mal in den Raum, welches Gerät sich hier anbieten würde und welche Montierung hier mindestens notwendig ist, wenn auch mal Langzeitbelichtung dabei sein soll. EQ-5 ist da vermutlich schon zu wenig? Und Go-To sollte es natürlich auch sein.
Leider habe ich (noch) nicht extrem viel Zeit für`s kommende Hobby, daher würde ich zunächst gerne aufs Preis-Leistungsverhältnis achten ... um dann bei evtl. wiedererwachender Leidenschaft gerne auch irgendwann richtig zu investieren. Die ~4000€ sind erstmal gesetzt und in diesem Rahmen (+- irgendwas) würde ich mich zunächst gerne bewegen.

Ach ja ... mein Baujahr ist tatsächlich das Genannte ... daher ist das mit meinem selbstgebauten Newton quasi schon eine Ewigkeit her (war 1986 glaube ich) ... höchste Zeit also für den Wiedereinstieg!

P.S. Skywatcher scheint generell zu taugen? Im genannten Preisrahmen stößt man ja sehr oft auf diese Firma ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mats,

Also muss mein Setup zwingend mobil sein.
Ich hatte an die Größenordnung ~AP120 gedacht
EQ-5 ist da vermutlich schon zu wenig? Und Go-To sollte es natürlich auch sein.
bei mobil wird es meist kompliziert. Was ist man bereit zu schleppen, wie weit muss geschleppt werden, ... ... ... Es ist ja nicht nur die Montierung und das Teleskop. GoTo braucht Strom. Da muss was Powerbank mäßiges her. Ebenso für die zukünftig angedachte Astrofotografie wird Strom benötigt. Dementsprechend muss die mobile Stromversorgung ausfallen.

AP 120, denke Du meins die Öffnung 120 mm. Du weißt schon was Apo's in der Größe kosten? Und welche Brennweiten die meisten mitbringen. Da hast Du Recht, das da eine EQ5 (die gibt es auch mit GoTo) nix ist. HEQ5 wird auch knapp für Astrofotografie. Wie gesagt Kamera, Guiding, etc. kommen ja zum Tubusgewicht noch hinzu. Aber das Gewicht ist nicht alleine maßgebend. Brennweiten so ab ca. 750mm bringen Hebel mit sich.
Da bewegen wir uns langsam aber sicher Richtung EQ6 Klasse und das würde ich nicht mehr als mobil bezeichnen. Sehen andere anders, aber mir war die Schlepperei zu viel. Dritte Etage, zum Auto und das ganze Spiel dann wieder rückwärts, nööö.

GoTo ist Standard. Würde auch nichts anderes mehr anschaffen.
 
Zu den Montierungen noch:
da informiere Dich mal über die schon erwähnten Harmonic Drive. Die sind leichter haben aber trotzdem gute Tragkraft, teilweise sogar ohne Gegengewichte.
 
Hallo Mats,

Das mit den Refraktor kann ich verstehen. Gerade wenn man wenig Zeit hat ist ein Linsenteleskop sehr praktisch. Aufstellen ein kleines bisschen warten und es kann losgehen. Und wenn es transportabel sein muss, dann hat eine kleinere Öffnung ihre Meriten. Und ein 2 Linser kühlt schneller aus als ein Dreilinser.

Für Planeten sind Refraktoren (Apos und EDs) super für die Öffnung. Da muss man unter normalen Bedingungen schon einen 8 Zöller Spiegel antragen, wenn es einer von der Stange ist (hatte 20 Jahre ein Schmidt Cassegrain mit dieser Öffnung) um da mit einem 5 Zöller auch nur mitzuhalten visuell bei normaler Beobachtungsgewohnheit, was heißt kaum justieren und gleich Mal beobachten und selber nichts am Gerät optimieren wollen.

Außerdem kann man mit einem guten Refraktor mittleren Öffnungsverhältnisses sowohl Widefield als auch Hochvergrößerungen machen.

Für Deep Sky braucht man ein bisschen mehr Öffnung oder wünscht es sich schnell und da wird es als Refraktor sehr schnell unhandlich.

Ich habe einen TS ED Lanthan Apo einen mit 125 mm. Das ist für mich die absolute Grenze des Transportablen und zeigt auch im Deep Sky schon einiges. Der Mond hat mich Mal vollkommen sprachlos gemacht und Planeten gehen super.

Der wiegt ca. 7.5 kg. Mit einem 2 Zoll Okular und einem 2 Zoll Zenitprisma kommen noch einmal 2 Kilo dazu. Dazu der Sucher. Für mich ist das Transportgewicht umgekehrt proportional mit der Anzahl der Beobachtungen. Mehr möchte ich keinesfalls schleppen und auf die Montierung wuchten. Daher bewundere ich jene, die 16 Zöller aufs Feld schleppen und gönne ihnen die deutlich besseren Beobachtungserfolge, allerdings braucht es dazu auch die besonders guten Bedingungen sonst ist halt im großen Teleskop wie im Kleinen bei unter 200 Fach Schluss.

Von der Qualität bin ich sehr angetan. Die Chinesen bauen wirklich sehr gute Geräte inzwischen. Ja es gibt immer noch einen Unterschied zu einem absoluten High End Gerät. Ich hatte einen Tak FS 78, also den Unterschied bemerkt man. Allerdings ist dann ein 5 Zöller alleine wohl jenseits der 4 KiloEuros. Und die Mechanik ist deutlich besser als bei den früheren Vixen, die ich auch hatte.

Zu aktuellen Montierungen kann ich wenig sagen, weil ich Mal eine Takahashi EM2 Montierung für ein paar Hunderter erstanden habe die bei relativ geringem Gewicht den Refraktor gerade noch ausreichend trägt.

Ansonsten würde ich bei einem 'günstigen' Refraktor (1 bis 2 KEuro) ;-) ein bisschen was zusätzlich für einen Qualitätstest investieren, dann kann man bei einem ED oder Apo nicht viel falsch machen.

LG
Franz
 
Hallo Franz,
wäre als Alternative auch der TS 102 ED Lanthan noch zu empfehlen? Immerhin spart man knapp 800 Euro gegenüber dem 125er TS.
Gruß
Michael
 
Nochmals vielen Dank für all den Input ... muss ich erst mal setzen lassen (morgen, am Sonntag, wo ich endlich mal die Zeit dazu habe). Melde mich dann sicherlich mit weiteren Fragen ...
Was den Transport angeht: da sehe ich wenig Probleme - vom Haus zum Auto geht`s flach und die von mir angedachte Stelle für Beobachtungen ist ein Flugplatz mit quasi perfekter Zufahrtsmöglichkeit. In den Urlaub werde ich die Gerätschaften nicht mitnehmen können - das ist mir klar!
Die genannten Gewichts-Größenordnungen sind für mich kein Thema ... das bekomme ich hin.
 
Ich werde mal ganz konkret:

1. Teleskop:
2. Montierung:
3. noch Budget für Zubehör
1. und 2. passen sehr gut zusammen. Da ist nichts unter- oder überdimensioniert.

Wenn ich so etwas ähnliches schon nicht hätte, wäre das meine exakte Wahl.
 
Hallo Michael,

Ich kenne den 4" Zoll TS Lanthan selber nicht, er ist halt viel kürzer und leichter. Das heißt größere Gesichtsfelder und einfacher zu montieren und zu bewegen. Wird optisch ca. gleich gut sein, hat 1" weniger und dafür f7 statt f7.8.

Nur wie gesagt wenn man auch Deep Sky machen will wird der Wunsch nach mehr Öffnung aufkommen.

Und ein 5" ist einfach groß, das sieht man nicht am Webportal des Herstellers aber dann wenn man die Kiste bekommt und das Ding auspackt. Ich muss es über die Stiege tragen und ins Auto wuchten wenn ich nicht bei mir am Balkon in Zenrumsnähe Nähe Bahnhof beobachten will. Da wäre kürzer und handlicher einfach praktisch. Aber kürzer und handlicher hat entweder weniger Öffnung oder weniger f, was bei gleichen Kosten meist schlechtere Abbildungsleistung erwarten lässt.

Ich mag aber Kugelsternhaufen besonders und M13 war bei meinem Bedingungen im perfekten 3" gerade Mal granuliert bzw. der eine oder andere Stern hat rausgeblitzt und dazu brauchte ich dann 160fach, also ca. 0.5 AP. Im 5-Zöller sieht die Welt anders aus. Und mit dem 5 Zöller schaue ich öfters in 1400 m Seehöhe, weil das eben noch angenehm transportabel ist.

Ich hatte an Refraktoren bisher :

Vixen 102 M
Takahashi FS78
Vixen NA 120
TS 125 Lanthan.

Und bei Deep Sky ist der Unterschied einfach da. Den Take verkauft zu haben bereue ich aber zutiefst. Der war zwar auch nicht besonders kompakt gebaut aber trotzdem deutlich leichter. Ich hätte den gern als Ergänzung zum TS125 auf einer einfachen Azimutalen Monti. Dann würde ich wahrscheinlich 3 x so oft beobachten.

Ich habe Monate verglichen bis für mich der TS 125 als optimaler Kompromiss rausgekommen ist und sollte ich im Lotto gewinnen, würde es ein Tak TSA 120 werden ;-)

LG
Franz
 
Hallo Mats,
so ein APO-Setup wird auch häufig durch einen Binokularansatz komplettiert um die maximale Planetenperformance zu bekommen.
Viele Sternfreunde sehen mit dem Bino mehr und entspannter, von daher kann es sich lohnen, sich auch damit einmal auseinander zu setzen.

Neben dem TS 125 wäre der Skywatcher 120 ebenfalls ein schnell auskühlender Zweilinser und nochmal spürbar leichter als der TS.
Oder wenn es eine Nummer größer sein darf der APM 140?
Unter 120mm Öffnung würde ich persönlich nicht gehen.

Bei der Montierung kommt es darauf an was du schleppen willst?
Ich persönlich würde eine Azimutale Goto verwenden.
Die AZ-EQ5 oder 6. bietet beide Modi.
AZ bietet eine Nachführung die relativ einfach und simpel auch für schnelle Alltagsbeobachtung ohne große Einnordung und Ausrichtung funktioniert, da man mit den Pfeiltasten einfach korrigieren kann.
Bei der AZ Nachführung bleibt der Einblick auch relativ gleichmäßig und der evtl. Einsatz bzw. das ausrichten eines ADC ist wesentlich einfacher wie bei einer Paralaktischen Montierung.
Und für Foto kann man in den Paralaktischen Modus wechseln.

Mit Stativ braucht man fast immer auch eine Säulenverlängerung um bei Zenitbeobachtung nicht an den Stativbeinen anzuschlagen.
Die original Skywatcher Stative taugen im ausgezogen Zustand relativ wenig und wackeln bzw. zittern mehr oder weniger je nach Zuladung und hohen Vergrößerungen beim fokussieren.
LG
 
Hallo Mats,
so ein APO-Setup wird auch häufig durch einen Binokularansatz komplettiert um die maximale Planetenperformance zu bekommen.
Werde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen ... diese Möglichkeit war mir bisher nicht bekannt! Für maximalen optischen Genuss bin ich aber gerne bereit, eine solche "Investition" zu tätigen :y:
Danke auch nochmals für den Hinweis zur (azimutalen) Montierung ... gleichmäßiger Einblick und einfache Nachführung sind natürlich sehr wichtige Faktoren.
Muss mich da definitiv nochmal einlesen.
Was das Gewicht angeht - spielt wie gesagt kaum eine Rolle. Habe keine weiten (lauf)Wege zurückzulegen ... alles flach hier ... und es macht mir auch nichts aus, mal etwas höhere Gewichte herumzuschleppen, so es denn sein muss. Von daher bin ich da wenig limitiert.

Noch eine Frage: gibt es hier im Forum eine Bildergalerie, die nach "Beobachtungsgerät" sortiert ist, so dass ich mir mal ansehen könnte, was beispielsweise mit dem TS125 (der mir eine gute Option scheint) möglich ist? Finde das auf die Schnelle nicht ...
 
Noch eine Frage: gibt es hier im Forum eine Bildergalerie, die nach "Beobachtungsgerät" sortiert ist, so dass ich mir mal ansehen könnte, was beispielsweise mit dem TS125 (der mir eine gute Option scheint) möglich ist? Finde das auf die Schnelle nicht ...
Nein, das gibt es nicht. Du kannst aber in meine Galerie schauen. Ich nehme meine Bilder meistens mit dem 125er auf.

Das ist schon ein Brummer. Für die Größe ist er verhältnismäßig leicht. Der müsste aber zusammen geschoben noch quer ins Auto passen. Beim Platz im Auto musst du immer bedenken, dass du alles nebeneinander legen musst. Das Zeug ist empfindlich. Das muss sicher liegen und darf nicht gestapelt werden. Eine Transporttasche wäre sicher hilfreich. Auch für die Aufbewahrung.

Gekauft habe ich mir den eigentlich fürs visuelle mit der Option auch mal eine Kamera dran zu hängen. Fotografieren wollte ich damit eigentlich erst mal gar nicht. Höchstens den Mond oder so. Visuell kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen. Der Auszug ist top, man hat jede Menge Backfokus und kann sogar noch einen 5cm langen Zwischenring aus dem Tubus rausschrauben, sodass man sogar mit einem Binokularansatz ohne weiteres in den Fokus kommt. Fotografisch ist er halt, wie er ist. Ich kriege jedenfalls einigermaßen Astrofotos hin damit. Gibt aber Geräte, die besser geeignet sind dafür.
 
Hallo Joe,

Deine Fotos sind einfach wunderschön. Schaue auch manchmal bei AstroBin vorbei, was da heute geht ist unglaublich. Ich fotografiere selber nichts aber die Aufnahmen von so vielen mit so unterschiedlichen Geräten sind einfach nur wunderschön. Meine Astrobücher sind alle so aus den 80ern und 90ern des letzten Jahrtausends meist noch mit Aufnahmen mit analogem Film. Was Ihr inzwischen so erreichen könnt, das hat man damals nicht mit den professionellen Großteleskopen hinbekommen. Und der Mike, der im anderen Thread Ganymed fotografiert hat mit seinem großen Spiegel, das hat mich auch sprachlos gemacht.


LG
Franz
 
mein Tipp: gebraucht kaufen! da kommst Du mit 4k schon richtig weit!
Ist natürlich eine Möglichkeit Geld zu sparen ... aber darum geht es mir nicht - ich möchte keinen Cent mit ins Grab nehmen ... und habe in meinen jungen Jahren meist gebracht gekauft ... mit allem oft damit verbundenen Ärger. Bin froh und dankbar, dass das nun nicht mehr notwendig ist.
Die weiter oben genannten Gerätschaften gefallen mir ausgesprochen gut und passen (auch neu), zudem in den Preisrahmen. In diese Richtung wird es definitiv gehen.
 
Zurück
Oben