Schnappschüsse von Lemmon mit dem Seestar

ckaspari

Aktives Mitglied
Hallo allerseits,
diesmal habe ich das Seestar zum erstenmal nach Teneriffa mitgenommen. Von Gewicht und Format als Handgepäck kein Problem, beim Sicherheitscheck wurde es kommentarlos durchgewunken. Am 16.10. frühmorgens zum Teideplateau auf 2100 m, kurz vor Sonnenaufgang dachte ich, wie wäre es eigentlich mit C/2025 Lemmon, war fast zu spät, Dämmerung und Autoscheinwerfer anderer Frühaufsteher. Ein kurzer Schnappschuss ging aber noch.
Heute trotz Mistwetter unverhofftes sehr kurzes Wolkenloch am Niederrhein, da macht sich die kurze "Vorlaufzeit" des Seestar bezahlt, immerhin kann man Staub- und Plasmaschweif erkennen. Stacking jeweils 150 s.
Viel Erfolg wünsche ich Euch, für CS sieht es hier bei mir sehr mau aus für die nächsten Tage.
Christoph
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Bravo, herrliche Bilder. Wo hast du einen Platz gefunden auf dem Hochplateau?
Deine Bemerkung zum Handgepäck und zu der schnellen Aufbauzeit kann ich nur bestätigen und habe ich ebenso genossen. Viele Grüße Ansgar
 
Hallo Ansgar,
Ich hatte lange überlegt, was ich mache, wenn man in Düsseldorf am Flughafen Stress mit dem Seestar macht, aber die Sorge war unbegründet.
Als Standort hatten meine Frau und ich den Parkplatz bei den "Roques de Garcia" gewählt, den wir gut von früheren Urlauben kennen. So sieht das da frühmorgens aus.

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Wir waren einmal abends dort, da war prima Wetter. Es ging mir natürlich auch um Objekte, die ich am Heimatort nicht sehen kann, aber ich wollte auch ein paar bessere Bilder von "Klassikern", z.B. ist das entstanden:
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Es gibt da oben einige leicht erreichbare Parkplätze, wo dann auch das Teleskop stabil aufgestellt werden kann. Nachteil ist natürlich der Betrieb und das Licht anderer Touristen , Wanderer, Fotografen oder der unvermeidlichen "Teide by Night"-Touren. Man kommt aber auch mit Leuten ins Gespräch über das, was man da tut. Das zweite Mal sind wir gegen 3 Uhr hoch, da war der Himmel etwas trüb, aber einiges ließ sich doch beobachten, eben auch kurz Lemmon. Der Teide und die anderen Berge behindern die Sicht etwas, aber da kann man ja den Standort variieren. Entschädigt wird man durch beeindruckendes Licht beim Sonnenaufgang.

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Viele Grüße und CS
Christoph
 
Hallo Christoph - nochmals wunderbare Bilder, die wieder Sehnsucht nach der tollen Insel machen. Meinerseits kann ich den Parkplatz in der Nähe von Boca Tauce, Ethnographic Museum Juan Évora
empfehlen: hier war es relativ dunkel, wenn auch direkt am Eingang des Kraters so dass die Sicht leicht eingeschränkt war jedoch die steife Brise, die wir sonst auf dem Hochplateau hatten durch die Berge geschützt war. Ich habe dann mit dem S30 probiert wie weit in den Süden es geht und dabei die Seestar App genossen und kaum mit Fernglas oder im Atlas gesucht.
liebe Grüße Ansgar
 
Hallo,
du erweckst Urlaubserinnerungen, die ich mit Familie 1994 haben durfte. Das kann man nicht vergessen, mit einem kleinen Bino/Stativ = 15x50 beobachtet, brachte durchweg einen Größenklassengewinn von 1,5mag (Sternfeld bei T Her, hier zu Hause waren es max ! 10. Größe, dort, ohne Probleme 11.5mag gesehen).

Gruß Günther
 
Hallo Günther,
das Seestar geht jetzt öfters mit auf Reisen, ich hatte es jetzt mitgenommen nach Neubrandenburg zu den 40. Tagen der Raumfahrt, denn da gibt es ein paar Ecken mit weniger Lichtverschmutzung. Am 7.11. habe ich am Kölpinsee bei Klink beobachtet, immerhin waren alle 3 Kometen, Lemmon,Swan und K1 (Atlas) zu sehen, bevor der noch fast volle Mond und ein sehr dichter Nebel die Session zum Ende brachte, kleine Kollage mit je 3 Minuten Stacking für die einzelnen Bilder, für Lemmon war es sozusagen das Abschiedsbild.
Gruß Christoph

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