klawipo
Aktives Mitglied
Hallo,
vorletzte Nacht konnte ich nochmal fürs Beobachten nutzen. Statt des 12 Zöllers nahm ich diesmal den 20cm Dobson mit frisch gesäubertem HS mit in die Voreifel. Saturn und Mars waren schwierig, kaum ruhige Momente. Doof aber auch beruhigend, da ich sie an diesem Standort auch mit dem 12er nie scharf bekam, so dass ich schon an der Optik zweifelte.
Weiter ging es zum Schützen. Den habe ich mir noch nie so Recht zu Gemüte geführt. Statt auf die Sternkarte zu schauen hielt ich einfach auf alles Neblige im Sucher. Lagune, Trifid und Adlernebel, einfach toll. Am eindrücklichsten der Schwanennebel mit großem Halo drumherum. Hier ging ich auch testweise auf 300fach. Dabei waren dunkle Strukturen im Hals zu erkennen.
Bei den höheren Objekten kam ich mit dem geradsichtsucher gar nicht zurecht. da bin ich zu verwöhnt vom Telrad. Ringmebel M13 und Hantel gingen doch irgendwie. Im Vergleich zum 12er nicht viel schlechter, nur M13 recht düster. Beim Cirrus war nur der hellere Teil gut sichtbar, auf der anderen Seite nur ein kleiner Fitzel im 23mm Okular. 32mm 2 Zoll Erfle hatte ich auch mit, erfordert aber eine Verlängerung. Die lag aber leider zuhause. Freihändig vor den OAZ gehalten war zu sehen dass die größere Austrittspupille dem Cirrus gut getan hätte. Am Ende war die Andromweda Galaxie dran. Ein angedeutetes Staubband. War im 12er damals offensichtlicher. Dafür hier schon mit 23mm 60 Grad Okular zusammen mit beiden prominenten Begleitern zu sehen.
Die Bedingungen waren übrigens recht gut. Milchstraße mit Ausläufer bis Südhorizont gut erkennbar. Auch M13 indirekt freiäugig, was an dem Standort schon selten ist.
Der Achter hat wieder an Attraktivität gewonnen. Den schlimmen Sucher werde ich erstmal gegen einen Leuchtpunktsucher tauschen, der bisher in meinem Schuppen ein unbeachtetes Dasein fristet.
CU
Klaus
vorletzte Nacht konnte ich nochmal fürs Beobachten nutzen. Statt des 12 Zöllers nahm ich diesmal den 20cm Dobson mit frisch gesäubertem HS mit in die Voreifel. Saturn und Mars waren schwierig, kaum ruhige Momente. Doof aber auch beruhigend, da ich sie an diesem Standort auch mit dem 12er nie scharf bekam, so dass ich schon an der Optik zweifelte.
Weiter ging es zum Schützen. Den habe ich mir noch nie so Recht zu Gemüte geführt. Statt auf die Sternkarte zu schauen hielt ich einfach auf alles Neblige im Sucher. Lagune, Trifid und Adlernebel, einfach toll. Am eindrücklichsten der Schwanennebel mit großem Halo drumherum. Hier ging ich auch testweise auf 300fach. Dabei waren dunkle Strukturen im Hals zu erkennen.
Bei den höheren Objekten kam ich mit dem geradsichtsucher gar nicht zurecht. da bin ich zu verwöhnt vom Telrad. Ringmebel M13 und Hantel gingen doch irgendwie. Im Vergleich zum 12er nicht viel schlechter, nur M13 recht düster. Beim Cirrus war nur der hellere Teil gut sichtbar, auf der anderen Seite nur ein kleiner Fitzel im 23mm Okular. 32mm 2 Zoll Erfle hatte ich auch mit, erfordert aber eine Verlängerung. Die lag aber leider zuhause. Freihändig vor den OAZ gehalten war zu sehen dass die größere Austrittspupille dem Cirrus gut getan hätte. Am Ende war die Andromweda Galaxie dran. Ein angedeutetes Staubband. War im 12er damals offensichtlicher. Dafür hier schon mit 23mm 60 Grad Okular zusammen mit beiden prominenten Begleitern zu sehen.
Die Bedingungen waren übrigens recht gut. Milchstraße mit Ausläufer bis Südhorizont gut erkennbar. Auch M13 indirekt freiäugig, was an dem Standort schon selten ist.
Der Achter hat wieder an Attraktivität gewonnen. Den schlimmen Sucher werde ich erstmal gegen einen Leuchtpunktsucher tauschen, der bisher in meinem Schuppen ein unbeachtetes Dasein fristet.
CU
Klaus