Säulenbau

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Nightwatch

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Hallo!

Nach unserem Umzug in ein dunkleres Wohngebiet (ich meine nicht eine höhere Kriminalitätsrate) bin ich am überlegen mir eine Säule zu bauen.

Hier mein Plan:

1.) Loch buddeln (1 Meter tief, ca. 40 *40 cm) und mit Zement füllen
2.) Stromkabel von der benachbarten Dose zum Fundament verlegen
3.) Säule draufschrauben: hier kam mir der geniale Einfall. Im hiesigen Baumarkt gibt es Gussstahlsäulen
für Gartenpumpen analog dieser hier. Als ich sie aus dem Regal heben wollte, habe ich mich erschrocken, die Säule wiegt viel für nur 20 Teuronen und die Verschnörkelungen interessieren mich dabei nicht so wirklich.
4.) Säule mit Wasserwaage und Distanzmuttern ausrichten und mit Beton füllen
5.) auf den oberen Teil Stativplatte meiner Astro 4 schrauben
6.) in die Seite der Säule ein Loch sägen (lassen) damit ich die Montierung draufschrauben kann.

Frage: ist die Steifigkeit für mein 114/500 mit 70/700 und Kamera (die Montierung trägt das spielend) ausreichend?
Habe ich einen Denkfehler?

Wäre interessant Eure Meinungen zu dieser Sparversion einer Säule (Materialkosten gesamt ca. 60,-- €) zu hören.
 
Ich muß das nochmal genau messen, aber vorab:

Durchmesser unten ca. 25 cm
Durchmesser oben ca. 17 cm
innen hohl
Wandstärke gut 1 cm
Höhe ca. 60 cm

Ich würde den Betonsockel etwa 15 cm aus dem Boden ragen lassen, so das dann alles in allem eine Höhe von 75 cm plus Monti ergibt. Da ich gerne sitze beim Beobachten wäre das ideal für mich.
 
Hallo!

na das ist doch perfekt! für mich klingt das nach einer sehr stabilen Lösung. Bevor du mit BEton füllst... versuch es dochmal mit Sand [oder basaltsand, da gehen die ameisen nciht so gerne rein]. Sand dämpft noch eher kleine Schwingungen als der relativ harte Beton. UNd die Stabilität gibt auch, wenn du beton reinfüllst zu 98% die Stahlsäule. Ich habe meine Säule auch mit Sand gefüllt und wenn man dranschlägt kommt nur ganz dumpf eine REaktion im Metrial, nciht wie bei der ungefüllten, die dann noch etwas klingt.

mfG Michael
 
Was mir etwas sorgen macht ist wohl doch nicht die Steifigkeit. Mit dem Sand wirst du recht haben.

Ich hadere momentan mehr um den Platz der Säule. Habe grad mit dem Nachbarn gesprochen: er bekommt
am nächsten Wochenende ein Gartenhaus (nicht Häuschen) das er sich an die Grundstücksgrenze bauen
will <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />. Ich hätte also keinen freien Blick mehr nach Süden an der geplanten Stelle und ihn
zum Umbau des Hauses in eine Rolldachhütte zu überreden ? Na, wird wohl nicht klappen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />.

Also muß erst mal ein neuer Platz gefunden werden. So hätte ich bei genau Südblick ein niedrigstes
Altitud von etwa 8° gehabt. SCHADE
 
Hallo,

der Nachbar darf sein Gartenhäuschen nicht an die Grundstücksgrenze bauen. Er muss mindestens 3 Meter Platz lassen. Falls das Grundstück dies nicht zulässt, muss er es zumindest in die Grundstücksmitte setzten. Ich weiß, es wird oft anders gemacht, aber man muss es nicht hinnehmen.

Außerdem gibt es für Gartenhäuschen maximale Abmaße, alles was drüber ist, braucht eine Baugenehmigung. Frag doch den Nachbarn mal nach seiner Baugenehmigung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Der erste Absatz gilt auch für Bäume, wenn sie nicht schon älter als 6 Jahre sind. Auch da sollte man aufpassen, dass einem keiner eine Weide oder irgend ein andres, schnell wachsendes Gehölz an die Grundstücksgrenze setzt. Anfangs sind sie klein und man macht sich keine Gedanken, und wenn sie groß sind, kann man nichts mehr dagegen tun.

Es ist schon ein Kreuz mit diesen Handtuchgärten, aber so sind die meisten Reihenhäusergrundstücke heutzutage eben, da muss man Rücksicht nehmen.

Also der beste Weg wäre, sich im Guten mit dem Nachbarn zu einigen. Man lebt ja noch ein bisschen länger Tür an Tür, meistens jedenfalls.

Viele Grüße
Andreas
 
Er hat ein Baugenehmigung. Randbebauung bis 1,5 m von der Grenze entfernt, max 20 m³ umbauter Raum. Aber was soll ich mich ärgern Platz genug habe ich ja!

Auch wenn er drei Meter entfernt wäre: genau an dieser Stelle versperrt er mir die Sicht, aber egal: Platz ist in der kleinsten Hütte.

Andere Frage: wir haben hier verdammt lehmigen Boden, mit dem Spaten käme ich etwa 30 cm tief, dann fängt der Lehm an und da kommt man nur schwer durch. Hat jemand Werkzeug-Tipps?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
wenn du immer noch bedenken wegen der stabilität hast, dann würde ich einfach einen örtlichen Schlosser fragen, ob er ein metallrohr hat, was er mit nem flansch und nem deckel mit löchern [für die Montierung] ausstatten kann. Das kostet zwar mehr ist aber auch sonderanfertigung. ICh weiß nciht warum du glaubst, dass das nicht halten würde! Das sind doch tolle MAße für eine Säule zumal deine GEräte nicht allzuschwer sind oder?

Für den Boden: Rechne für das Fundament die doppelte größe die du ausbuddelst dir fällt soviel da wieder rein, während du schaufelst.. und wenn der boden zu hart sein sollte-> Spitzhacke und denk an die FRosttiefe.. du solltest un ter die FRostgrenze kommen, damit dir dein Fundament von gefriederendem Wasser UNTER dem Fundament nciht hochgedrückt wird und es igrendwann mal alles anfängt zu kippeln!

das wären dann aber schon satte 70-80 cm Tiefe...

im Endeffekt must du das alles entscheiden, was du machst aber die Säule die da angeboten wird, scheint mir stabil genug für deine Anwendungen!

mfG MIchael
 
Guten Morgen Stephan,

ich habe vor mehr als 20 Jahren im Garten meiner Eltern auch
eine Säule errichtet, die heute noch steht und in Betrieb ist,
siehe hier .

Das Fundament habe ich nur 60cm tief gemacht, das Loch etwas konisch
geformt, nach unten zu spitzer. An die Säule kann man sich beim
Beobachten dranhängen und dagegentreten, nach ca. zwei Sek. schwingt sie aus.
Das Fundament schaut nicht aus der Erde heraus. Ich habe beim Abbinden
des Fundamentes eine runde Stahlplatte im gleichen Durchmesser wie der
Säulenfuß mit einbetoniert. Diese Platte hat vier Löcher (90°) mit
Gewinden M12 drin, und unten einen angeschraubten Anker im Beton. Eine
aufgelegte Dosenlibelle ermöglichte ein Abbinden in einer waagerechten
Lage.

Auf diese Platte schraube ich die eigentliche Säule mit vier Edelstahlschrauben,
die nicht festrosten können. Somit kann ich die Säule jederzeit
entfernen, falls das notwendig sein sollte - und ganz ohne Dynamit!

Die Stahlsäule selbst ist 1.5 Meter hoch (ich hatte immer Refraktoren und
Schiefspiegler), 160mm im Durchmesser, 8mm Wandstärke und sie ist
bis obenhin mit Quarzsand gefüllt wegen Schwingungen. Die Fußplatte
(und somit auch die Bodenplatte auf dem Beton) haben einen Durchmesser
von 500mm, die Fußplatte der Säule hat angeschweißte Verstrebungen zur
Säule hin.

Ich würde aus Stabilitätsgründen nicht die Säule selber justierbar
machen (Deine Distanzmuttern), sondern nur eine oben aufgelegte Platte,
die auf dem oberen Abschlußflansch der Säule befestigt wird. Dies kann
man sehr schön mit drei Tellerfeder-Paketen im 120° Abstand machen,
dies ermöglicht eine exakt waagerechte Ausrichtung des Montierungskopfes.

Wenn Du die Tellerfederpakete hoch genug machst, oder sie auf Distanzstücke
aufsetzt, kannst Du Deine Montierung unterhalb des oberen Flansches
mit der Zentralschraube befestigen, ohne ein Loch in die Säule sägen
zu müssen.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.


MfG Coyote
 
Reverent: Das mit den Tellerfederpaketen ist eine genial Idee. Da bleib ich dran.

Muß ich einen Meter tief buddeln? Reichen 60 cm? Reichen 30 cm? Wie kann man das ermittlen?
Wie gesagt ich habe Probleme mit unserem Lehmboden, der ja bekanntlich auch noch sehr
vibrationsanfällig sein soll.

Nach ein erschwerendes Problem: wir liegen hier ein paar cm unter normal null, und schon nach etwa
40 cm (in heißen Sommer vielleicht 50cm) Tiefe stößt man auf Grundwasser (deswegen habe wir auch
stängig Wasser im Keller stehen.

Inwieweit stört der Grundwasserspiegel?
 
Hallo Stephan,

wie tief man buddeln muß ist eine Frage, die ich nicht
fachgerecht beantworten kann. Ein Nachbar gab mir damals
den Hinweis am Standort meiner Eltern, und offenbar lag
er damit richtig. Die Kriterien sind mir aber nicht bekannt.

Bei meiner Sternwarte imn Schwarzwald habe ich vorbeugend
eine 60cm- Beton-Gußsäule ca. zwei Meter tief im Boden
stecken; hier wird aber erheblich mehr an Instrumentengewicht
aufgebaut werden. Für eine simple Gartensäule wäre das
übertrieben.

Und gar Wasser bei Dir im Boden? Keine Ahnung, was man da
macht, sorry. Vielleicht können Sternfreunde aus den nördlichen
Moorgebieten hier weiterhelfen.


Gruß Coyote
 
Hallo,
ich denke, das Frostfreiheit das Kriterium für die Empfehlung an Coyote war. 50 cm + 10 cm Reserve.
Das reicht locker, auch bei Lehm und Grundwasser.
Berechnet man nun das Gewicht eines Betonklotzes von 50 x 50 x 60 cm, so wird schnell klar, dass kein
transportables Teleskop einen solchen Klotz aus der Ruhe bringen kann, denn nicht das Gewicht
senkrecht über dem Klotz ist das Problem, sondern (wieder Mal) die Hebel.
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade, kleines Problem:

Der Vermieter möchte nicht wirklich, dass ich ein Betonfundament setze <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mad.gif" alt="" />. Ich bin leider zu ehrlich, als dass ich ihn nicht fragen wollte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />. Nun eine Alternative:

Wenn ich zwei Terassenplatten mit je 50 x 50 x 5 cm mit einander zementiere und dann darauf die geplante Säule dübel und mit Sand fülle, wie schaut es dann mit der Steifigkeit aus? Zu den Gewichten: die Säule hat etwa 12 kg, eine Platte
Schätzungsweise 10 kg, macht ein Gesamtgewicht von etwa 40 kg mit Sand und Mörtel. Unter die Platten kommen dann Schwingungsdämpfer. Reicht das aus??
 
Hallo Stephan,

ich denke, daß wird reichen, wenn Du während dem Beobachten
keinen Kriegstanz um die Säule aufführst.

In einer ähnlichen Situation hatte ich mal eine alte Gußeisen-
Kinosäule (eckig, ca. 80cn hoch) mit Quarzsand gefüllt und auf
einer Stahlplatte montiert, die einfach auf der Terrasse stand.
War nie ein Problem, funktionierte einwandfrei. Und den Sand
konnte ich beim Umzug wieder ausschütten, damit man die Säule
wieder tragen konnte. Bei einer Betonfüllung hätte ich einen
Kranwagen kommen lassen können.


Gruß Coyote
 
....
In einer ähnlichen Situation hatte ich mal eine alte Gußeisen-
Kinosäule (eckig, ca. 80cn hoch) mit Quarzsand gefüllt und auf
einer Stahlplatte montiert, die einfach auf der Terrasse stand.
War nie ein Problem, funktionierte einwandfrei. ....

Gruß Coyote


hi coyote, ich kann dir nur recht geben.
warum unbedingt immer die säule einbetoniert werden soll, ist mir schleierhaft.
denkt doch an die glockensäule von zeiss jena und andere derartige konstruktionen.
ist doch viel besser handhabbar, man kann die säule justierbar machen, erstmal fertigstellen und stellt sie zum schluß auf einen ausreichend stabilen untergrund.
und kann sie immer wieder mitnehmen, wenn man mal wieder umzieht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
wer bilder und das filmchen meiner teleskopierbaren säule kennt, hat sie auf den verschiedenen bildern auch an verschiedenen standorten gesehen.
ich möchte sie nicht missen!

wolf
 
Hallo Wolf,

ich verstehe schon, warum man sie einbetonieren will: es
beruhigt einfach, daß man sie nicht (versehentlich) verschieben
kann. Eines Mittags habe ich in der alten Wohnung dann mal
beobachten können, wie mein Vermieter die Gußsäule wegstellen
wollte um die Terrasse zu fegen. Er hat sich richtig ins Zeug
gelegt, aber meine Sandfüllung, die 1 Zoll dicke Stahl-Bodenplatte
und das Gußeisen waren ihm haushoch überlegen, HAR! HAR!

Der hätte mir sonst glatt die Justierung ruiniert.


Eingemauert in den Erden,
kann sie nicht verrücket werden.
Sind Jahrtausende auch vergangen,
zeiget sich doch, es war kein sinnlos' Unterfangen.

In dem Sinne - macht auch transportable Säulen schwer genug
um sie vor den Nachbarn zu schützen.


Gruß Coyote
 
Hallo!

Nachdem ich mich längere Zeit nicht mehr um diesen Thread gekümmert habe (Schande über mich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />), wollte
ich mal schreiben, wie das jetzt von statten gehen wird:

An der Hauptplanung hat sich nichts geändert:

5 Terrassenplatten mit je 50*50*5 cm werden aufeinander geklatscht und richtig dick verzementiert;
dann wird die Säule, die ich im Eingangsthread beschrieben habe, auf die Platten gedübelt und mit Sand gefüllt;
auf die Säule kommt ein Zwischenstück, das mir ein Bekannter fertig machen möchte. Es nimmt die Montierung auf;
die Montierung bleibt aber abnehmbar, weil ich mit der Säule NICHT ins Feld fahren werde.

Das Gewicht des Ganzen wird sich dann ohne Monti auf grob 50kg belaufen und sollte ausreichen.

Im Mai, wenn das Wetter beständig bleibt, beginne ich mit dem Bau, das Zubehör habe ich schon Größtenteils hier.

Frage: Reicht das so? Sollte ich die Säule noch auf Schwingungsdämpfern lagern?
 
5 Terrassenplatten mit je 50*50*5 cm werden aufeinander geklatscht und richtig dick verzementiert;
dann wird die Säule, die ich im Eingangsthread beschrieben habe, auf die Platten gedübelt und mit Sand gefüllt;

Hallo,

ich fürchte, das wird so nicht halten, da Beton / Mörtel nicht auf Zug / Schub beansprucht werden kann. Problem 2: Wenn du versuchst das Ganze mit Dübeln zu befestigen, könnte u.U. die Platte reißen (wegen Zugspannung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ), weil sie keine Bewehrung enthählt.

Und verschätz dich mal nicht im Gewicht: Beton hat eine Dichte von 2,5 t/m³ ... deine Konstruktion würde schon um die 150 kg wiegen. Da wackelt nix mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Vielleicht eine andere Idee: für den Straßenbau gibt es sogn. Hochborde (ich mein jetzt nicht die dünnen Dinger aus dem Baumarkt). Ein Stück wiegt ca 70-80 kg und die sind auch dick genug, um Löcher zu bohren. (Dübel halten auch, selbst schon probiert) 2 Stück flach neben einander gelegt und es sollte auch nix passieren.

Was spricht gegen das betonieren? Man könnte auch eine dicke Folie nehmen (Teichfolie?), Schalung drauf, Bewehrung und Beton rein. Falls der Vermieter es verlangt, kann man die jeder Zeit wieder entfernen, da die Säule nur auf der Folie steht.

Worin ich nur ein Problem sehe: das Gras und die obere Humusschicht müssten weg, denn die sind weich. Ich weiß aber nicht, wie sich das auf das Schwingverhakten auswirkt. Es könnte durchaus sein, dass dich Konstruktion schon so schwer wird, dass dort eh nix mehr passiert.
Aber das Gras wird an dieser Stelle eh zerstört sein, also kannst du es vorher ruhig schon wegmachen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Stefan
 
Hallo Stephan,

die Terassenplatten hören sich für mich auch nicht so
vertrauenerweckend an. Schraube die Säule einfach auf
eine dicke, schwere Metallplatte vom Schrottplatz. Deine
Terasse muß natürlich so eben sein, daß die Säule damit
nicht wackelt.

Und die Schwingungsdämfer würde ich ganz sicher weglassen.
Bringt alles potentielle Wackelei in die Konstruktion! Die
Sandfüllung der Säule ist die beste Schwingungsdämfung die
Du finden kannst!


Gruß Coyote
 
Hallo Ihr beiden!

Ich meinte natürlich nicht 5 Platten, sondern 2. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> Die 5 ist direkt über der 2: vertippt, sorry.

Wie schwer / groß sollte die Stahlplatte sein?

Meine Frau arbeitet als Bürokraft in einer Schiffswerft. Die haben dort Unmengen von Stahl. Vielleicht kann ich mir da etwas abgreifen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

ja, so eine Seitenbeplankung von einem Kanonenboot ist doch
schon recht solide... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Meine Platte hatte die Maße meines Säulenfußes (war quadratisch)
und eine Dicke von einem Zoll. Bei einem spez. Gewicht von etwa
8g/cm^2 bei Stahl machte dies nahezu zwei Zentner aus. Mit dem
Gewicht der Säule und der Sandfüllung stand die so sicher wie der
Koloß von Rhodos.

Ich würde vorschlagen die Platte etwas größer wie den Säulenfuß
zu machen, mit quadratischer oder rechteckiger Form, falls Du sie
wegtragen mußt. Da kann man dann besser eine Lagemarkierung
vornehmen wie bei einer runden Säule. Die Dicke würde ich so wählen,
daß zumindest ein Zentner an Gewicht erreicht wird - soll ja kein
Reisefernrohr werden.


Gruß Coyote
 
Hallo Stephan,

Wenn du unbedingt Gewegplaten verwenden willst, um es leichter auch mal versetzen zu können, dann bau oder hohl dir einen Großen Sonnenschirmstäder, wo die Stange seitwärts und nicht mittig (Ampelsonnenschirm)daneben steht(heißt bei OBI z.B. Schirmfuß gibt es in 45 kg und 75 Kg Ausführung), in Die lassen sich vier große Gehwegplatten einlegen als Gegengewicht. Über die kurze Stahlsäule kannst Du dann deine Säule drüber stecken und anschrauben. Wenn Die unten eine angeschweißte Stahhlplatte hat kannst Du weitere Lagen Gehwegplatten darüberlegen und mit Silicon fixieren oder noch besser, entprechen große Stücke Betumen Schweißbahn dazwischen legen. Das hält sie zusammen und dämpft Erschüterungen.
Aber für alle die Vorschläge brauchst Du einen geeigneten Untergrund aus Sand und Kies, Den muss Du in jedem Fall herstellen. Wenn Du den nicht in die Erde einbringen kannst (Grundwasser), kann man einen Stahlreifen 10 - 15 cm hoch und Dm 1,50m, mit einem Kreutz aus breitem Flachstahl oder ganzer Lochplatte unten, damit Er nicht so schnell einsinkt auf den Boden legen und mit groben Kies füllen. Wenn nötig zusätzlich nach einer Seite mit einen Abfluss (Trenagerohr)von der Säule vegleiten
Darauf kommt dann die Säule mit Unterbau.

Gruß Günter
 
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