Schmidtkamera + CCD = Schwachsinn?

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Nils_Eggert

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Im Besitz der Rostocker Sternwarte gibt es eine ungenutzte Schmidtkamera. Nun fiel mir ein statt der Photoplatte könnte man doch einen CCD Chip einsetzen und hätte ein effektives CCD-Scope. Ich weiß, das Bildfeld hat eine enorme Wölbung und auch die Vergößerung ist duruch die geringe Brennweite sehr gering. Aber mit Hilfe einer Barlowlinse bzw. eines Bildfeldwölbungskorrekturobjektivs
(*puh*) könnte man doch diese KAmera CCD-Tauglich machen, oder? Aufgrund der hiesigen Umstände kann man die KAmera nicht als solche verwenden.

MFG
Nils Eggert
 
Re: Noe !

Hi Nils,


das Problem haben die grossen Schmidts auch --- es gibt keine Fotoplatten mehr. Es gab sogar schon eine Fachkonferenz zur Zukunft der Schmidtteleskope.

Zu "Deinem" Schmidt - ich an Deiner Stelle wuerde anstelle des Plattenhalters eine CCD einbauen, die nicht zu stark vignettiert, z.B. eine Starlight (in der Tat plane ich selbst ein 8" Primaerfokusteleskop). Die Bildfeldwoelbung sollte sich ueber das CCD-Feld, das ja ausserdem weniger ortsaufloesend ist als eine Fotoplatte, noch nicht allzu stark bemerkbar machen.

Am Observatorium Hoher List hat man am dortigen 34/50/134 cm - Schmidtspiegel einen Nasmythfokus eingesetzt (quasi Newtonfangspiegel), an dem eine ST6 anzuhaengen ist. Das ganze war zwar nur ein Experiment, aber meines Wissens waren die Ergebnisse durchaus akzeptabel.


Viel Erfolg mit dem Teil und
 
Re: Positiv

Das klingt ja schonmal positiv.
Bleibt noch die Frage offen, ob eine Barlowlinse zur Systembrennweitenverlängerung vernünftig ist.

MfG
Nils
 
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