Schnecke einschleifen

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Ueberschaer

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Hallo Montierungsbauer,

demnächst möchte ich gerne meine Schnecke (V2A) und Schneckenrad (Messing oder Bronze) einschleifen, da sie in einigen Bereichen am Schneckenrad ziemliche Abnutzungserscheinungen hat (evtl. habe ich beim letzten Einschleifen vor zig Jahren nicht alles Schleifpulver entfernt :-( ). Welche Korngröße könnt Ihr da empfehlen? Ein Händler hat folgende Korngrößen in mümeter (µm) im Angebot:
180-160
105-88
88-60
55-40
39-21
28-14
15-8
12-6
8-3
5-1

Vielen Dank für Eure Antworten.

Schöne Grüße,
Stefan
 
Hi,
Da es sich um ein Poliervorgang handelt,habe ich bei meinem
Rad habe ich ein Mittel vervendet,das von Hausfrauen ge-
nommen wird um Kochplatten oder Edelstahltoepfe zu einigen.
Ich kann nur sagen,das ist spitze <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> ,der Prozess dauert
vielleicht etwas laenger,ist aber nicht so agressiv wie ein
Schleifmittel.
 
Hallo Stefan...

Nur die drei feinsten Körnungen kommen hier in Frage.
12-6
8-3
5-1

Man fängt am besten mit dem feinsten an und schaut was es bringt.
Ich weiss nicht um was für ein Schleifmittel es sich hier handelt. Wenn es eine Diamantemulsion ist, wird die 8-3ym Körnung in 30min etwa 3/100stel in 30min runterschleifen.
Es kommt aber sehr auf Drehzahl und Andruckkraft an. Also besser vorsichtig sein.
Nach dem Schleifen mit der feinsten Körnung, ruhig nochmal mit der 8ym Körnung nachschleifen, aber nur eine Radumdrehung bei geringer Andruckkraft. Dadurch bekommen die Zahnflanken mykroskopische Riefen die für die Schmierung sehr wichtig sind. Die Zahnflanken dürfen nicht ganz spiegelglatt poliert sein da sonst im Betrieb der Schmierfilm abreissen würde.

Beste Grüsse
Jörg
 
Hi,
Ja,ja,das ist ja genau die Koernung,die in den "Poliermitteln" enthalten ist,nur ist es billiger,
und um die Ecke im Supermarkt zu bekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Heute,mit den modernen Schmiermittel strebt man immer
glattere Oberflaechen an.die Zeiten,wo man z.b.im
Verbrennungsmotor die Honspuren noch deutlich sehen musste,sind vorbei.Diese "Riefen" dienten nur dazu,das Oel
fuer den naechsten Startvorgang festzuhalten(Notlauf).
Kein Mensch kaeme z.b. auf die Idee,ein Waelzlager mit
Laufbahnen zu kaufen,die nicht "poliert" sind <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
 
Hallo Jörg und Alls,
wenn ich es richtig verstanden habe werden Zahntriebe also im eingebauten Zustand geläppt. Oder sollte man sie Zwecks bessere Sicht lieber in einer Vorrichung läppen?
Ich wollte demnächst mein Antrieb von der EQ-6 läppen, deshalb, bin über jeden Hinweis und Tip dankbar. Als Schleifmittel könnte doch auch die Paste genommen werden die man zum Einschleifen von Ventilen nutzt... oder?!!

Beste grüße
Bernd
 
Hallo Jörg,

hier ein Auszug aus dem Katalog:

Spezial-Einschleifpaste
Hersteller: Diamant
Für Feinstschliff-, Läpp- und Justierarbeiten. Auch für Kunststoffe geeignet. Verdünn- und entfernbar mit Öl, Petroleum, Benzin.

Ich denke mal, daß es sich bei dem Zeug um eine gute Wahl handeln würde. Meinst Du mit dem Bereich von 8-3µ und dem Nachschleifen mit 8µ die beiden feinsten Schleifkörnungen 8-3µ und 5-1µ oder die gröbere zum Schleifen und dann zum Abschluß nochmals eine neue Portion von der gleichen Sorte?

Schöne Grüße,
Stefan

 
Hi,

ich bin ausgebildeter Werkzeugmacher. Ich habe schon sehr viele Sachen eingeschliffen. Wenn sie "völlig daneben" waren, also im Bereich mehrere 1/1000 bis meherer 1/100 da haben wir auch Diamantpaste verwendet.

Aber das wirkliche Feinschleifen im Bereich 1/10000 findet dann mit etwas wesentlich günstigerem statt: Mehl. Yo. Mehl aus dem Haushalt + handelsübliches Mineralöl. Nur zur Sicherheit: wir haben damit gehärteten Stahl geschliffen, also einer Stahl-Schnecke nicht unähnlich.

Allerdings sollte man bei der Paarung mit Messingrädern sicherstellen, dass es auch möglichst die Schnecke und nicht das Schneckenrad erwischt. Speziell damit habe ich leider keine Erfahrung.
 
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