Refraktor selbstbau

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Daniel

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Hallo

Ich habe durch Zufall ein 3,6/420 Objektiv von Meyer Optik Görlitz auf einem Flohmarkt erstanden. Bei dem Preis von 10 Euro musste ich einfach zuschlagen, auch wenn ich mich zur Zeit mehr mit dem Selbstbau/Schliff eines Reflektors befasse.
Was muss ich beim Bau des Tubus beachten. Wie muß ich die Streulichtblenden im Tubus berechnen. Wie viele Streulichtblenden sollte man einbauen?

Ein Trockentest (Okular hinters Objektiv gehalten) am Stern zeigt mir, dass die Optik ganz ordentlich ist...das wird zwar kein Apo aber das kann man für den Preis ja auch kaum erwarten ;-)
 
Ichhabe mal von folögender Variante gehört:

Man malt einfach den Strahlengang auf ein Blatt Papier (im Richtigen Gößenverhältniss.. und baut sich den Tubus mit den blenden praktisch (auf dem papier) drumherum, sodass der Strahlengang nie beeinflusst wird. dann geht das schon.

Finde ich ziemlich simpelt und gut!

habe zwar noch keine Efahrungen damit gemacht dürfte aber gut funktionieren!

mfG Michael
 
hallo daniel,
kannst ja auch hier mal gucken.
da habe ich mal beschrieben, wie man das alles so zu einem einigermaßen vernünftigen gerät bringen kann.
auch wenn es bei dir kein apo wird....
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/Optimierung_105_650/optimierung1.html
oder dann nur bilder hier...
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/TMB_APO_105_650/tmb_105_650_galerie.html
oder hier....
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/TMB_APO_80_600/tmb_80_600_galerie.html
oder hier....
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/ED_80_840/ed_80_840_galerie.html
wenn du weitere fragen hast, bitte einfach melden.
und wenn du hier im bord mal unter dem stichwort " blenden " suchst, wirst du jede menge weitere infos finden.
optimal sind kegelblenden, aber eben auch recht aufwendig herzustellen.
viel erfolg beim basteln!!!
wolf
 
Hallo Daniel,

den Maszen nach handelt es sich wahrscheinlich um ein Episkop-Objektiv, das also grossflaechige, ebene Vorlagen auf
eine entfernte ebene Flaeche projizierte. Irgendwer hier hat mal mit so einem Teil eine Rich-Field-Optik gebaut, der
meinte, es kommt bei der Bildqualitaet darauf an, wie rum man das Objektiv einbaut. Also besser vorher ausprobieren.
Der Tubus muss sicher recht stabil sein, meines Wissens nach bestehen diese Objektive aus 'ner Menge Glas&Metall <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Zur Berechnung der Blenden, da steht 'ne Anleitung z.B. im Buch "Tips und Tricks fu"r Sternfreunde" von Wolfgang Paech &
Thomas Baader. Jemand hat auch mal ein sehr praktisches Excel-Blatt dafuer erstellt...

Mich interessiert noch, auf welchem Flohmarkt das war und ob's da oefters sowas gibt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruesse
Dixon
 
Hallo

Danke für eure Antworten.

@ Dixon

Stimmt genau das war mal aus einem Episkop, das hat auch der Verkäufer gesagt. Auf dem Objektiv steht auch Epidon das weist ja auch schon darauf hin.
Das Objektiv habe ich auf einem Flohmarkt auf Usedom erstanden, wenn da allerdings noch ein zweites Objektiv gewesen währen hätte ich das Teil auch noch mitgenommen...BINO...!
Also lohnt nicht da extra deswegen hochzufahren, es sei denn du willst dort Urlaub machen.

Viele Grüße
Daniel


 
Hallo,

ich habe mal einen Refraktor aus einem Leitz Epis 1:4,5 600 mm gebaut. Was ich Dir dazu sagen kann, ist folgendes:

Die Epidiaskop-Objektive sind von ihrer Bauart her Triplets mit breitem Luftspalt, in der Anordnung bikonvex-bikonkav-bikonvex. Diese Anordnung verursacht an kleinen, hellen Objekten (Planeten, helle Sterne) aufgrund der Größe und Form der reflektierenden Linsenflächen störende Reflexe.
Diese Objekte fallen als sinnvolle Beobachtungsobjekte daher praktisch aus.

Zweitens musst Du beachten, dass diese Objektive invers montiert werden müssen. Sie sind dafür gerechnet, Objekte, die hinter ihnen liegen, vor sich abzubilden, während Astrooptik üblicherweise "andersherum" arbeitet. Die schmucklose Hinterseite des Epidiaskop-Objektivs muss beim Einsatz als Himmelsfernrohr folglich zum Himmel zeigen. Sonst sehen alle hellen Sterne sehr bunt und lustig aus, vor allem bei schlechtem Seeing!

Und was bietet es sonst?
Das Triplett ist der Vorläufer des Tessars, und von Haus aus recht scharfzeichnend. Aufgrund der kurzen Brennweite ist der Öffnungsfehler im Vergleich zu üblichen Fernrohrobjektiven recht hoch, so dass bei hohen Vergrößerungen die Abbildungsqualität recht früh einbricht. Weniger als 3 Bogensekunden Auflösung wirst Du mit Deinem Objektiv nicht erzielen können.

Verwende ein Plössl-Okular, das mit dem Objektiv eine Austrittspupille von 5 - 6 mm liefert. Höher zu vergrößern hat bei dem extremen Öffnungsverhältnis keinen Sinn. Nimm einen ganz kurzbauenden Okularauszug, damit das Rohr des Okularauszugs den Strahlenkegel nicht zu stark vignettiert. Kleide den Tubus innen mit selbstklebendem schwarzem Velour aus. Bau Dir eine stabile Montierung, damit´s nicht wackelt: Diese Optik ist massig und schwer.

Die Stärke des Geräts wird wohl sein, dass es ein großes Himmelsareal von ca. 4° Durchmesser mit einer Grenzgröße von ca. 12m darstellen kann. Das heißt: ein paar hundert "nadelscharfe" Sterne, z. B. h und chi "wie auf dem Foto", M81 und M82 gemeinsam im Gesichtsfeld. Vor allem schwache Sternhaufen, die im langbrennweitigen Gerät zu wenig Kontrast haben, weil die Flächenhelligkeit zu gering ist (z. B. M71), dürftest Du mit dieser "Lichtkanone" gut sehen können. Der Anblick dürfte etwa wie in einem Feldstecher 15x100 mm Öffnung sein. Du siehst Kugelsternhaufen und Galaxien hell und direkt. Auflösen kannst Du sie allerdings damit nicht.
Und wie gesagt: Keine Planeten! Da macht das Fernrohr keine Freude! Aber M35, m36, M37, M38, M42, M65, M66, M27 kommen hell und stark. Und der Mond brennt Dir fast ein Loch in die Netzhaut.

Die Brennweite des Objektivs gilt von der Oberfläche der letzten Linse im Objektiv bis zum Brennpunkt. Wen Du den Strahlenkegel zur Konstruktion des Tubus zeichnest, musst Du das berücksichtigen. Eine Justiervorrichtung des Objektivs mit Zug- und Druckschrauben brauchst Du nicht. Wenn Du den Tubus so baust, dass das Objektiv vorne genau hineinpasst, sitzt es automatisch zentrisch und rechtwinklig im Tubus. Es ist ja mindestens so lang, wie sein Durchmesser beträgt, und ist daher mit üblichen Fernrohrobjektiven gar nicht zu vergleichen. Du kannst es sehr gut mit Schrauben im Tubus befestigen. Der Tubus muss beim Epidiaskopobjektiv kurz, steif und dickwandig sein.

Beste Grüße,

Günther

 
Nicht invers montieren, f > Schnittweite

Hallo Günther,

Deinen Empfehlungen stimme ich teilweise, aber nicht vollständig zu. Damit die falschen Ratschläge nicht zu Frust beim Selbstbau mit dem Episkop-Triplet führen, möchte ich daher folgende Korrekturen anbringen:

Zweitens musst Du beachten, dass diese Objektive invers montiert werden müssen. Sie sind dafür gerechnet, Objekte, die hinter ihnen liegen, vor sich abzubilden, während Astrooptik üblicherweise "andersherum" arbeitet. Die schmucklose Hinterseite des Epidiaskop-Objektivs muss beim Einsatz als Himmelsfernrohr folglich zum Himmel zeigen.

Das stimmt nicht. Worauf es ankommt, ist nicht die Lichtrichtung, sondern auf welcher Seite der Abbildungsmaßstab größer und auf welcher er kleiner als 1 ist bzw. auf welcher Seite des Objektivs der Strahlengang annähernd parallel und auf welcher er stark konisch ist. Beim Episkopobjektiv ist der Abstand zur Projektionswand der große und der zur Vorlage, welche projiziert werden soll, der kleine Abstand. Zwischen Objektiv und Wand ist also der Strahlengang fast parallel und zwischen Objektiv und Vorlage sehr konisch (in Lichtrichtung beim Projizieren gesehen divergent, in der Richtung gesehen, wie das Licht dann beim Einsatz als Teleskopobjektiv durchfällt, konvergent). Das Objektiv darf also nicht verkehrt herum (= mit der schmucklosen Hinterseite in Richtung Himmel) zeigen, sondern muß mit der Seite zum Himmel zeigen, die im Episkop zur Projektionsleinwand zeigt. Allerdings gab es auch viele Triplets, die symmetrisch aufgebaut sind, und bei diesen ist es diesbezüglich natürlich egal, wie herum sie verwendet werden, sofern die Öffnungsdurchmesser der ersten und letzten Linse gleich sind. Deshalb empfehle ich als einfaches Kriterium zur Entscheidung der Einbaurichtung den Vergleich der lichten Weite der ersten und letzten Linse: Die Seite mit dem größeren Durchmesser gehört nach vorn (Richtung Himmel).

Bei symmetrischem Aufbau der Linsen, aber dennoch unterschiedlichem Durchmesser (der kann z.B. rein mechanisch durch eine kleinere Öffnung der Fassung auf der Hinterseite zustandekommen) bringt die Ausrichtung nach meiner Empfehlung zumindest einen kleinen Gewinn an Öffnung.

Die Brennweite des Objektivs gilt von der Oberfläche der letzten Linse im Objektiv bis zum Brennpunkt. Wen Du den Strahlenkegel zur Konstruktion des Tubus zeichnest, musst Du das berücksichtigen.

Auch dieser Aussage muß ich widersprechen. Die bildseitige Hauptebene H', von der aus die Brennweite auf der Bildseite zu messen ist, befindet sich beim Triplet nicht am letzten Linsenscheitel, sondern dürfte knapp hinter der Zerstreuungslinse noch deutlich vor der letzten Linse liegen. Die Brennweite ist also länger als die Schnittweite (= Abstand des Brennpunktes vom letzten Linsenscheitel), oder umgekehrt gesagt, die Schnittweite ist wahrscheinlich ein paar Zentimeter größer als die Brennweite. Diese Aussage bezieht sich selbstverständlich auf die effektive, also die wirkliche und nicht auf die Nennbrennweite! Die Nennbrennweite ist immer ein auf runde Werte ab- oder aufgerundeter Zahlenwert, der bei Fotoobjektiven nach DIN, wenn ich jetzt nicht irre, bis zu 6% vom Effektivwert abweichen darf.

Verwende ein Plössl-Okular, das mit dem Objektiv eine Austrittspupille von 5 - 6 mm liefert. Höher zu vergrößern hat bei dem extremen Öffnungsverhältnis keinen Sinn.

Das kann gutgehen, könnte das Plössl aber auch ein bißchen überfordern. Bezüglich der Austrittspupille bzw. der resultierenden Vergrößerung stimme ich zu. Aber das hohe Öffnungsverhältnis 1:4,5 oder bei Daniel gar 1:3,6 könnte das Plössl eventuell in die Knie zwingen. Daher würde ich schon darauf achten, einen Okulartyp zu verwenden, der auch bei dieser Öffnung noch mitmacht – wobei in diesem Falle, anders als bei einem Newton dieser Öffnung, nicht die Koma das Problem ist, denn das Triplet sollte in dieser Hinsicht dem Parabolspiegel überlegen sein.

Zum Schluß noch ein Hinweis auf eine Besonderheit der Epidiaskopobjektive im Vergleich zu Teleskopobjektiven: Teleskopobjektive werden auf extreme Auflösung innerhalb eines sehr, sehr kleinen Bildwinkels getrimmt; der Bildwinkel kann bei einem Richfield-Refraktor zwar durchaus auch 5° oder noch etwas mehr betragen, aber der Normalfall ist doch eher ein Bildwinkel um und sogar unter 1°. Ein Episkopobjektiv jedoch soll mindestens eine DIN-A4-Seite, oft sogar eine DIN-A3-Seite bis zu den Ecken halbwegs gleichmäßg scharf an die Wand projizieren. Wenn wir mal von einen Vergrößerung von der Einfachheit halber z.B. 10fach ausgehen, ist dann im Projektionsstrahlengang die Gegenstandsweite die 1,1fache Brennweite (die Bildweite = Anstand zur Wand von der Größe der 11fachen Brennweite interessiert uns hier nicht). Wenn Daniels Episkopobjektiv mit 420 mm Brennweite eine volle DIN-A4-Seite mit einer Diagonalen von knapp 364 mm scharf abbilden kann, ergibt das aber einen genutzten Bildwinkel von 2 · arc tan (364/2 : (1,1 · 420)) = 43°. Man kann von einem Objektiv, das für einen so großen Winkel ausgelegt wurde, nicht erwarten, daß es in dem für z.B. ein 1,25"-Okukar mit mamimaler Fendblende von ca. 28 mm Ø erzeilten Bildwinkel von 2 · arc tan (28/2 : 420) = 3,82° eine Leistung bringt, die einem speziellen Teleskopobjektiv vergleichbar wäre.

Ich will Daniel jetzt nicht den Mut nehmen, sondern nur verhindern, daß seine Erwartungen zu hoch sind und er folglich eine große Enttäuschung nach mühevollem Bau seines Teleskops erlebt, wenn er in der Hoffung auf ein riesiges Erfolgserlebnis zum ersten Mal durch schaut.

MfG Walter E. Schön
 
Re: Nicht invers montieren, f > Schnittweite

Hallo Walter,

theoretisch hast Du bezüglich der Einbaurichtung des Epidiaskopobjektivs bei einer Anwendung als Fernrohrobjektiv vollkommen recht. Als ich mein Fernrohr gebaut habe, habe ich die das genau so gesehen wie Du und die Seite des Objektivs, die zur Projektionsleinwand zeigt und mit dem beeindruckenden Schriftzug "Leitz EPIS 1:4,5 600" geziert war, zum Himmel gerichtet. Das Ergebnis war leider eine Katastrophe (Kommentar eines erfahrenen Beobachters: "Grottenschlecht").
Das war bitter. Daraufhin habe ich überlegt, was ich verbessern könnte und kam auf die Idee, die Linse invers zu montieren. Darauf war die Abbildungsleistung um Klassen besser (Kommentar eines erfahrenen Beobachters: "geile Lichtkanone!").
Mit Kellner-, RKE-, Orthoskopischen oder Huygens-Okularen habe ich bei dem Objektiv mit seinem Öffnungsverhältnis von 1:4,5 schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder gab es Tunnelblick, oder Verzeichnung und Koma. Mit meinem Televue Super Plössl von 21 mm bekomme ich mit dem Objektiv jedoch eine gute, randscharfe Abbildung. Wenn das Öffnungsverhältnis noch extremer wird, wie 1:3,8, wäre möglicherweise selbst das Plössl überfordert.

Wenn Du einen Refraktor mit einem Objektiv von 5 Zoll Öffnung und 15 cm Bauhöhe baust, das 60 cm Brennweite hat, ist es bei der Konstruktion des Tubus wichtig zu wissen, wo der Brennpunkt bei eingebautem Objektiv zu liegen kommt, damit Du den Okularauszug an die Stelle setzen kannst, wo Du mit einem Okular in den Fokus kommen kannst, und wo das objektivseitige Ende des Rohrs des Okularauszugs den aus dem Objektiv austretenden Strahlenkegel noch nicht beschneidet. Wenn Du Dich bei der Konstruktion um 10 cm vertust, weil der Aufbau des Objektivs eine Tiefe hat, die die Länge manchen Sucherfernrohrs übertrifft, kommst Du auch mit dem Okularauszug nie in den Fokus.

Ein Epidiaskopobjektiv ist nicht dafür konstruiert, um als scharfzeichnendes Fernrohrobjektiv eingesetzt zu werden. Es kann aber bei niedrigen Vergrößerungen (in meinem Fall 28-fach) für gewisse Anwendungsfälle (Deep Sky) in einem Fernrohr durchaus geeignet sein. So preiswert kommt man sonst kaum an eine Linsenoptik mit vier oder fünf Zoll Öffnung.

Als ich das Objektiv noch nicht eingebaut hatte, habe ich damit mal den blauen Himmel mit weißen Wolken darin auf einen großen Bogen weißen Karton projiziert. Die großformatige Abbildung dieses Himmels auf dem Karton war eine Augenweide. Erst da habe ich den Entschluss gefasst, mit diesem Objektiv tatsächlich ein Fernrohr bauen zu wollen.
Doppelsterne kann man damit trotzdem nicht auflösen. Diese Einschränkung muss man halt hinnehmen.

Beste Grüße,

Günther
 
Re: Nicht invers montieren, f > Schnittweite

Hallo Walter, Hallo Günther

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten...ihr habt mir wirklich sehr geholfen!!

Zum Thema Richtung des Einbaus des Objektivs habe ich es mir ganz einfach gemacht: einfach ein Okular hinters Objektiv halten und vergleichen ;-) Wenn die Vorderseite des Objektivs auch vorn ist bekomme ich ein deutlich besseres Bild.
Was mich auch erstaunt hat war, dass ich nicht nur den Mond deutlich auf ein Blatt Papier projizieren konnte auch helle Sterne waren deutlich abgebildet...Sternen-Kino ;-) eine ganz neues Beobachtungsgefühl.
So jetzt fehlt mir nur noch ein Okularauszug und dann kanns losgehen mit dem Refraktorbau.

Ich berichte dann über das Firstlight..
 
Re: Nicht invers montieren, f > Schnittweite

Hallo alle,
dann werde ich mich wohl mal daran machen, eine Tubuskonstruktion für mein 700/4,8 Leitz Epis zu basteln..
Ich habe übrigens zwei 400/4 er, eins davon habe ich mit verschiedenen Okularen probiert. Wie allgemein auch berichtet, ist niedrige Vergrößerung und großes Feld am schönsten . Ins Extreme hab ich das mal mit einem Rayxxar 50/0,75-Objektiv als Okular getrieben, war toll( ich weiß, Austrittspupille zu groß etc..) . Bei höheren Vergrößerungen (bis ca 60 ( ?) ) brachte es sehr viel, wenn ich eine einfache Pappblende mit 80 mm davorsetzte, da machte sogar Jupi noch Spass, Farbe und Reflexe waren fast weg. Also: probieren macht Spass und ist ziemlich billig...
Rainer
 
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