eckehardt70
Aktives Mitglied
Hallo,
auf dem HTT hat meine selbstgebaute Scheinerblende doch einige
Interessenten gefunden. Grund genug, die Blende und meiner Erfahrungen damit einmal im Forum zu veröffentlichen.
Neu ist das Prinzip ja nicht und eigentlich handelt es sich bei meiner Fokussierhilfe um eine Hartmannblende, weil sie drei Löcher besitzt. Ist man bei der Testaufnahme nicht im Fokus, so zeigen sich drei Lichtpunkt die im Dreieck angeordnet sind. Im Fokus ist nur noch ein Lichtpunkt zu sehen und man kann die Blende abnehmen und mit dem fotografieren beginnen.
Interessant ist die Hartmannblende für alle, die wie ich ohne Laptop und DLRS-Focus schnell und sicher den Fokus finden wollen.
Die Blende ist am meinem Teleskop gleichzeitig der Staubschutzdeckel und mit wenigen Handgriffen zur Hartmannblende umfunktioniert.
Die innenliegenden Deckel laufen butterweich auf schwarzem Velour und schließen staubdicht ab. Das Ganze ist recht einfach und billig herzustellen und Staubschutzdeckel sollte man seinem Teleskop sowieso gönnen.
Hier noch ein paar Bilder,um das ganze zu veranschaulichen.
Blende geschlossen Bild 1
Blende geöffnet Bild2
Blende von innen Bild3
Noch ein paar Daten:
Material: 1,2mm Aluminiumblech
Löcher: d=40mm auf einem Lochkreis D=140mm auf 120° aufgeteilt
Deckel mit selbstsichernden Muttern verschrauben, um einen Absturz auf den Spiegel zu verhindern.
Für die Testaufnahmen hat es sich bewährt einen nicht zu hellen Stern(~3mag)zu wählen und die Kamera auf 100 ASA und 2sek. Belichtungszeit einzustellen.
Die Tetaufnahme mit der Lupe maximal vergrößern und solange fokussieren bis nur noch ein Lichtpunkt zu erkennen ist. Ein Nachteil ist sicher, das man je nach Erfahrung einge Testaufnahmen braucht, um den exakten Fokus zu finden, aber dafür braucht man keinen Strom, keine Software... .
Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr gelangweilt und eventuell ist es eine Bauanregung für die nächste Schlechtwetterperiode.
Gruß
Thomas
auf dem HTT hat meine selbstgebaute Scheinerblende doch einige
Interessenten gefunden. Grund genug, die Blende und meiner Erfahrungen damit einmal im Forum zu veröffentlichen.
Neu ist das Prinzip ja nicht und eigentlich handelt es sich bei meiner Fokussierhilfe um eine Hartmannblende, weil sie drei Löcher besitzt. Ist man bei der Testaufnahme nicht im Fokus, so zeigen sich drei Lichtpunkt die im Dreieck angeordnet sind. Im Fokus ist nur noch ein Lichtpunkt zu sehen und man kann die Blende abnehmen und mit dem fotografieren beginnen.
Interessant ist die Hartmannblende für alle, die wie ich ohne Laptop und DLRS-Focus schnell und sicher den Fokus finden wollen.
Die Blende ist am meinem Teleskop gleichzeitig der Staubschutzdeckel und mit wenigen Handgriffen zur Hartmannblende umfunktioniert.
Die innenliegenden Deckel laufen butterweich auf schwarzem Velour und schließen staubdicht ab. Das Ganze ist recht einfach und billig herzustellen und Staubschutzdeckel sollte man seinem Teleskop sowieso gönnen.
Hier noch ein paar Bilder,um das ganze zu veranschaulichen.
Blende geschlossen Bild 1
Blende geöffnet Bild2
Blende von innen Bild3
Noch ein paar Daten:
Material: 1,2mm Aluminiumblech
Löcher: d=40mm auf einem Lochkreis D=140mm auf 120° aufgeteilt
Deckel mit selbstsichernden Muttern verschrauben, um einen Absturz auf den Spiegel zu verhindern.
Für die Testaufnahmen hat es sich bewährt einen nicht zu hellen Stern(~3mag)zu wählen und die Kamera auf 100 ASA und 2sek. Belichtungszeit einzustellen.
Die Tetaufnahme mit der Lupe maximal vergrößern und solange fokussieren bis nur noch ein Lichtpunkt zu erkennen ist. Ein Nachteil ist sicher, das man je nach Erfahrung einge Testaufnahmen braucht, um den exakten Fokus zu finden, aber dafür braucht man keinen Strom, keine Software... .
Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr gelangweilt und eventuell ist es eine Bauanregung für die nächste Schlechtwetterperiode.
Gruß
Thomas