Refraktorbau mit Leitz EPIS 1600mm 1:9,6

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Glasrund

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Dieses Projektiosobjektiv habe ich für 1,- Euro bei eBay abstauben können. Ich weiß wohl, daß es nicht für Himmelsbeobachtungen gedacht ist, würde aber trotzdem gern versuchen einen Refraktor daraus zu bauen weil die Dimensionen prinzipiell schon stimmen.

Link zur Grafik: http://img212.imageshack.us/img212/9436/epis1600oc9.th.jpg

Mir fehlt nur leider jede Vorstellung, was für ein Okular ich dahinter setzen soll. Ich habe auch keine Sammlung von Okularen herumliegen um es einfach auszuprobieren, sondern müsste eines kaufen, das dann am besten sofort passt.

Hat jemand einen Tip? Oder was haltet Ihr von diesem hier
http://www.helmut-singer.de/stock/1037956481.html

Hier gab's auch mal einen Thread, wo jemand sowas Ähnliches versucht hatte. Den finde ich mit der Suchfunktion aber nicht mehr.
 
Hallo Fred,
wenn meine Rechnmaschine mich nicht belügt, müsste Dein Objektiv ca. 167 mm Öffnung haben. Mit diesen Daten liegt die minimale Vergrößerung bei 24-fach (67mm Oku-Brennweite) und die maximal sinnvolle Vergrößerung bei ca. 5-7mm Oku-Brennweite (230-330fach, je nach Sichtbedingungen). Am sinnvollsten sollte es also sein, einen Okularauszug zu adaptieren. So kannst Du verschiedene Oku's verwenden je nach gewünschter Vergrößerung.
Zum testen würde ich so um 30-40mm starten. Bei f/9.6 funktionieren normale Plössl ja gut, somit nicht gleich der finanzielle Ruin...

Gruß und cs Ralf
 
Hallo,

Von der Brennweite kannst du jedes Okular benutzen, das f < 60mm hat. Ich würde auch eine möglichst niedrige Vergrößerung anstreben, um die Mängel der Optiken nicht zu stark zu sehen.

Du kannst es ja mal mit nem billigen Achromaten mit 50mm Brennweite als Okular versuchen.

Für die Bequemlichkeit des Einblicks ist dann auch noch eine Art Zenitspiegel hilfreich.

Grüße, Martin
 
Hallo Glasrund,

ich denke Ralf hat die Grenzen der sinnvollen Vergrösserungen schon recht gut umrissen. Vor einigen Jahren habe ich auch mal mit Episkop-Objektiven experimentiert. Meist handelt es sich bei diesen Objektiven um Triplets. Diese neigen bei grösseren Blenden leider zur Weichzeichnug, ausserdem war die Farbkorrektur bei den meisten Objektiven nicht wirklich gut. Alles in allem denke ich die Linse sollte eine 80 bis 100fache Vergrösserung ertragen, mit viel Glück könnten auch 200fach möglich sein. Das grösste Problem sehe ich aber nicht bei der Optik, sondern bei der Montierung. Im gestreckten Strahlengang dürfte das Teleskop 170 bis 190 cm lang sein und ein solcher Hebel verlangt schon nach einer sehr kräftigen Montierung.

MfG

Rainmaker
 
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