Regim ist da (mein Tool zur Bildverarbeitung)

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Hallo Andreas,

ich habe gerade deine Beta heruntergeladen und etwas ausprobiert. Zunächst finde ich es sehr gut, dass du das Programm in Java schreibst. So habe ich als Linux Benutzer vielleicht auch etwas davon. Das sollten andere auch tun. Ich habe zuerst versucht einen FITS file zu öffnen. Funzt nicht. Das Programm sagt, dass der File gar nicht existiert!? Merkwürdig ist auch, dass dieser Dialog in dem etwas angestaubten Motif L&F kommt, während die anderen Dialog im typischen Java L&F kommen.
Ich bin gespannt auf die nächste Version.

Klaus
 
Hallo Klaus,

FITS lesen geht noch nicht (steht aber auch in der Kurzanleitung). Momentan können TIFF-Bilder geladen werden. Diese können dann als SW-Version oder in Kanäle gesplittet auch im FITS-Format gespeichert werden.

Die Dateidialoge sind in der Tat unterschiedlich. Das werde ich in einer der nächsten Versionen geradeziehen.

Gruß
Andreas
 
Hallo, Andreas,
die recht dürftige Rückmeldung steht sicherlich in keinem Verhältnis zu der Mühe, die du in dieses Programm reingesteckt hast.
Nachdem ich nun endlich auch die Java-Geschichte mit dabei habe, konnte ich es mal mit einem Haufen 300D-Bilder ausprobieren.
Sehr hübsch, mit beobachten zu können, wie der Rechner rechnet!
Registrierung und Überlagerung haben auch einwandfrei geklappt - von daher: Kompliment!
Mit Registar gings allerdings um einiges schneller - bei diesen großen Dateien wirds dann schon aufwändig, wenn man 50 Bilder verechnet...
Das Protokoll spricht auch von Drehungen....das kann dein Programm aber noch nicht wirklich, oder?
(dann wäre es -vom Tempo abgesehen- eine sehr gute und billige Alternative zum Registar).
Also,
erstmal vielen Dank
und
-wenn du weuiter dran arbeitest-
laß uns weiter dran teilhaben!
Gruß,
Martin
 
Hallo Andreas!

Erstmal herzlichen Glückwunsch, das sieht nach einem guten Start aus.

Ich habe auch gleich ein paar Anregungen:

die erste ist sofort eine Fehlermeldung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> :
Ich wollte 10 größere Aufnahmen "registern", aber nachdem er in 2 Aufnahmen gefundene Sternmuster reingemalt hat (was ich sah, nachdem ich verschiedene Fenster angeklickt hatte), kam folgendes:
<pre><font class="small">code:</font><hr>
(DEBUG) true alpha: 2.1541840438988342 beta: 4.091111723807064 gamma: 173.75470
423229388 S1x:1072 S1y:468
register_Action() Exception!
java.lang.ArrayIndexOutOfBoundsException: 36 >= 36
at java.util.Vector.elementAt(Unknown Source)
at de.andreasroerig.bild.Bild.getMatch(Bild.java:1928)
at de.andreasroerig.bild.MatchFinderTS.register(MatchFinderTS.java:102)
at regim.Regim.register_Action(Regim.java:289)
at regim.Regim.run(Regim.java:1015)
at java.lang.Thread.run(Unknown Source)
</pre><hr>
Vielleicht war der Speicher alle? Ich hatte dasselbe mal mit Dateien probiert, da hat es schön neue verschobene und gedrehte Bilder gespeichert. Wenn man die aber überlagerte (mit Blend Files), kam eher eine Strichspuraufnahme heraus.

Und noch weitere Anregungen:
1.) Das Programm sagt leider nicht, was es tut, daher hat man keinen Ahnung, wann es fertig sein könnte. Das könnte es doch in ein kleines Unterfensterchen schreiben. Wenn das in der Dos-Box erscheint, nutzt es nicht viel.
2.) Mich persönlich stört es, wenn sich viele Fenster zu einem Programm öffnen, da hat man immer einen unübersichtlichen Wust auf dem Bildschirm (das ist auch mein Kritikpunkt an Gimp, rein von der Bedienbarkeit). Ich fänds schöner, wenn die Bilder in das Hauptfenster integriert würden (vielleicht immer nur eins auf einmal mit Auswahlbox, welches angezeigt werden soll). Bei der Verarbeitung könnte dann immer das jeweilige Ergebnisbild nach vorne geholt werden, und man sieht, was passiert (bzw. dass etwas passiert). Das ist natürlich Geschmackssache! Aber meiner Meinung nach würde es die Übersichtlichkeit erhöhen.
3.) Um die ausgerichteten Bilder entsteht ein schwarzer Rand... das ist nicht gut für den Randbereich beim Überlagern, falls man ihn mal brauchen sollte... es wäre besser, wenn Regim die Ausrichtungsdaten speichern könnte, und direkt beim Stacken bzw. Blenden mitverwenden könnte, um mit entsprechende Gewichtungen im Randbereich dafür zu sorgen, dass dort eben soviele Bilddaten benutzt werden wie zur Verfügung stehen und kein dunkler Saum entsteht (der Benutzer könnte dann auswählen, ob er das gesamte Bild haben möchte, oder nur den Zentralbereich, wo alle Bilder zum Stacken beigetragen haben).

Das war jetzt vielleicht etwas heftig auf die Schnelle, aber ich wollte Dir nur sagen, dass ich Deinen Ansatz gut finde, auch wenn es leider bei mir noch nicht funktioniert hat, und ein paar Anregungen liefern.

Die nächste Version werde ich auf jeden Fall wieder ausprobieren.

Beste Grüße, Henning
 
Hallo Martin,

danke für die Rückmeldung und sorry wegen der späten Antwort aber ich war einige Tage im Urlaub.

Mit Drehungen hat mein Algorithmus zur Zeit noch seine Probleme (außer bei Drehungen in 90° Schritten). Das wird aber in einer der nächsten Versionen auch behoben sein (allerdings noch nicht in der allernächsten). Die Geschwindigkeit werde ich wohl auch noch verbessern können.

Bei vielen großen Bildern sollte man den Menüpunkt "Register files" verwenden. Das ist schneller und weniger speicherintensiv.

Gruß
Andreas
 
Hallo Henning,

auch Dir vielen Dank für die Rückmeldung (sowas ist immer wichtig).
Der Fehlermeldung werde ich mich annehmen.
1.) Das Programm sagt leider nicht, was es tut, daher hat man keinen Ahnung, wann es fertig sein könnte. Das könnte es doch in ein kleines Unterfensterchen schreiben. Wenn das in der Dos-Box erscheint, nutzt es nicht viel.

Korrekt, demnächst wird es eine Fortschrittsanzeige geben.

2.) Mich persönlich stört es, wenn sich viele Fenster zu einem Programm öffnen, da hat man immer einen unübersichtlichen Wust auf dem Bildschirm (das ist auch mein Kritikpunkt an Gimp, rein von der Bedienbarkeit). Ich fänds schöner, wenn die Bilder in das Hauptfenster integriert würden (vielleicht immer nur eins auf einmal mit Auswahlbox, welches angezeigt werden soll). Bei der Verarbeitung könnte dann immer das jeweilige Ergebnisbild nach vorne geholt werden, und man sieht, was passiert (bzw. dass etwas passiert). Das ist natürlich Geschmackssache! Aber meiner Meinung nach würde es die Übersichtlichkeit erhöhen.

Ok, der Punkt wurde mir auch schon von anderen Benutzern genannt. In der nächsten Version werden die Bildfenster ins Hauptfenster integriert.

3.) Um die ausgerichteten Bilder entsteht ein schwarzer Rand... das ist nicht gut für den Randbereich beim Überlagern, falls man ihn mal brauchen sollte... es wäre besser, wenn Regim die Ausrichtungsdaten speichern könnte, und direkt beim Stacken bzw. Blenden mitverwenden könnte, um mit entsprechende Gewichtungen im Randbereich dafür zu sorgen, dass dort eben soviele Bilddaten benutzt werden wie zur Verfügung stehen und kein dunkler Saum entsteht (der Benutzer könnte dann auswählen, ob er das gesamte Bild haben möchte, oder nur den Zentralbereich, wo alle Bilder zum Stacken beigetragen haben).

Guter Punkt. Ich werde den schwarzen Rand beim Registrieren lassen, werde aber beim Kombinieren der Bilder eine Option "Schwarzen Rand ignorieren" einfügen, so daß sämtliche zur Verfügung stehende Information auch genutzt wird.

Die nächste Version werde ich auf jeden Fall wieder ausprobieren.

Das ist schön zu lesen.
Ich hoffe rechtzeitig zum Fest eine neue Version bereitstellen zu können.

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

Guter Punkt. Ich werde den schwarzen Rand beim Registrieren lassen, werde aber beim Kombinieren der Bilder eine Option "Schwarzen Rand ignorieren" einfügen, so daß sämtliche zur Verfügung stehende Information auch genutzt wird.

Da fällt mir doch gleich noch eine Idee ein, falls Du noch nicht genug zu tun hast <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> :
Wenn Du das Bildformat von Photoshop oder Gimp oder Paintshop... herausbekommst, könntest Du eine Option anbieten, in diesem Format zu speichern, und statt schwarzem Rand Transparenz einzufügen. Gimp wäre natürlich gut, da man dann nicht auf teure Software festgelegt wird.

Übrigens, falls Du noch überlegst, wie Du die Gewichtung am Rand hinkriegst, ich habe mal genau dasselbe Problem gehabt, wo ich die Aneinanderreihung und Überlagerung hunderter Bildstreifen zu einem großen Bild testweise mit Matlab programmieren musste: da habe ich einfach pro Einzelbild eine weiße Fläche derselben Größe mit derselben Transformation belegt (ich weiß ja nicht, ob Du bilinear oder bikubisch oder was auch immer interpolierst), und zu einer Gesamtgewichtung addiert. Die Einzelbilder wurden nach Transformation auch einfach addiert. Hinterher wurde das ganze dann durch das Gewichtungsbild bzw. die Gewichtungsfläche dividiert.
Spezialfälle bei den Randpixeln:
1.) mit Transparenz: Gewichtung=Null -> Transparent; Gewichtung 0 bis 1 (bei normierter Helligkeit) bzw. 0 bis 255 (Du weißt was ich meine, also am Rand des Bereichs, wo durch die Verschiebung ein einzelnes herausragendes Bild ins Nichts (den Rand) interpoliert wird) -> abnehmende Transparenz (mit steigender Gewichtung); Gewichtung > 255 -> keine Transparenz
2.) ohne Transparenz: Gewichtung <= 255 -> Bildwert nicht definiert, und kann mit Hintergrundfarbe gefüllt werden (z.B. schwarz)

(Die Transformation der einzelnen weißen Flächen verdoppelt natürlich den Rechenaufwand. Beschleunigen kann man das, indem Du nur den weißen Rand transformierst und die Mitte mit weiß füllst.)

Ist nur ein Vorschlag, vielleicht weißt Du es auch schon. Aber so bekommst Du eine saubere Überlagerung hin, auch dort, wo nicht alle Einzelbilder zum Endbild beitragen, und korrekte Übergänge.

Grüße, Henning
 
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