Rotationshilfe oder -rohrschellen

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Oklaf

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Hallo Spechtel-Freunde,

da ich enorme Probleme beim Drehen meines Newton auf meiner EQ6 habe - ich verwackle dann meistens das Stativ, so dass ich das GOTO wieder neu alignen muss - wolte ich mir eine Rotationshilfe besorgen. Da meine Selbstbaumöglichkeiten ziemlich eingeschränkt sind, wollte ich eventuell auf das Angebot von Dieter Martini zurück greifen. Man muss hier nur noch die gefertigten Teile abschleifen, wahrscheinlich mit Schleifpapier und lackieren. Welche Lack ist denn dafür geeignet? Dann Löcher in den Tubus bohren und die Rotationshilfe anschrauben.

Hat jemand überhaupt Erfahrungen mit diesem Set? Ich brauche diese für einen 8" Newton von ca. 11,5 kg Gewicht. Wie leicht läßt sich dann der Tubus drehen, da ich mir noch unsicher bin, ob nicht die Reibung zwischen der Rotationshilfe und der Rohrschelle zu hoch ist, so dass das Stativ mit der EQ6 wieder schnell verwackelt? Wie ist hier die "Leichtgängigkeit" gewährleistet? Es wäre sehr nett, von euch so viel wie möglich Erahrung mitgeteilt zu bekommen.


Ciao und CS

Falko
 
hallo Falko,

leider kann ich dir mit einem Erfahrungsbericht der Rotationshilfen nicht helfen.
Die auf der Hompage des Dieter M. angebotenen Rohrschellen entsprechen aber in der Ausführung in etwa meinen Eigenbaurohrschellen. Erfahrungen mit meinen Rohrschellen kann ich aber mitteilen.
Die beiden geschlitzten Schellen sind über Brücken stabil miteinander verbunden und durch den großen Abstand und die stabile aber leichte Ausführung wird die Verbindung von Montierung und Fernrohr enorm stabilisiert.
Stellt man den Tubus auf der Montierung waagerecht und lößt die beiden Klemmschrauben kann man den Tubus mit Leichtigkeit drehen und längs verschieben (ausbalabcieren). Klemmung vorm Schwenken nicht vergessen! Ist mir schon passiert;-). Durch die Leichtgänigkeit gibt es kein Ruckeln an der Monierung und die Ausrichtung bleibt erhalten. Der Tubus sollte schon entsprechend stabil sein und beim Anziehen der Klemmung nicht nachgeben.
Eine Rotaionshilfe mit Befestigung im Tubus ist absolut unnötig. Die Schellen sind innen nicht mit Filz oder ähnlichen Dingen beklebt.
Solltest du nicht die Möglichkeit haben das selbst zu bauen, so kannst du ja die vorbereiteten Schellen kaufen.
Alle Kanten schön mit Schmirgelpapier verrunden und Streichen oder Wachsen. Beim Schmirgeln am besten ins Freie gehen, denn es entsteht eine Menge feiner Staub, der in alle Ecken des Hauses zieht. Ich benutze seit Jahren "Osmo Dekorwachs transparent". Ist zwar für Innen und [zensiert] teuer, aber ich habe damit beste Erfahrungen gemacht. Nach dem Wachsen stellen sich die Holzfasern hoch, also nach dem Trocknen nochmals schmirgeln und abschließend wachsen.

Link zur Grafik: http://th-eckardt.de/pictures/Rohrschellen1.jpg

ich hoffe ich konnte dir etwas helfen,

Gruß
Thomas







 
Hallo Falko,

ich hatte bei meiner Kombination ebenfalls das Problem!

Gelöst habe ich das so: Die breiten Orion Rohrschellen gleiten wenn mann sie etwas löst hervorragend auf jedem lackierten Metalltubus und damit sie nicht durchrutschen, werden sie durch die angebrachte Thermoisolierung ( ca 5 mm Schaumstoff ) mit Aussparung für die Rohrschellen gehalten! Dann habe ich 2 normale Rohrschellen mit beidseitigen Bohrungen für Leitrohre oder Prismenschienen genommen, jeweils oben und unten einen Edelstahlgriff angebracht und das Ganze oberhalb der ersten Rohschelle auf der Thermoisolierung festgezogen! Jetzt läßt sich das Ganze über die Griffe leicht und ohne Ruckel in den Rohrschellen drehen! So hast Du deinen Newton gleich in zwei Punkten optimiert, Thermoisolierung und leichte Rotierbarkeit! Anbei 2 Bilder, wie das bei mir aussieht!


Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/42/5472642/400_6662333666663033.jpg


Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/42/5472642/400_3036336634326636.jpg


Gruß und cs Uwe
 
Hallöchen Falko

Nur als kleine Anmerkung: Sofern deine Optische Achse nicht 100%ig stimmt (Offset etc.) wirst du beim Drehen in den Rohrschellen (ob du dabei am Stativ gewackelst oder nicht) immer dein genaues Allignment verlieren.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich dir von Drehbaren Rohrschellen abraten würde - ganz im Gegenteil finde ich das ein sehr praktischen Hilfsmittel. Ich wollte es nur gleich von Anfang an feststellen, nicht dass du hinterher enttäuschd bist, wenn's mit dem Alingment trotzdem nicht klappt.

Gruß
Andy
 
Hallo zusammen,

danke für eure zahlreichen Vorschläge. AstroTigger, du hast recht, aber wenn ich die Montierung oder das Stativ nicht verwackelt habe, hatte ich bisher visuell noch keine spürbaren Probleme mit dem Alignment. Es kann aber durchaus sein.


Ciao und CS

Falko
 
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