Quanten
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit Saturn und Jupiter zu beobachten.
Bei -5° musste meine Daunenjacke und mein selbst gebautes Thermositzkissen aus mehreren Lagen alter Isomatte zum Einsatz kommen.
Diese hielten mich dann auch warm während ich mir ca. 3h lang den GRF-Durchgang angesehen habe.
Leider zogen später immer wieder mal ein paar Schleierwolken durch, jedoch war das Seeing recht brauchbar und wurde durch das hochwandern immer besser.
So konnte ich mit dem 16" Newton zwischen 320x-461x vergrößern, was mit 18, 15, 12,5mm Okulare stattfand.
Bei Saturn fing ich schon mal in der Dämmerung an zu Beobachten, hier war quasi alles beim alten, allerdings ist Saturn im 16" mit Bino immer wieder eine Augenweide, so wie man Ihn von guten Fotos her kennt.
Die Ringstellung wird die nächsten Monate nun immer flacher, so das Cassini Teilung und die ABC Unterteilung, sowie die weißliche Verdickung zur Cassini immer schwieriger zu beobachten sein werden.
Dan der Schwenk zu Jupiter.
Der Bildeindruck und die Details kamen dem Foto von Yasuaki Sato vom 03.12.2023 sehr nahe, was ihr hier nachsehen könnt.
Markant waren das dunkelbraune SEB mit rundlichen Ende zum GRF hin.
Hinter dem GRF war das SEB eher blass, jedoch waren die Verwirbelungen am GRF noch gut zu erkennen.
Ebenfalls auffällig war die zerklüftete SPR in mehrere feine weiße und hellbraune Bänder mit "Sackgassen".
Im NEB war eine feine Marmorierung zu erkennen welche in Momenten des besseren Seeings deutlicher zum Vorschein kam.
Auffällig hier waren blau-graue Verknotungen zum weißen EZ hin.
Zum Beginn war hier eine blau-graue Bogenstruktur zu erkennen.
Im NEB-NNEB war ebenfalls ein etwas dunkleres bräunliches Band zu sehen.
Der GRF hatte ein etwas dunkleres Zentrum.
Das war mit einer der Besten Jupiter Beobachtung in dieser Saison.
Zeitpunkt und Objekthöhe waren an dieser GRF-Passage nahezu optimal und bequem zu beobachten.
Auch spielte ich immer mal wieder mit dem ADC.
Jupiter wanderte während dieser Passage ca. 20° nach oben und immer wieder gab es einen Punkt wo die Farben durch drehen am ADC deutlicher und kräftiger zum Vorschein kamen.
Am deutlichsten war der Wechsel von Saturn auf Jupiter zu sehen, also von ca. 19° auf 50°, da waren dann deutlich die Farbränder zu erkennen.
Gerade Jupiter zeigt immer wieder ein wechselndes Farbenspiel an Details, deren Erkennbarkeit vom Einsatz eines ADC profitieren.
LG
gestern hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit Saturn und Jupiter zu beobachten.
Bei -5° musste meine Daunenjacke und mein selbst gebautes Thermositzkissen aus mehreren Lagen alter Isomatte zum Einsatz kommen.
Diese hielten mich dann auch warm während ich mir ca. 3h lang den GRF-Durchgang angesehen habe.
Leider zogen später immer wieder mal ein paar Schleierwolken durch, jedoch war das Seeing recht brauchbar und wurde durch das hochwandern immer besser.
So konnte ich mit dem 16" Newton zwischen 320x-461x vergrößern, was mit 18, 15, 12,5mm Okulare stattfand.
Bei Saturn fing ich schon mal in der Dämmerung an zu Beobachten, hier war quasi alles beim alten, allerdings ist Saturn im 16" mit Bino immer wieder eine Augenweide, so wie man Ihn von guten Fotos her kennt.
Die Ringstellung wird die nächsten Monate nun immer flacher, so das Cassini Teilung und die ABC Unterteilung, sowie die weißliche Verdickung zur Cassini immer schwieriger zu beobachten sein werden.
Dan der Schwenk zu Jupiter.
Der Bildeindruck und die Details kamen dem Foto von Yasuaki Sato vom 03.12.2023 sehr nahe, was ihr hier nachsehen könnt.
ALPO-Japan - Association of Lunar and Planetary Observers in Japan
ALPO-Japan,Planet,Archives,Jupiter,Mars,Saturn,Mercury,Venus,Uranus,Neptune
alpo-j.sakura.ne.jp
Markant waren das dunkelbraune SEB mit rundlichen Ende zum GRF hin.
Hinter dem GRF war das SEB eher blass, jedoch waren die Verwirbelungen am GRF noch gut zu erkennen.
Ebenfalls auffällig war die zerklüftete SPR in mehrere feine weiße und hellbraune Bänder mit "Sackgassen".
Im NEB war eine feine Marmorierung zu erkennen welche in Momenten des besseren Seeings deutlicher zum Vorschein kam.
Auffällig hier waren blau-graue Verknotungen zum weißen EZ hin.
Zum Beginn war hier eine blau-graue Bogenstruktur zu erkennen.
Im NEB-NNEB war ebenfalls ein etwas dunkleres bräunliches Band zu sehen.
Der GRF hatte ein etwas dunkleres Zentrum.
Das war mit einer der Besten Jupiter Beobachtung in dieser Saison.
Zeitpunkt und Objekthöhe waren an dieser GRF-Passage nahezu optimal und bequem zu beobachten.
Auch spielte ich immer mal wieder mit dem ADC.
Jupiter wanderte während dieser Passage ca. 20° nach oben und immer wieder gab es einen Punkt wo die Farben durch drehen am ADC deutlicher und kräftiger zum Vorschein kamen.
Am deutlichsten war der Wechsel von Saturn auf Jupiter zu sehen, also von ca. 19° auf 50°, da waren dann deutlich die Farbränder zu erkennen.
Gerade Jupiter zeigt immer wieder ein wechselndes Farbenspiel an Details, deren Erkennbarkeit vom Einsatz eines ADC profitieren.
LG